{"id":26,"date":"2025-02-14T20:02:48","date_gmt":"2025-02-14T19:02:48","guid":{"rendered":"https:\/\/savrp.de\/doj\/?page_id=26"},"modified":"2025-02-14T20:06:55","modified_gmt":"2025-02-14T19:06:55","slug":"gesetze","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/savrp.de\/doj\/gesetze\/","title":{"rendered":"Gesetze"},"content":{"rendered":"<style>#sp-ea-19 .spcollapsing { height: 0; overflow: hidden; transition-property: height;transition-duration: 300ms;}#sp-ea-19{ position: relative; }#sp-ea-19 .ea-card{ opacity: 0;}#eap-preloader-19{ position: absolute; left: 0; top: 0; height: 100%;width: 100%; text-align: center;display: flex; align-items: center;justify-content: center;}#sp-ea-19.sp-easy-accordion>.sp-ea-single {margin-bottom: 10px; border: 1px solid #e2e2e2; }#sp-ea-19.sp-easy-accordion>.sp-ea-single>.ea-header a {color: #444;}#sp-ea-19.sp-easy-accordion>.sp-ea-single>.sp-collapse>.ea-body {background: #fff; color: #444;}#sp-ea-19.sp-easy-accordion>.sp-ea-single {background: #eee;}#sp-ea-19.sp-easy-accordion>.sp-ea-single>.ea-header a .ea-expand-icon { float: left; color: #444;font-size: 16px;}<\/style><div id=\"sp_easy_accordion-1739559364\">\n<div id=\"sp-ea-19\" class=\"sp-ea-one sp-easy-accordion\" data-ea-active=\"ea-click\" data-ea-mode=\"vertical\" data-preloader=\"1\" data-scroll-active-item=\"1\" data-offset-to-scroll=\"0\">\n\n\t<div id=\"eap-preloader-19\" class=\"accordion-preloader\">\n\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/savrp.de\/doj\/wp-content\/plugins\/easy-accordion-free\/public\/assets\/ea_loader.svg\" alt=\"Loader image\"\/>\n\t<\/div>\n\t<!-- Start accordion card div. -->\n<div class=\"ea-card  sp-ea-single\">\n\t<!-- Start accordion header. -->\n\t<h3 class=\"ea-header\">\n\t\t<!-- Add anchor tag for header. -->\n\t\t<a class=\"collapsed\" id=\"ea-header-190\" role=\"button\" data-sptoggle=\"spcollapse\" data-sptarget=\"#collapse190\" aria-controls=\"collapse190\" href=\"#\"  aria-expanded=\"false\" tabindex=\"0\">\n\t\t<i aria-hidden=\"true\" role=\"presentation\" class=\"ea-expand-icon eap-icon-ea-expand-plus\"><\/i> Grundgesetz\t\t<\/a> <!-- Close anchor tag for header. -->\n\t<\/h3>\t<!-- Close header tag. -->\n\t<!-- Start collapsible content div. -->\n\t<div class=\"sp-collapse spcollapse spcollapse\" id=\"collapse190\"  role=\"region\" aria-labelledby=\"ea-header-190\">  <!-- Content div. -->\n\t\t<div class=\"ea-body\">\n\t\t<div class=\"table\"><a href=\"#gg1\">Artikel 1<\/a><br \/>\n<a href=\"#gg2\">Artikel 2<\/a><br \/>\n<a href=\"#gg3\">Artikel 3<\/a><br \/>\n<a href=\"#gg4\">Artikel 4<\/a><br \/>\n<a href=\"#gg5\">Artikel 5<\/a><br \/>\n<a href=\"#gg6\">Artikel 6<\/a><br \/>\n<a href=\"#gg7\">Artikel 7<\/a><br \/>\n<a href=\"#gg9\">Artikel 9<\/a><br \/>\n<a href=\"#gg10\">Artikel 10<\/a><br \/>\n<a href=\"#gg11\">Artikel 11<\/a><br \/>\n<a href=\"#gg12\">Artikel 12<\/a><br \/>\n<a href=\"#ggbesondererteil\">Besonderer Teil<\/a><\/div>\n<h3>Vorwort<\/h3>\n<p>Diese Definitionen sind f\u00fcr alle Teile des Gesetzes g\u00fcltig:<\/p>\n<ul>\n<li>Department of Justice [DoJ]<\/li>\n<li>San Andreas Medical Services [SAMS]<\/li>\n<li>Los Santos Police Department [LSPD]<\/li>\n<li>Los Santos Sheriff's Department [SD]<\/li>\n<li>San Andreas Park Ranger [Ranger]<\/li>\n<li>Federal Investigation Bureau [FIB]<\/li>\n<li>U.S. Army [Army]<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"gg1\">Artikel 1<\/h3>\n<ul>\n<li>Die W\u00fcrde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu sch\u00fctzen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"gg2\">Artikel 2<\/h3>\n<ul>\n<li>Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Pers\u00f6nlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsm\u00e4\u00dfige Ordnung oder das Sittengesetz verst\u00f6\u00dft.<\/li>\n<li>Jeder hat das Recht auf Leben und k\u00f6rperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur aufgrund eines Gesetzes eingegriffen werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"gg3\">Artikel 3<\/h3>\n<ul>\n<li>Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.<\/li>\n<li>M\u00e4nner und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat f\u00f6rdert die tats\u00e4chliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und M\u00e4nnern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.<\/li>\n<li>Niemand darf wegen seines Geschlechts, seiner Abstammung, seiner Ethnie, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft oder seiner religi\u00f6sen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen einer Behinderung benachteiligt werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"gg4\">Artikel 4<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religi\u00f6sen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.<\/li>\n<li>Die ungest\u00f6rte Religionsaus\u00fcbung wird gew\u00e4hrleistet.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"gg5\">Artikel 5<\/h3>\n<ul>\n<li>Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu \u00e4u\u00dfern und zu verbreiten und sich aus allgemein zug\u00e4nglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gew\u00e4hrleistet. Eine Zensur findet nicht statt.<\/li>\n<li>Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze und dem Recht der pers\u00f6nlichen Ehre.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"gg6\">Artikel 6<\/h3>\n<ul>\n<li>Alle B\u00fcrger von San Andreas haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln.<\/li>\n<li>F\u00fcr Versammlungen unter freiem Himmel kann dieses Recht durch Gesetz oder auf Grundlage eines Gesetzes beschr\u00e4nkt werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"gg7\">Artikel 7<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Wohnung ist unverletzlich.<\/li>\n<li>Durchsuchungen d\u00fcrfen nur durch einen Richter oder bei Gefahr im Verzug durch die in den Gesetzen vorgesehenen anderen Organe angeordnet und nur in der dort vorgeschriebenen Form durchgef\u00fchrt werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"gg9\">Artikel 9<\/h3>\n<ul>\n<li>Alle Menschen haben das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsst\u00e4tte frei zu w\u00e4hlen. Die Berufsaus\u00fcbung kann durch Gesetz oder auf Grundlage eines Gesetzes geregelt werden.<\/li>\n<li>Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden, au\u00dfer im Rahmen einer allgemeinen, f\u00fcr alle gleichen \u00f6ffentlichen Dienstleistungspflicht.<\/li>\n<li>Zwangsarbeit ist nur bei einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung zul\u00e4ssig.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"gg10\">Artikel 10<\/h3>\n<ul>\n<li>Der Polizeistaat kann ausschlie\u00dflich durch den Gouverneur ausgerufen werden.<\/li>\n<li>W\u00e4hrend der Dauer des Polizeistaats gehen alle legislativen, exekutiven und judikativen Befugnisse auf den Gouverneur \u00fcber.<\/li>\n<li>Die Exekutivbeh\u00f6rden unterstehen direkt den Anweisungen des Gouverneurs und \u00fcbernehmen in dieser Zeit teilweise die Aufgaben der Justiz.<\/li>\n<li>Der Gouverneur ist befugt, Gesetze tempor\u00e4r auszusetzen oder zu modifizieren, um die innere Sicherheit zu gew\u00e4hrleisten.<\/li>\n<li>Die Aufhebung des Polizeistaats kann nur durch den Gouverneur selbst erfolgen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"gg11\">Artikel 11 \u2013 Patriot Act<\/h3>\n<ul>\n<li>Das Federal Investigation Bureau [FIB] hat im Rahmen des Patriot Acts das Recht, Ma\u00dfnahmen zu ergreifen, die die Grundrechte einzelner Personen oder Gruppen einschr\u00e4nken, sofern dies zur Wahrung der nationalen Sicherheit oder zur Bek\u00e4mpfung von Terrorismus und schwerer Kriminalit\u00e4t erforderlich ist.<\/li>\n<li>Folgende Ma\u00dfnahmen k\u00f6nnen unter Berufung auf den Patriot Act ohne richterlichen Beschluss durchgef\u00fchrt werden:\n<ol>\n<li>\u00dcberwachung von Kommunikation und digitalen Inhalten, sofern ein begr\u00fcndeter Verdacht auf staatsgef\u00e4hrdende Aktivit\u00e4ten vorliegt.<\/li>\n<li>Pr\u00e4ventive Festnahmen von Personen, die als Bedrohung f\u00fcr die nationale Sicherheit eingestuft werden.<\/li>\n<li>Durchsuchungen von Wohnr\u00e4umen, Fahrzeugen und privaten sowie gesch\u00e4ftlichen Einrichtungen, wenn akute Gefahr im Verzug besteht.<\/li>\n<li>Einschr\u00e4nkung der Bewegungsfreiheit und \u00dcberwachung von verd\u00e4chtigen Personen.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>Das FIB ist befugt, Personen, Organisationen oder Gruppierungen als nationale Bedrohung einzustufen, wenn erhebliche Hinweise auf terroristische Aktivit\u00e4ten, organisierte Kriminalit\u00e4t oder andere Bedrohungen der \u00f6ffentlichen Sicherheit vorliegen.<\/li>\n<li>Personen, die unter den Patriot Act fallen, k\u00f6nnen zeitweise in Schutzgewahrsam genommen werden, ohne dass ein direkter Haftbefehl erforderlich ist.<\/li>\n<li>Der Patriot Act kann durch den Gouverneur von San Andreas aktiviert und nur durch das Department of Justice [DoJ] aufgehoben werden.<\/li>\n<li>Die Exekutive ist verpflichtet, nach Beendigung der Ma\u00dfnahme eine vollst\u00e4ndige Dokumentation anzufertigen und diese auf Anfrage dem Department of Justice vorzulegen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"gg12\">Artikel 12<\/h3>\n<ul>\n<li>Der Gouverneur von San Andreas besitzt unantastbare Sonderrechte, die nicht angezweifelt oder durch andere Instanzen infrage gestellt werden d\u00fcrfen.<\/li>\n<li>Das Amt des Gouverneurs ist auf Lebenszeit angelegt und kann nicht durch Wahlen oder politische Ma\u00dfnahmen entzogen werden.<\/li>\n<li>Der Gouverneur ist berechtigt, in Ausnahmef\u00e4llen und nach eigenem Ermessen folgende Ma\u00dfnahmen zu ergreifen:\n<ol>\n<li>Erteilung von Begnadigungen und Straferl\u00e4ssen unabh\u00e4ngig von Gerichtsurteilen<\/li>\n<li>Aussetzung und Anpassung von bestehenden Gesetzen sowie Strafma\u00dfnahmen<\/li>\n<li>Ernennung oder Entlassung von Amtstr\u00e4gern innerhalb der Regierung und Exekutivbeh\u00f6rden<\/li>\n<li>Ausrufung des Polizeistaats bei schwerwiegender Bedrohung der \u00f6ffentlichen Sicherheit<\/li>\n<li>Durchsetzung des Patriot Acts, einschlie\u00dflich aller darin enthaltenen Sonderrechte f\u00fcr das Federal Investigation Bureau [FIB]<\/li>\n<li>Erteilung von Sondergenehmigungen f\u00fcr staatliche Operationen<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>Die Autorit\u00e4t des Gouverneurs steht \u00fcber allen anderen \u00c4mtern und Institutionen im Staat San Andreas.<\/li>\n<li>Dieser Artikel ist unab\u00e4nderlich und kann weder aufgehoben noch modifiziert werden.<\/li>\n<li>Diese Regelung wurde als Sondererlass im Jahr 2024 durch den Pr\u00e4sidenten der Vereinigten Staaten f\u00fcr alle US-Bundesstaaten erlassen. Hintergrund war der Zusammenbruch der staatlichen Ordnung durch massive Korruption und den Niedergang der Beh\u00f6rden, als hochrangige Beamte eigenm\u00e4chtig neue Institutionen gr\u00fcndeten und bestehende Systeme au\u00dfer Kraft setzten. Der Erlass diente der Stabilisierung der Regierungsmacht und der Wiederherstellung der \u00f6ffentlichen Ordnung.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"ggbesondererteil\">Besonderer Teil<\/h3>\n<div class=\"more-text\">\n<h4>Gefahrenstufen<\/h4>\n<p>Wenn n\u00f6tig, ver\u00f6ffentlicht das DoJ die neue Gefahrenstufe des Staates San Andreas.<\/p>\n<p>Es gibt 3 Gefahrenstufen:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Gefahrenstufe 1:<\/strong> Einsatz der Exekutive mit normaler Ausr\u00fcstung.<\/li>\n<li><strong>Gefahrenstufe 2:<\/strong> Die Exekutive darf durchgehend mit Maschinenpistolen unterwegs sein.<\/li>\n<li><strong>Gefahrenstufe 3:<\/strong> Die Exekutive darf durchgehend mit Sturmgewehren und gepanzerten Fahrzeugen unterwegs sein. Das gesamte Staatsgebiet wird zu einem kriminalit\u00e4tsbelasteten Ort, und Personen d\u00fcrfen jederzeit angehalten und kontrolliert werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Bedeutung aller Gesetze bleibt durch eine Gefahrenstufe erhalten. Die Gefahrenstufe berechtigt die Exekutivbeh\u00f6rden nur dazu, schneller, besser ausger\u00fcstet und effizienter zu agieren. Die Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit bei Anwendung des unmittelbaren Zwangs ist weiterhin zu beachten.<\/p>\n<\/div>\n\t\t<\/div> <!-- Close content div. -->\n\t<\/div> <!-- Close collapse div. -->\n<\/div> <!-- Close card div. -->\n<!-- Start accordion card div. -->\n<div class=\"ea-card  sp-ea-single\">\n\t<!-- Start accordion header. -->\n\t<h3 class=\"ea-header\">\n\t\t<!-- Add anchor tag for header. -->\n\t\t<a class=\"collapsed\" id=\"ea-header-191\" role=\"button\" data-sptoggle=\"spcollapse\" data-sptarget=\"#collapse191\" aria-controls=\"collapse191\" href=\"#\"  aria-expanded=\"false\" tabindex=\"0\">\n\t\t<i aria-hidden=\"true\" role=\"presentation\" class=\"ea-expand-icon eap-icon-ea-expand-plus\"><\/i> Strafgesetzbuch\t\t<\/a> <!-- Close anchor tag for header. -->\n\t<\/h3>\t<!-- Close header tag. -->\n\t<!-- Start collapsible content div. -->\n\t<div class=\"sp-collapse spcollapse spcollapse\" id=\"collapse191\"  role=\"region\" aria-labelledby=\"ea-header-191\">  <!-- Content div. -->\n\t\t<div class=\"ea-body\">\n\t\t<div class=\"table\"><a href=\"#stgb1\">Keine Strafe ohne Gesetz \u00a7 1<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb2\">Zeitliche Geltung \u00a7 2<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb3\">Zeit und Ort der Tat \u00a7 3<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb4\">Personen und Sachbegriffe \u00a7 4<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb5\">Verbrechen und Vergehen \u00a7 5<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb6\">Grundlagen der Strafbarkeit \u00a7 6<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb7\">Versuch \u00a7 7<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb8\">T\u00e4terschaft und Teilnahme \u00a7 8<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb9\">Notwehr und Notstand \u00a7 9<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb10\">Rechtsfolgen der Tat \u00a7 10<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb11\">R\u00fcckzahlungspflicht \u00a7 11<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb12\">Strafbemessung bei mehreren Gesetzesverletzungen \u00a7 12<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb13\">Strafaussetzung zur Bew\u00e4hrung \u00a7 13<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb14\">F\u00fchrungsaufsicht \u00a7 14<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb15\">Einziehung \u00a7 15<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb16\">Strafantrag und Strafanzeige \u00a7 16<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb17\">Verj\u00e4hrungsfristen \u00a7 17<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb17a\">Speicherung begangener Straftaten \u00a7 17a<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb18\">\u00d6ffentliche Aufforderung zu Straftaten \u00a7 18<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb19\">Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte \u00a7 19<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb20\">T\u00e4tlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte \u00a7 20<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb21\">Gefangenenbefreiung \u00a7 21<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb22\">Gefangenenmeuterei \u00a7 22<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb23\">L\u00e4rmbel\u00e4stigung\u00a7 23<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb24\">Hausfriedensbruch \u00a7 24<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb25\">Landfriedensbruch\u00a7 25<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb26\">Vermummungsverbot \u00a7 26<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb27\">Kriminelle Vereinigung \u00a7 27<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb28\">Amtsanma\u00dfung\u00a7 28<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb29\">Vort\u00e4uschen einer Straftat\/Strafvereitelung\u00a7 29<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb30\">Falsche Uneidliche Aussage \u00a7 30<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb31\">Meineid \u00a7 31<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb32\">Falsche Verd\u00e4chtigung \u00a7 32<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb33\">Sexuelle Bel\u00e4stigung \u00a7 33<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb34\">Beleidigung\u00a7 34<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb35\">\u00dcble Nachrede \u00a7 35<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb36\">Mord \u00a7 36<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb37\">Totschlag \u00a7 37<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb38\">K\u00f6rperverletzung \u00a7 38<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb39\">Gef\u00e4hrliche K\u00f6rperverletzung\u00a7 39<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb40\">K\u00f6rperverletzung mit Todesfolge\u00a7 40<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb41\">Beteiligung an einer Schl\u00e4gerei\u00a7 41<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb42\">Freiheitsberaubung\u00a7 42<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb43\">Erpresserischer Menschenraub \u00a7 43<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb44\">Geiselnahme\u00a7 44<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb45\">N\u00f6tigung \u00a7 45<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb46\">Bedrohung \u00a7 46<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb47\">Erpressung \u00a7 47<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb48\">Diebstahl \u00a7 48<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb49\">Diebstahl mit Waffen \u00a7 49<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb50\">Unterschlagung \u00a7 50<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb51\">Raub \u00a7 51<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb52\">Schwerer Raub \u00a7 52<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb53\">Hehlerei \u00a7 53<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb54\">Betrug \u00a7 54<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb55\">Urkundenf\u00e4lschung \u00a7 55<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb56\">Arbeiten ohne Lizenz \u00a7 56<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb57\">Gl\u00fccksspiel \u00a7 57<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb58\">Sachbesch\u00e4digung\u00a7 58<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb59\">Herbeif\u00fchren einer Explosion \u00a7 59<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb60\">Fahren ohne Fahrerlaubnis \u00a7 60<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb61\">Gef\u00e4hrlicher Eingriff in den Stra\u00dfenverkehr \u00a7 61<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb62\">Gef\u00e4hrdung des Stra\u00dfenverkehrs \u00a7 62<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb63\">Verbotenes Kraftfahrzeugrennen \u00a7 63<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb64\">Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort \u00a7 64<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb65\">Unterlassene Hilfeleistung \u00a7 65<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb66\">Fliegen ohne Flugerlaubnis \u00a7 66<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb67\">Gef\u00e4hrdung des Luftverkehrs \u00a7 67<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb78\">Straftaten gegen die Umwelt \u00a7 68<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb69\">Besitz illegaler Gegenst\u00e4nde \u00a7 69<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb70\">Sicherheitsbereiche \u00a7 70<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb71\">Nicht bezahlen von Rechnungen \u00a7 71<\/a><br \/>\n<a href=\"#stgb72\">Ilegale Einreise und Aufenthalt \u00a7 72<\/a><\/div>\n<h3 id=\"stgb1\">\u00a7 1 Keine Strafe ohne Gesetz<\/h3>\n<ul>\n<li>Eine Tat kann nur bestraft werden, wenn die Strafbarkeit gesetzlich bestimmt war, bevor die Tat begangen wurde.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb2\">\u00a7 2 Zeitliche Geltung<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Strafe und ihre Nebenfolgen bestimmen sich nach dem Gesetz, das zur Zeit der Tat gilt.<\/li>\n<li>Wird die Strafdrohung w\u00e4hrend der Begehung der Tat ge\u00e4ndert, so ist das Gesetz anzuwenden, das bei Beendigung der Tat gilt.<\/li>\n<li>Wird das Gesetz, das bei Beendigung der Tat gilt, vor der Entscheidung ge\u00e4ndert, so ist das f\u00fcr den T\u00e4ter g\u00fcnstigste Gesetz anzuwenden.<\/li>\n<li>Ein Gesetz, das nur f\u00fcr eine bestimmte Zeit gelten soll, ist auf Taten, die w\u00e4hrend seiner Geltung begangen wurden, auch dann anzuwenden, wenn es au\u00dfer Kraft getreten ist. Dies gilt nicht, soweit ein neues Gesetz etwas anderes bestimmt.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb3\">\u00a7 3 Zeit und Ort der Tat<\/h3>\n<ul>\n<li>Eine Tat ist zu der Zeit begangen, zu der der T\u00e4ter oder der Teilnehmer gehandelt hat oder im Falle des Unterlassens h\u00e4tte handeln m\u00fcssen. Der Eintritt des Erfolges ist dabei nicht ma\u00dfgebend.<\/li>\n<li>Eine Tat ist an jedem Ort begangen, an dem der T\u00e4ter gehandelt hat, im Falle des Unterlassens h\u00e4tte handeln m\u00fcssen oder an dem der tatbestandsm\u00e4\u00dfige Erfolg eingetreten ist oder nach der Vorstellung des T\u00e4ters eintreten sollte.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb4\">\u00a7 4 Personen und Sachbegriffe<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>Angeh\u00f6riger:<\/strong> Eine Person gilt als Angeh\u00f6riger, wenn sie zu folgenden Gruppen geh\u00f6rt:\n<ul>\n<li>Verwandte und Verschw\u00e4gerte gerader Linie<\/li>\n<li>Ehegatten, Lebenspartner oder Verlobte<\/li>\n<li>Geschwister, Ehegatten oder Lebenspartner der Geschwister<\/li>\n<li>Geschwister der Ehegatten oder Lebenspartner, auch wenn die Ehe oder Lebenspartnerschaft, die diese Beziehung begr\u00fcndet hat, nicht mehr besteht<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Amtstr\u00e4ger:<\/strong> Nach geltendem Recht sind folgende Personen Amtstr\u00e4ger:\n<ul>\n<li>Staatsanw\u00e4lte<\/li>\n<li>Richter<\/li>\n<li>Mitglieder des LSPD oder SD<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb5\">\u00a7 5 Verbrechen und Vergehen<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>Verbrechen:<\/strong> Rechtswidrige Taten, die im Mindestma\u00df mit einer Freiheitsstrafe von 30 Hafteinheiten oder mehr bedroht sind.<\/li>\n<li><strong>Vergehen:<\/strong> Rechtswidrige Taten, die im Mindestma\u00df mit einer geringeren Freiheitsstrafe oder Geldstrafe bedroht sind.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb6\">\u00a7 6 Grundlagen der Strafbarkeit<\/h3>\n<ul>\n<li>Strafbar ist nur vors\u00e4tzliches Handeln, es sei denn, das Gesetz bedroht auch fahrl\u00e4ssiges Handeln mit Strafe.<\/li>\n<li>Wer es unterl\u00e4sst, einen tatbestandsm\u00e4\u00dfigen Erfolg abzuwenden, ist nur dann strafbar, wenn er rechtlich daf\u00fcr einzustehen hat, dass der Erfolg nicht eintritt, und wenn das Unterlassen der Verwirklichung des gesetzlichen Tatbestandes durch aktives Handeln entspricht.<\/li>\n<li>Wer bei Begehung der Tat einen Umstand nicht kennt, der zum gesetzlichen Tatbestand geh\u00f6rt, handelt nicht vors\u00e4tzlich. Die Strafbarkeit wegen fahrl\u00e4ssiger Begehung bleibt unber\u00fchrt.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb7\">\u00a7 7 Versuch<\/h3>\n<ul>\n<li>Eine Straftat versucht, wer nach seiner Vorstellung von der Tat zur Verwirklichung des Tatbestandes unmittelbar ansetzt.<\/li>\n<li>Der Versuch eines Verbrechens ist stets strafbar, der Versuch eines Vergehens nur dann, wenn das Gesetz es ausdr\u00fccklich bestimmt.<\/li>\n<li>Der Versuch kann milder bestraft werden als die vollendete Tat.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb8\">\u00a7 8 T\u00e4terschaft und Teilnahme<\/h3>\n<ul>\n<li>Als T\u00e4ter wird bestraft, wer die Straftat selbst oder durch einen anderen begeht.<\/li>\n<li>Begehen mehrere Personen die Straftat gemeinschaftlich, so wird jeder als T\u00e4ter bestraft (Mitt\u00e4ter).<\/li>\n<li>Als Anstifter wird gleich einem T\u00e4ter bestraft, wer vors\u00e4tzlich einen anderen zu dessen vors\u00e4tzlich begangener rechtswidriger Tat bestimmt hat.<\/li>\n<li>Als Gehilfe wird bestraft, wer vors\u00e4tzlich einem anderen zu dessen vors\u00e4tzlich begangener rechtswidriger Tat Hilfe geleistet hat. Die Strafe f\u00fcr Gehilfen kann milder ausfallen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb9\">\u00a7 9 Notwehr und Notstand<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer eine Tat begeht, die durch Notwehr geboten ist, handelt nicht rechtswidrig.<\/li>\n<li>Notwehr ist die erforderliche Verteidigung, um einen gegenw\u00e4rtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden.<\/li>\n<li>Wer in einer gegenw\u00e4rtigen, nicht anders abwendbaren Gefahr f\u00fcr Leben, Leib, Freiheit, Ehre, Eigentum oder ein anderes Rechtsgut eine Tat begeht, um die Gefahr von sich oder einem anderen abzuwenden, handelt nicht rechtswidrig, wenn bei Abw\u00e4gung der widerstreitenden Interessen das gesch\u00fctzte Interesse das beeintr\u00e4chtigte wesentlich \u00fcberwiegt.<\/li>\n<li>Wer eine rechtswidrige Tat begeht, um eine gegenw\u00e4rtige, nicht anders abwendbare Gefahr f\u00fcr sich, einen Angeh\u00f6rigen oder eine ihm nahestehende Person abzuwenden, handelt ohne Schuld. Dies gilt nicht, wenn dem T\u00e4ter zugemutet werden konnte, die Gefahr hinzunehmen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb10\">\u00a7 10 Rechtsfolgen der Tat<\/h3>\n<ul>\n<li>Rechtsfolgen einer Tat k\u00f6nnen sein:\n<ul>\n<li>Geldstrafe<\/li>\n<li>Freiheitsstrafe<\/li>\n<li>Fahrverbot<\/li>\n<li>F\u00fchrungsaufsicht<\/li>\n<li>Entziehung des F\u00fchrerscheins<\/li>\n<li>Entziehung der Flugerlaubnis<\/li>\n<li>Berufsverbot<\/li>\n<li>Sozialstunden<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Das H\u00f6chstma\u00df der Freiheitsstrafe betr\u00e4gt 240 Hafteinheiten.<\/li>\n<li>Das H\u00f6chstma\u00df der Geldstrafe liegt bei einer au\u00dfergerichtlichen Einigung durch eine Exekutivperson bei 15.000 Dollar.<\/li>\n<li>Das H\u00f6chstma\u00df der Geldstrafe bei einer au\u00dfergerichtlichen Einigung betr\u00e4gt 100.000 Dollar.<\/li>\n<li>Das H\u00f6chstma\u00df der Geldstrafe bei einer Gerichtsverhandlung betr\u00e4gt 150.000 Dollar.<\/li>\n<li>Eine Geldstrafe kann auch verh\u00e4ngt werden, wenn sie nicht im Gesetz festgehalten ist, jedoch f\u00fcr Tat und Schuld angemessen erachtet wird.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb11\">\u00a7 11 R\u00fcckzahlungspflicht<\/h3>\n<ul>\n<li>Hat der T\u00e4ter oder Teilnehmer durch eine rechtswidrige Tat etwas erlangt, so ordnet das Gericht dessen Einziehung an.<\/li>\n<li>Hat der T\u00e4ter oder Teilnehmer Nutzungen aus dem Erlangten gezogen, so ordnet das Gericht auch deren Einziehung an.<\/li>\n<li>Das Gericht kann auch die Einziehung der Gegenst\u00e4nde oder die Zahlung des Wertes der Gegenst\u00e4nde anordnen, die der T\u00e4ter oder Teilnehmer\n<ul>\n<li>durch Ver\u00e4u\u00dferung des Erlangten oder als Ersatz f\u00fcr dessen Zerst\u00f6rung, Besch\u00e4digung oder Entziehung<\/li>\n<li>aufgrund eines erlangten Rechts<\/li>\n<\/ul>\n<p>erlangt hat.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb12\">\u00a7 12 Strafbemessung bei mehreren Gesetzesverletzungen<\/h3>\n<ul>\n<li>Verletzt dieselbe Handlung mehrere Strafgesetze oder dasselbe Strafgesetz mehrmals, so wird nur eine Strafe verh\u00e4ngt.<\/li>\n<li>Sind mehrere Strafgesetze verletzt, so wird die Strafe nach dem Gesetz bestimmt, welches die h\u00f6chste Strafe androht. Sie darf nicht milder sein, als die anderen anwendbaren Gesetze es zulassen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb13\">\u00a7 13 Strafaussetzung zur Bew\u00e4hrung<\/h3>\n<ul>\n<li>Bei einer Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von nicht mehr als 60 Hafteinheiten kann das Gericht eine Strafaussetzung zur Bew\u00e4hrung gew\u00e4hren.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb14\">\u00a7 14 F\u00fchrungsaufsicht<\/h3>\n<ul>\n<li>Das Department of Justice (DoJ) kann die verurteilte Person der F\u00fchrungsaufsicht unterstellen.<\/li>\n<li>Das DoJ kann folgende Auflagen festsetzen:\n<ul>\n<li>Den Wohn- oder Aufenthaltsort oder bestimmte Bereiche nicht ohne Erlaubnis der Aufsichtsstelle verlassen.<\/li>\n<li>Bestimmte Orte nicht betreten, die Gelegenheit oder Anreiz zu weiteren Straftaten bieten.<\/li>\n<li>Keinen Kontakt zu bestimmten Personen oder Gruppen aufnehmen, die Anlass zu weiteren Straftaten geben k\u00f6nnten.<\/li>\n<li>Bestimmte T\u00e4tigkeiten nicht aus\u00fcben, wenn diese f\u00fcr Straftaten missbraucht werden k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Bestimmte Gegenst\u00e4nde, die f\u00fcr Straftaten genutzt werden k\u00f6nnten, nicht besitzen oder verwahren lassen.<\/li>\n<li>Keine Kraftfahrzeuge oder bestimmte Fahrzeugarten f\u00fchren oder halten.<\/li>\n<li>Sich zu bestimmten Zeiten bei der Aufsichtsstelle oder einer Dienststelle des LSPD oder SD melden.<\/li>\n<li>Jeden Wechsel des Wohnsitzes oder Arbeitsplatzes unverz\u00fcglich der Aufsichtsstelle melden.<\/li>\n<li>Keinen Alkohol oder berauschende Mittel konsumieren, wenn dies die Begehung weiterer Straftaten f\u00f6rdern k\u00f6nnte, sowie sich entsprechenden Kontrollen zu unterziehen.<\/li>\n<li>Sich zu festgelegten Zeiten oder in bestimmten Abst\u00e4nden bei einem Arzt, Psychotherapeuten oder einer forensischen Ambulanz vorstellen.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb15\">\u00a7 15 Einziehung<\/h3>\n<ul>\n<li>Hat der T\u00e4ter oder Teilnehmer durch eine rechtswidrige Tat etwas erlangt, so ordnet das Gericht dessen Einziehung an.<\/li>\n<li>Hat der T\u00e4ter oder Teilnehmer Nutzungen aus dem Erlangten gezogen, so ordnet das Gericht auch deren Einziehung an.<\/li>\n<li>Das Gericht kann auch die Einziehung der Gegenst\u00e4nde anordnen, die der T\u00e4ter oder Teilnehmer erworben hat:\n<ul>\n<li>Durch Ver\u00e4u\u00dferung des Erlangten oder als Ersatz f\u00fcr dessen Zerst\u00f6rung, Besch\u00e4digung oder Entziehung.<\/li>\n<li>Aufgrund eines erlangten Rechts.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb16\">\u00a7 16 Strafantrag und Strafanzeige<\/h3>\n<ul>\n<li>Der Verletzte ist berechtigt, einen Strafantrag zu stellen.<\/li>\n<li>Eine Strafanzeige kann von jedem B\u00fcrger bei einer Beh\u00f6rde gestellt werden, die zur Verfolgung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten berufen ist.<\/li>\n<li>Ein zur\u00fcckgenommener Strafantrag kann nicht erneut gestellt werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb17\">\u00a7 17 Verj\u00e4hrungsfristen<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Verj\u00e4hrung schlie\u00dft die Ahndung der Tat und die Anordnung von Ma\u00dfnahmen aus.<\/li>\n<li>Verbrechen nach \u00a7 36 StGB verj\u00e4hren nicht.<\/li>\n<li>Die Verj\u00e4hrungsfrist betr\u00e4gt:\n<ul>\n<li>7 Tage bei einer Freiheitsstraferwartung von 0 bis 99 Hafteinheiten<\/li>\n<li>14 Tage bei einer Freiheitsstraferwartung von 100 bis 149 Hafteinheiten<\/li>\n<li>21 Tage bei einer Freiheitsstraferwartung von 150 bis 199 Hafteinheiten<\/li>\n<li>30 Tage bei einer Freiheitsstraferwartung von 200 bis 240 Hafteinheiten<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Die Verj\u00e4hrung ruht, wenn dies aufgrund der Schwere der Tat von einem Richter oder dem Chief of Justice genehmigt wurde.<\/li>\n<li>Ein Richter kann die Verj\u00e4hrungsfrist bei geringen Vergehen vor ihrem Ablauf verl\u00e4ngern.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb17a\">\u00a7 17a Speicherung begangener Straftaten<\/h3>\n<ul>\n<li>Sollte man wegen einer Straftat verurteilt werden, so wird diese f\u00fcr eine bestimmte Zeit in der polizeilichen Datenbank als aktiv gespeichert.<\/li>\n<li>Die Speicherdauer betr\u00e4gt:\n<ul>\n<li>14 Tage bei einer Freiheitsstraferwartung von 0 bis 149 Hafteinheiten<\/li>\n<li>21 Tage bei einer Freiheitsstraferwartung von 150 bis 199 Hafteinheiten<\/li>\n<li>30 Tage bei einer Freiheitsstraferwartung von 200 bis 240 Hafteinheiten<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Nach Ablauf dieser Zeit werden die Eintr\u00e4ge als \"passiv\" markiert.<\/li>\n<li>Sollte eine Person ausschlie\u00dflich passive Eintr\u00e4ge haben, gilt sie rechtlich als \"nicht vorbestraft\".<\/li>\n<li>Verbrechen nach \u00a7 36 StGB werden nicht passiv.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb18\">\u00a7 18 \u00d6ffentliche Aufforderung zu Straftaten<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer \u00f6ffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten eines Inhalts zu einer rechtswidrigen Tat auffordert, wird wie ein Anstifter bestraft.<\/li>\n<li>Bleibt die Aufforderung ohne Erfolg, so betr\u00e4gt die Strafe eine Freiheitsstrafe von bis zu 30 Hafteinheiten.<br \/>\nDie Strafe darf nicht schwerer sein als diejenige, die f\u00fcr den Fall angedroht ist, dass die Aufforderung Erfolg hat.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb19\">\u00a7 19 Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer einem Beamten oder Amtstr\u00e4ger, der zur Vollstreckung von Gesetzen, Rechtsverordnungen, Urteilen, Gerichtsbeschl\u00fcssen oder Verf\u00fcgungen berufen ist,<br \/>\nbei der Vornahme einer solchen Diensthandlung mit Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt Widerstand leistet,<br \/>\nsich Anordnungen oder Anweisungen widersetzt oder sich anderweitiger Gehorsamsverweigerung schuldig macht,<br \/>\nwird mit Freiheitsstrafe bis zu 90 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb20\">\u00a7 20 T\u00e4tlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer einen Beamten oder Amtstr\u00e4ger, der zur Vollstreckung von Gesetzen, Rechtsverordnungen, Urteilen, Gerichtsbeschl\u00fcssen oder Verf\u00fcgungen berufen ist,<br \/>\nbei einer Diensthandlung t\u00e4tlich angreift, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 100 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb21\">\u00a7 21 Gefangenenbefreiung<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer einen Gefangenen befreit, ihn zum Entweichen verleitet oder dabei f\u00f6rdert, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 120 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb22\">\u00a7 22 Gefangenenmeuterei<\/h3>\n<ul>\n<li>Gefangene, die sich zusammenrotten und mit vereinten Kr\u00e4ften einen Anstaltsbeamten, einen anderen Amtstr\u00e4ger oder einen mit ihrer Beaufsichtigung, Betreuung oder Untersuchung Beauftragten n\u00f6tigen oder t\u00e4tlich angreifen, gewaltsam ausbrechen oder gewaltsam einem von ihnen oder einem anderen Gefangenen zum Ausbruch verhelfen, werden mit Freiheitsstrafe bis zu 60 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb23\">\u00a7 23 L\u00e4rmbel\u00e4stigung<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer ohne berechtigten Anlass oder in einem unzul\u00e4ssigen Ausma\u00df L\u00e4rm erregt, der geeignet ist, die Allgemeinheit oder die Nachbarschaft zu bel\u00e4stigen oder die Gesundheit eines anderen zu sch\u00e4digen, begeht L\u00e4rmbel\u00e4stigung und wird mit einer Geldstrafe von bis zu 10.000 Dollar bestraft.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb24\">\u00a7 24 Hausfriedensbruch<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer in die Wohnung, Gesch\u00e4ftsr\u00e4ume oder das befriedete Besitztum eines anderen oder in abgeschlossene R\u00e4ume, welche zum \u00f6ffentlichen Dienst oder Verkehr bestimmt sind, widerrechtlich eindringt oder, wenn er ohne Befugnis darin verweilt, sich auf Aufforderung des Berechtigten nicht entfernt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 30 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb25\">\u00a7 25 Landfriedensbruch<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer sich an Gewaltt\u00e4tigkeiten gegen Menschen oder Sachen oder Bedrohungen von Menschen mit einer Gewaltt\u00e4tigkeit beteiligt, die aus einer Menschenmenge in einer die \u00f6ffentliche Sicherheit gef\u00e4hrdenden Weise mit vereinten Kr\u00e4ften begangen wird, oder wer auf die Menschenmenge einwirkt, um ihre Bereitschaft zu solchen Handlungen zu f\u00f6rdern, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 60 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb26\">\u00a7 26 Vermummungsverbot<\/h3>\n<ul>\n<li>Das Tragen von Kleidung, die das Gesicht bis zur Unkenntlichkeit verdeckt, ist strafbar im Sinne dieses Paragrafen. Davon ausgenommen sind Amtstr\u00e4ger und Beamte mit staatlich anerkannter Dienstkleidung. Zuwiderhandlungen werden mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 30 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb27\">\u00a7 27 Kriminelle Vereinigung<\/h3>\n<ul>\n<li>Eine kriminelle Vereinigung ist ein auf l\u00e4ngere Dauer angelegter Zusammenschluss von Personen, deren Zweck oder T\u00e4tigkeit auf die Begehung von Straftaten ausgerichtet ist.<\/li>\n<li>Eine kriminelle Vereinigung muss durch einen richterlichen Beschluss als solche deklariert werden. Dieser Beschluss hat, wenn nicht anders angegeben, eine G\u00fcltigkeit von 7 Tagen.<\/li>\n<li>Ein ausgesprochener Beschluss erlaubt allen Exekutivbeh\u00f6rden des Staates San Andreas die Durchsuchung jedes Mitglieds der kriminellen Vereinigung ohne richterlichen Beschluss.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb28\">\u00a7 28 Amtsanma\u00dfung<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer sich unbefugt mit der Aus\u00fcbung eines \u00f6ffentlichen Amtes befasst oder eine Handlung vornimmt, die ausschlie\u00dflich durch ein \u00f6ffentliches Amt vorgenommen werden darf, wird mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 45 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<li>Wer sich unerlaubt, durch Tragen von Kleidung, \u00e4hnlichen Erkennungsmerkmalen oder durch pers\u00f6nliche \u00c4u\u00dferungen, den Anschein erweckt, Teil eines \u00f6ffentlichen Amtes zu sein, wird im Sinne des Abs. 1 bestraft.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb29\">\u00a7 29 Vort\u00e4uschen einer Straftat\/Strafvereitelung<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer wider besseres Wissen einer Beh\u00f6rde oder einer zur Entgegennahme von Strafanzeigen zust\u00e4ndigen Stelle vort\u00e4uscht, dass eine rechtswidrige Tat begangen wurde oder dass die Verwirklichung einer rechtswidrigen Tat bevorsteht, wird mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 30 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<li>Ebenso wird bestraft, wer wider besseres Wissen eine der in Abs. 1 bezeichneten Stellen \u00fcber den Beteiligten an einer rechtswidrigen Tat oder an einer bevorstehenden rechtswidrigen Tat zu t\u00e4uschen versucht.<\/li>\n<li>Wer absichtlich oder wissentlich ganz oder teilweise vereitelt, dass ein anderer gem\u00e4\u00df Strafgesetzbuch f\u00fcr eine rechtswidrige Tat bestraft oder einer Ma\u00dfnahme unterworfen wird, wird mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 60 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb30\">\u00a7 30 Falsche uneidliche Aussage<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer vor Gericht oder vor einer anderen zur eidlichen Vernehmung von Zeugen oder Sachverst\u00e4ndigen zust\u00e4ndigen Stelle als Zeuge oder Sachverst\u00e4ndiger uneidlich falsch aussagt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 45 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb31\">\u00a7 31 Meineid<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer vor Gericht oder vor einer anderen zur Abnahme von Eiden zust\u00e4ndigen Stelle falsch schw\u00f6rt, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter 120 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&lt;<\/p>\n<h3 id=\"stgb32\">\u00a7 32 Falsche Verd\u00e4chtigung<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer einen anderen bei einer Beh\u00f6rde oder einem zur Entgegennahme von Anzeigen zust\u00e4ndigen Amtstr\u00e4ger oder \u00f6ffentlich wider besseres Wissen einer rechtswidrigen Tat oder der Verletzung einer Dienstpflicht in der Absicht verd\u00e4chtigt, ein beh\u00f6rdliches Verfahren oder andere beh\u00f6rdliche Ma\u00dfnahmen gegen ihn herbeizuf\u00fchren oder fortdauern zu lassen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 180 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb33\">\u00a7 33 Sexuelle Bel\u00e4stigung<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer eine andere Person in sexuell bestimmter Weise bel\u00e4stigt, ist mit einer Freiheitsstrafe nicht unter 60 Hafteinheiten zu bestrafen.<\/li>\n<li>Eine sexuelle Bel\u00e4stigung ist jedes unerw\u00fcnschte, sexuell bestimmte Verhalten, wozu auch unerw\u00fcnschte sexuelle Handlungen und Aufforderungen zu diesen, sexuell bestimmte k\u00f6rperliche Ber\u00fchrungen und Bemerkungen sexuellen Inhalts geh\u00f6ren, welches bezweckt oder bewirkt, dass die W\u00fcrde der betreffenden Person verletzt wird.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb34\">\u00a7 34 Beleidigung<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer eine andere Person beschimpft, verspottet oder \u00c4u\u00dferungen t\u00e4tigt, die ihre Ehre verletzen, ist mit einer Freiheitsstrafe bis zu 10 Hafteinheiten zu bestrafen.<\/li>\n<li>In besonders schweren F\u00e4llen, die das Geschlecht, die Familie, die Herkunft, die sexuelle Orientierung oder die Religion betreffen, ist eine Freiheitsstrafe von bis zu 20 Hafteinheiten zu verh\u00e4ngen.<\/li>\n<li>Wer einen im Dienst befindlichen Beamten bei der Aus\u00fcbung seines Dienstes beschimpft, verspottet oder \u00c4u\u00dferungen t\u00e4tigt, die seine Ehre verletzen, ist mit einer Freiheitsstrafe bis zu 45 Hafteinheiten zu bestrafen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb35\">\u00a7 35 \u00dcble Nachrede<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer in Bezug auf einen anderen eine Tatsache behauptet oder verbreitet, welche geeignet ist, diesen ver\u00e4chtlich zu machen oder in der \u00f6ffentlichen Meinung herabzuw\u00fcrdigen, wird, wenn diese Tatsache nicht erweislich wahr ist, mit Freiheitsstrafe bis zu 30 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<li>Wenn die Tat \u00f6ffentlich oder durch Verbreiten eines \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen Inhalts begangen wurde, ist eine Freiheitsstrafe bis zu 45 Hafteinheiten zu verh\u00e4ngen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb36\">\u00a7 36 Mord<\/h3>\n<ul>\n<li>Ein M\u00f6rder wird mit bis zu 240 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<li>M\u00f6rder ist, wer aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggr\u00fcnden, heimt\u00fcckisch oder grausam oder mit gemeingef\u00e4hrlichen Mitteln oder um eine andere Straftat zu erm\u00f6glichen oder zu verdecken, einen Menschen t\u00f6tet.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb37\">\u00a7 37 Totschlag<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer einen Menschen t\u00f6tet, ohne M\u00f6rder zu sein, wird als Totschl\u00e4ger mit Freiheitsstrafe bis zu 200 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<li>Wer durch Fahrl\u00e4ssigkeit den Tod eines Menschen verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 160 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<li>In besonders schweren F\u00e4llen ist eine Freiheitsstrafe von bis zu 240 Hafteinheiten zu verh\u00e4ngen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb38\">\u00a7 38 K\u00f6rperverletzung<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer eine andere Person k\u00f6rperlich misshandelt oder an der Gesundheit sch\u00e4digt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 60 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<li>Wer durch Fahrl\u00e4ssigkeit die K\u00f6rperverletzung einer anderen Person verursacht, wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu 30 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<li>Wer eine K\u00f6rperverletzung mit Einwilligung der verletzten Person vornimmt, handelt nur dann rechtswidrig, wenn die Tat gegen die guten Sitten verst\u00f6\u00dft.<\/li>\n<li>Der Versuch ist strafbar.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb39\">\u00a7 39 Gef\u00e4hrliche K\u00f6rperverletzung<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer die K\u00f6rperverletzung\n<ol>\n<li>durch Beibringung von Gift oder anderen gesundheitssch\u00e4dlichen Stoffen,<\/li>\n<li>mittels einer Waffe oder eines anderen gef\u00e4hrlichen Werkzeugs,<\/li>\n<li>mittels eines hinterlistigen \u00dcberfalls,<\/li>\n<li>mit einem anderen Beteiligten gemeinschaftlich oder<\/li>\n<li>mittels einer das Leben gef\u00e4hrdenden Behandlung begeht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 120 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>In minder schweren F\u00e4llen mit Freiheitsstrafe bis 90 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<li>Der Versuch ist strafbar.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb40\">\u00a7 40 K\u00f6rperverletzung mit Todesfolge<\/h3>\n<ul>\n<li>Verursacht der T\u00e4ter durch die K\u00f6rperverletzung den Tod der verletzten Person, so kann er bis zu 200 Hafteinheiten bestraft werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb41\">\u00a7 41 Beteiligung an einer Schl\u00e4gerei<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer sich an einer Schl\u00e4gerei oder an einem von mehreren ver\u00fcbten Angriff beteiligt, wird schon wegen dieser Beteiligung mit Freiheitsstrafe bis zu 30 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb42\">\u00a7 42 Freiheitsberaubung<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer einen Menschen einsperrt oder auf andere Weise der Freiheit beraubt, wird mit Freiheitsstrafe von bis zu 60 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb43\">\u00a7 43 Erpresserischer Menschenraub<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer einen Menschen entf\u00fchrt oder sich eines Menschen bem\u00e4chtigt, um die Sorge des Opfers um sein Wohl oder die Sorge eines Dritten um das Wohl des Opfers zu einer Erpressung mit Bereicherungsabsicht auszunutzen, oder wer die von ihm durch eine solche Handlung geschaffene Lage eines Menschen zu einer solchen Erpressung ausnutzt, ist mit einer Freiheitsstrafe bis zu 120 Hafteinheiten zu bestrafen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb44\">\u00a7 44 Geiselnahme<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer einen Menschen entf\u00fchrt oder sich eines Menschen bem\u00e4chtigt, um ihn oder einen Dritten durch Drohung mit dem Tod oder einer schweren K\u00f6rperverletzung des Opfers oder mit dessen Freiheitsentziehung zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung zu n\u00f6tigen, oder wer die von ihm durch eine solche Handlung geschaffene Lage eines Menschen zu einer solchen N\u00f6tigung ausnutzt, ist mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 180 Hafteinheiten zu bestrafen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb45\">\u00a7 45 N\u00f6tigung<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer einen Menschen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen \u00dcbel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung n\u00f6tigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 60 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<li>Rechtswidrig ist die Tat, wenn die Anwendung der Gewalt oder die Androhung des \u00dcbels zu dem angestrebten Zweck als verwerflich anzusehen ist.<\/li>\n<li>Der Versuch ist strafbar und wird nach Abs. 1 geahndet.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb46\">\u00a7 46 Bedrohung<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer einen Menschen mit der Begehung eines gegen ihn oder eine ihm nahestehende Person gerichteten Verbrechens bedroht, wird mit bis zu 30 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb47\">\u00a7 47 Erpressung<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer einen Menschen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen \u00dcbel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung n\u00f6tigt und dadurch dem Verm\u00f6gen des Gen\u00f6tigten oder eines anderen Nachteil zuf\u00fcgt, um sich oder einen Dritten zu Unrecht zu bereichern, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 50 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb48\">\u00a7 48 Diebstahl<\/h3>\n<ul>\n<li>Der Diebstahl geringwertiger Sachen mit einem Wert unter 500 Dollar wird nur auf Antrag verfolgt, es sei denn, dass die Strafverfolgungsbeh\u00f6rde wegen des besonderen \u00f6ffentlichen Interesses an der Strafverfolgung ein Einschreiten von Amts wegen f\u00fcr geboten h\u00e4lt.<\/li>\n<li>Wer eine fremde bewegliche Sache einem anderen mit der Absicht wegnimmt, sich selbst oder einen Dritten zu bereichern, ist mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 30 Hafteinheiten zu bestrafen.<\/li>\n<li>Wer einen Diebstahl an einer Sache begeht, deren Wert 10.000 Dollar oder mehr betr\u00e4gt, ist mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 60 Hafteinheiten zu bestrafen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb49\">\u00a7 49 Diebstahl mit Waffen<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer bei einem Diebstahl eine Waffe oder ein anderes gef\u00e4hrliches Werkzeug bei sich f\u00fchrt, wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu 90 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb50\">\u00a7 50 Unterschlagung<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer eine fremde bewegliche Sache, die ihm anvertraut wurde, sich rechtswidrig aneignet, wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu 45 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb51\">\u00a7 51 Raub<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer mit Gewalt gegen eine Person oder unter Anwendung von Drohungen mit gegenw\u00e4rtiger Gefahr f\u00fcr Leib und\/oder Leben eine fremde bewegliche Sache einem anderen in der Absicht wegnimmt, die Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zu bereichern, wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu 60 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<li>Nach Definition ist Raubgut alles von Wert gestohlene Gut.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb52\">\u00a7 52 Schwerer Raub<\/h3>\n<ul>\n<li>Auf Freiheitsstrafe nicht unter 40 Hafteinheiten ist zu erkennen, wenn der T\u00e4ter oder ein anderer Beteiligter am Raub:\n<ul>\n<li>eine Waffe oder ein anderes gef\u00e4hrliches Werkzeug bei sich f\u00fchrt,<\/li>\n<li>ein Werkzeug oder Mittel bei sich f\u00fchrt, um den Widerstand einer anderen Person durch Gewalt oder Drohung mit Gewalt zu verhindern oder zu \u00fcberwinden,<\/li>\n<li>eine andere Person durch die Tat in die Gefahr einer schweren und\/oder dauerhaften Gesundheitssch\u00e4digung bringt,<\/li>\n<li>den Raub als Mitglied einer kriminellen Vereinigung, die sich zur fortgesetzten Begehung von Raub oder Diebstahl verbunden hat, unter Mitwirkung eines anderen Mitglieds der kriminellen Vereinigung begeht.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb53\">\u00a7 53 Hehlerei<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer eine Sache, die ein anderer gestohlen oder sonst durch rechtswidrige Tat erlangt hat, ankauft oder sonst sich oder einem Dritten verschafft, sie absetzt oder absetzen hilft, um sich oder einen Dritten zu bereichern, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 60 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<li>Wird die Hehlerei gewerbsm\u00e4\u00dfig oder als Mitglied einer Bande betrieben, wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu 120 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb54\">\u00a7 54 Betrug<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Verm\u00f6gensvorteil zu verschaffen, das Verm\u00f6gen eines anderen dadurch besch\u00e4digt, dass er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdr\u00fcckung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterh\u00e4lt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 45 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<li>Der Schadensersatzanspruch des Gesch\u00e4digten ist hiervon nicht betroffen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb55\">\u00a7 55 Urkundenf\u00e4lschung<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer zur T\u00e4uschung im Rechtsverkehr eine unechte Urkunde herstellt, eine echte Urkunde verf\u00e4lscht oder eine unechte oder verf\u00e4lschte Urkunde gebraucht, wird mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 60 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb56\">\u00a7 56 Arbeiten ohne Lizenz<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer eine T\u00e4tigkeit ausf\u00fchrt, ohne die ben\u00f6tigte Lizenz f\u00fcr diese zu besitzen, wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu 45 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb57\">\u00a7 57 Gl\u00fccksspiel<\/h3>\n<ul>\n<li>Das Gl\u00fccksspielmonopol obliegt dem Staat.<\/li>\n<li>Wer ohne beh\u00f6rdliche Erlaubnis \u00f6ffentlich ein Gl\u00fccksspiel veranstaltet oder h\u00e4lt oder die<br \/>\nEinrichtungen hierzu bereitstellt, wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu 30 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<li>Wer sich an einem \u00f6ffentlichen Gl\u00fccksspiel beteiligt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 30<br \/>\nHafteinheiten bestraft.<\/li>\n<li>Wer f\u00fcr ein \u00f6ffentliches Gl\u00fccksspiel wirbt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 30 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<li>Alle zum Einsatz des Gl\u00fccksspiels bereitgestellten Wertgegenst\u00e4nde werden durch den Staat oder dessen<br \/>\nBeamte gepf\u00e4ndet und dem Allgemeinwohl zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb58\">\u00a7 58 Sachbesch\u00e4digung<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer rechtswidrig Besitz einer fremden Person besch\u00e4digt oder zerst\u00f6rt, wird mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 30 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<li>Wer unbefugt das Erscheinungsbild einer fremden Sache nicht nur unerheblich und nicht nur vor\u00fcbergehend ver\u00e4ndert, wird ebenfalls bestraft.<\/li>\n<li>Etwaige privatrechtliche Schadensersatzanspr\u00fcche nach \u00a7 26 BGB bleiben hiervon unber\u00fchrt.<\/li>\n<li>Der Versuch ist ebenfalls strafbar.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb59\">\u00a7 59 Herbeif\u00fchren einer Explosion<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer eine Explosion herbeif\u00fchrt und dadurch Leib oder Leben eines anderen Menschen oder fremde Sachen<br \/>\nvon bedeutendem Wert gef\u00e4hrdet, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter 60 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<li>Verursacht der T\u00e4ter durch die Tat eine schwere Gesundheitssch\u00e4digung eines anderen Menschen oder eine<br \/>\nGesundheitssch\u00e4digung einer gro\u00dfen Zahl von Menschen, so ist auf Freiheitsstrafe nicht unter 40 Hafteinheiten zu erkennen.<\/li>\n<li>Verursacht der T\u00e4ter durch die Tat wenigstens leichtfertig den Tod eines anderen Menschen, so betr\u00e4gt die<br \/>\nStrafe mindestens 180 Hafteinheiten.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb60\">\u00a7 60 Fahren ohne Fahrerlaubnis<\/h3>\n<ul>\n<li>Mit Freiheitsstrafe bis zu 60 Hafteinheiten oder einer Geldstrafe von bis zu 10.000 Dollar wird bestraft, wer:\n<ul>\n<li>ein Kraftfahrzeug f\u00fchrt, obwohl er die dazu erforderliche Fahrerlaubnis nicht hat oder ihm das<br \/>\nF\u00fchren des Fahrzeugs verboten ist.<\/li>\n<li>als Halter eines Kraftfahrzeugs anordnet oder zul\u00e4sst, dass jemand das Fahrzeug f\u00fchrt, der die<br \/>\ndazu erforderliche Fahrerlaubnis nicht hat oder dem das F\u00fchren des Fahrzeugs nach diesem oder einem<br \/>\nanderen Gesetz verboten ist.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Neben der Freiheitsstrafe kann zus\u00e4tzlich das Fahrzeug, welches ohne Fahrerlaubnis gef\u00fchrt wurde, bis zum Vorweisen einer g\u00fcltigen Fahrerlaubnis entzogen werden.<\/li>\n<li>Bei wiederholtem Fahren ohne Fahrerlaubnis kann dem Fahrzeugf\u00fchrer die Fahrerlaubnis dauerhaft oder vor\u00fcbergehend mit oder ohne Auflage einer medizinisch-psychologischen Untersuchung entzogen werden.<\/li>\n<li>Bei F\u00fchrerscheinentzug gilt ein generelles 24-st\u00fcndiges Wiederbeschaffungsverbot des F\u00fchrerscheins.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb61\">\u00a7 61 Gef\u00e4hrlicher Eingriff in den Stra\u00dfenverkehr<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer die Sicherheit des Stra\u00dfenverkehrs dadurch beeintr\u00e4chtigt, dass er Anlagen oder Fahrzeuge<br \/>\nzerst\u00f6rt, besch\u00e4digt oder beseitigt, Hindernisse bereitet oder einen \u00e4hnlichen, ebenso gef\u00e4hrlichen<br \/>\nEingriff vornimmt, und dadurch Leib oder Leben eines anderen Menschen oder fremde Sachen von bedeutendem<br \/>\nWert gef\u00e4hrdet, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 45 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb62\">\u00a7 62 Gef\u00e4hrdung des Stra\u00dfenverkehrs<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer im Stra\u00dfenverkehr ein Fahrzeug f\u00fchrt, obwohl er infolge des Genusses alkoholischer Getr\u00e4nke oder<br \/>\nanderer berauschender Mittel oder infolge geistiger oder k\u00f6rperlicher M\u00e4ngel nicht in der Lage ist,<br \/>\ndas Fahrzeug sicher zu f\u00fchren, oder grob verkehrswidrig und r\u00fccksichtslos f\u00e4hrt, indem er:<\/p>\n<ul>\n<li>die Vorfahrt nicht beachtet,<\/li>\n<li>falsch \u00fcberholt oder sonst bei \u00dcberholvorg\u00e4ngen falsch f\u00e4hrt,<\/li>\n<li>an Fu\u00dfg\u00e4nger\u00fcberwegen falsch f\u00e4hrt,<\/li>\n<\/ul>\n<p>und dadurch Leib oder Leben eines anderen Menschen oder fremde Sachen von bedeutendem Wert gef\u00e4hrdet, wird<br \/>\nmit Freiheitsstrafe bis zu 60 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb63\">\u00a7 63 Verbotenes Kraftfahrzeugrennen<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer im Stra\u00dfenverkehr ein nicht erlaubtes Kraftfahrzeugrennen ausrichtet oder durchf\u00fchrt, als<br \/>\nKraftfahrzeugf\u00fchrer an einem nicht erlaubten Kraftfahrzeugrennen teilnimmt oder sich als<br \/>\nKraftfahrzeugf\u00fchrer mit nicht angepasster Geschwindigkeit und grob verkehrswidrig sowie r\u00fccksichtslos<br \/>\nfortbewegt, um eine h\u00f6chstm\u00f6gliche Geschwindigkeit zu erreichen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu<br \/>\n45 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<li>Wenn eine unbeteiligte Person w\u00e4hrend der Durchf\u00fchrung eines Kraftfahrzeugrennens zu Schaden kommt<br \/>\nund\/oder an gesundheitlichen Folgen verstirbt, ist ein Merkmal nach StGB \u00a7 36 (Mord) erf\u00fcllt. Die<br \/>\nInbetrachtziehung von \u00a7 37 (Totschlag) ist gefordert.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb64\">\u00a7 64 Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort<\/h3>\n<ul>\n<li>Ein Unfallbeteiligter, der sich nach einem Unfall im Stra\u00dfenverkehr vom Unfallort entfernt, bevor er<br \/>\nzugunsten der anderen Unfallbeteiligten und der Gesch\u00e4digten die Feststellung seiner Person, seines<br \/>\nFahrzeugs und der Art seiner Beteiligung durch seine Anwesenheit und durch die Angabe, dass er an dem<br \/>\nUnfall beteiligt ist, erm\u00f6glicht hat oder eine nach den Umst\u00e4nden angemessene Zeit gewartet hat, ohne<br \/>\ndass jemand bereit war, die Feststellungen zu treffen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 30 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb65\">\u00a7 65 Fliegen ohne Flugschein<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer:\n<ul>\n<li>ein Luftfahrzeug f\u00fchrt, das nicht zum Luftverkehr zugelassen ist, oder als Halter einem Dritten das F\u00fchren eines solchen Luftfahrzeugs gestattet,<\/li>\n<li>ein Luftfahrzeug ohne die erforderliche Lizenz f\u00fchrt oder bedient oder als Halter eines Luftfahrzeugs die F\u00fchrung oder das Bedienen Dritten gestattet, denen diese Erlaubnis nicht erteilt ist,<\/li>\n<li>praktische Flugausbildung ohne eine Lehrberechtigung erteilt,<\/li>\n<li>als F\u00fchrer eines Luftfahrzeugs auf nicht ausgewiesenen Start- oder Landebahnen startet oder landet,<\/li>\n<li>ohne die notwendige Lizenz Stoffe oder Gegenst\u00e4nde, die durch Rechtsverordnung als illegal bestimmt sind, mit Luftfahrzeugen bef\u00f6rdert,<\/li>\n<li>ohne die notwendige Lizenz Stoffe oder Gegenst\u00e4nde, die durch Rechtsverordnung nach BtMG, WaffG und\/oder NatSchG bestimmt sind, in Luftfahrzeugen im Handgep\u00e4ck mit sich f\u00fchrt oder an sich tr\u00e4gt,<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>wird mit Freiheitsstrafe bis zu 60 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<li>Wer die Tat fahrl\u00e4ssig begeht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 45 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<li>Bei wiederholtem Fliegen ohne Flugerlaubnis kann dem Luftfahrzeugf\u00fchrer der Flugschein dauerhaft oder vor\u00fcbergehend mit oder ohne Auflage einer medizinisch-psychologischen Untersuchung entzogen werden.<\/li>\n<li>Bei Flugscheinentzug gilt ein generelles 24-st\u00fcndiges Wiederbeschaffungsverbot des Flugscheins.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb66\">\u00a7 66 Gef\u00e4hrdung des Luftverkehrs<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer im Luftverkehr ein Luftfahrzeug f\u00fchrt, obwohl er infolge des Genusses alkoholischer Getr\u00e4nke oder<br \/>\nanderer berauschender Mittel oder infolge geistiger oder k\u00f6rperlicher M\u00e4ngel nicht in der Lage ist,<br \/>\ndas Luftfahrzeug sicher zu f\u00fchren, oder sich grob verkehrswidrig und r\u00fccksichtslos verh\u00e4lt und dadurch Leib oder Leben eines anderen Menschen oder fremde Sachen von bedeutendem Wert gef\u00e4hrdet, wird<br \/>\nmit Freiheitsstrafe bis zu 60 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb67\">\u00a7 67 Unterlassene Hilfeleistung<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer bei Ungl\u00fccksf\u00e4llen oder gemeiner Gefahr oder Not nicht hilft, obwohl dies erforderlich und ihm den Umst\u00e4nden nach zuzumuten ist, insbesondere ohne erhebliche eigene Gefahr und ohne Verletzung anderer<br \/>\nwichtiger Pflichten, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 30 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<li>Ebenso wird bestraft, wer in diesen Situationen eine Person behindert, die einem Dritten Hilfe leistet oder leisten will.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb68\">\u00a7 68 Straftaten gegen die Umwelt<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer unbefugt Abf\u00e4lle au\u00dferhalb einer daf\u00fcr zugelassenen Anlage oder unter wesentlicher Abweichung von einem vorgeschriebenen oder zugelassenen Verfahren sammelt, bef\u00f6rdert, behandelt, verwertet, lagert,<br \/>\nablagert, abl\u00e4sst, beseitigt oder anderweitig bewirtschaftet, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 30 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<li>Wer unter Verletzung verwaltungsrechtlicher Pflichten Stoffe in den Boden einbringt, eindringen l\u00e4sst<br \/>\noder freisetzt und diesen dadurch verunreinigt oder anderweitig nachteilig ver\u00e4ndert, wird mit Freiheitsstrafe<br \/>\nbis zu 30 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<li>Wer unbefugt ein Gew\u00e4sser verunreinigt oder sonst dessen Eigenschaften nachteilig ver\u00e4ndert,<br \/>\ninsbesondere Pflanzen aus Gew\u00e4ssern entfernt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 60 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<li>Wer ein besonders gesch\u00fctztes Gebiet verunreinigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 60 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb69\">\u00a7 69 Besitz illegaler Gegenst\u00e4nde<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer illegale Gegenst\u00e4nde, die f\u00fcr Zivilisten nicht zug\u00e4nglich sind, besitzt oder diese in einem Fahrzeug lagert und nicht die n\u00f6tigen Lizenzen besitzt,<br \/>\nwird mit einer Freiheitsstrafe bis zu 60 Hafteinheiten bestraft. Alle illegalen Gegenst\u00e4nde werden dauerhaft sichergestellt.<\/li>\n<li>Als illegal deklarierte Gegenst\u00e4nde gelten:\n<ul>\n<li>Schlagringe<\/li>\n<li>Ausr\u00fcstungsgegenst\u00e4nde, die von der Regierung an staatliche Institutionen herausgegeben werden,<br \/>\nsofern der Besitzer gegenw\u00e4rtig nicht im Dienst ist. Davon ausgenommen sind Funkger\u00e4te sowie Taschenlampen.<\/li>\n<li>Ger\u00e4te, die dazu bestimmt sind, Datenverarbeitungen zu manipulieren, wie z. B. Hackerlaptops.<\/li>\n<li>Sonstige Gegenst\u00e4nde: Autobomben, C4-Ladungen, Mini-C4-Charges, Malicious Access Cards, Keycards, Secure ID Cards,<br \/>\nThermische Ladungen, Juwelen, Goldbarren, Diamanten.<\/li>\n<li>Besitz, Lagerung und\/oder Transport von Chemikalien ohne g\u00fcltige Chemikalienlizenz.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb70\">\u00a7 70 Sicherheitsbereiche<\/h3>\n<ul>\n<li>Beim unbefugten Betreten eines staatlichen Sicherheitsbereichs muss mit sofortigem<br \/>\nSchusswaffengebrauch gerechnet werden. Zudem ist mit einer<br \/>\nFreiheitsstrafe bis zu 100 Hafteinheiten zu rechnen.<\/li>\n<li>Zu den in Absatz 1 genannten Sicherheitsbereichen geh\u00f6ren:\n<ul>\n<li>Die Milit\u00e4rbasis Fort Zancudo<\/li>\n<li>Das Stadtgef\u00e4ngnis Vinewood<\/li>\n<li>Das Staatsgef\u00e4ngnis<\/li>\n<li>Das Alcatrazgef\u00e4ngnis<\/li>\n<li>Der Flugzeugtr\u00e4ger<\/li>\n<li>Der Flughafen und dessen Gel\u00e4nde<\/li>\n<li>Das Federal Investigation Bureau Gel\u00e4nde<\/li>\n<li>Alle Bereiche, die das LSPD, SD oder DOJ zeitweilig oder dauerhaft als<br \/>\nSicherheitsbereich erkl\u00e4rt.<\/li>\n<li>Der staatlichen Ordnung obliegt es, einen zeitlich begrenzten Platzverweis zu erteilen.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Zu den in Absatz 2 genannten Sicherheitsbereichen besteht zudem ein Mindestabstand von 50 Metern.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb71\">\u00a7 71 Nicht bezahlen von Rechnungen<\/h3>\n<ul>\n<li>Jegliche Rechnungen m\u00fcssen innerhalb von 48 Stunden beglichen werden.<\/li>\n<li>Ein Einspruch gegen den Erhalt einer Rechnung hat keine aufschiebende Wirkung auf die Zahlungspflicht.<\/li>\n<li>Erst nach Bezahlung aller offenen Rechnungen ist es m\u00f6glich, die Dienste des LSPD, SD sowie des DOJ in Anspruch zu nehmen.<br \/>\nAusnahmen stellen hierbei jegliche Dispatches dar.<\/li>\n<li>Sollten Rechnungen innerhalb von 48 Stunden nicht beglichen werden, drohen bis zu 60 Hafteinheiten.<\/li>\n<li>Sollte eine Rechnung nach 72 Stunden weiterhin unbezahlt sein, wird diese von einem Zwangsvollstrecker unangek\u00fcndigt eingezogen.<\/li>\n<li>Bei wiederholtem Auftreten von unbezahlten Rechnungen innerhalb eines kurzen Zeitraums kann dies zus\u00e4tzlich mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 90 Hafteinheiten geahndet werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stgb72\">\u00a7 72 Illegale Einreise und Aufenthalt<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer sich illegal im Staat aufh\u00e4lt oder illegal einreist, wird mit einer Haftstrafe von bis zu 120 Hafteinheiten bestraft und aus dem Staat abgeschoben.<\/li>\n<\/ul>\n\t\t<\/div> <!-- Close content div. -->\n\t<\/div> <!-- Close collapse div. -->\n<\/div> <!-- Close card div. -->\n<!-- Start accordion card div. -->\n<div class=\"ea-card  sp-ea-single\">\n\t<!-- Start accordion header. -->\n\t<h3 class=\"ea-header\">\n\t\t<!-- Add anchor tag for header. -->\n\t\t<a class=\"collapsed\" id=\"ea-header-192\" role=\"button\" data-sptoggle=\"spcollapse\" data-sptarget=\"#collapse192\" aria-controls=\"collapse192\" href=\"#\"  aria-expanded=\"false\" tabindex=\"0\">\n\t\t<i aria-hidden=\"true\" role=\"presentation\" class=\"ea-expand-icon eap-icon-ea-expand-plus\"><\/i> Bet\u00e4ubungs- mittelgesetz\t\t<\/a> <!-- Close anchor tag for header. -->\n\t<\/h3>\t<!-- Close header tag. -->\n\t<!-- Start collapsible content div. -->\n\t<div class=\"sp-collapse spcollapse spcollapse\" id=\"collapse192\"  role=\"region\" aria-labelledby=\"ea-header-192\">  <!-- Content div. -->\n\t\t<div class=\"ea-body\">\n\t\t<div class=\"table\"><a href=\"#btmg1\">Definition \u00a7 1<\/a><br \/>\n<a href=\"#btmg2\">Erlaubnis zum Verkehr mit Bet\u00e4ubungsmitteln \u00a7 2<\/a><br \/>\n<a href=\"#btmg3\">Verschreibung und Abgabe von Bet\u00e4ubungsmitteln \u00a7 3<\/a><br \/>\n<a href=\"#btmg4\">Straftaten \u00a7 4<\/a><br \/>\n<a href=\"#btmg5\">Einziehung \u00a7 5<\/a><br \/>\n<a href=\"#btmg6\">Eigenbedarf \u00a7 6<\/a><br \/>\n<a href=\"#btmg7\">Absehen von Verfolgung \u00a7 7<\/a><br \/>\n<a href=\"#btmg8\">Absehen von Bestrafung \u00a7 8<\/a><br \/>\n<a href=\"#btmg9\">Anlagen <\/a><\/div>\n<h3 id=\"btmg1\">\u00a7 1 Definition<\/h3>\n<ul>\n<li>Bet\u00e4ubungsmittel im Sinne dieses Gesetzes sind die in den Anlagen I und II aufgef\u00fchrten Stoffe.<\/li>\n<li><strong>Stoffe:<\/strong>\n<ol>\n<li>Chemische Elemente und chemische Verbindungen sowie deren nat\u00fcrlich vorkommende Gemische und L\u00f6sungen.<\/li>\n<li>Nat\u00fcrliche und nicht-chemische Elemente sowie Rohstoffe f\u00fcr den Anbau oder deren Erzeugnisse.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><strong>Zubereitungen:<\/strong>\n<ol>\n<li>Ohne R\u00fccksicht auf ihren Aggregatzustand ein Stoffgemisch oder die L\u00f6sung eines oder mehrerer Stoffe, ausgenommen nat\u00fcrlich vorkommende Gemische und L\u00f6sungen.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><strong>Herstellung:<\/strong>\n<ol>\n<li>Das Gewinnen, Anfertigen, Zubereiten, Be- oder Verarbeiten, Reinigen und Umwandeln.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"btmg2\">\u00a7 2 Erlaubnis zum Verkehr mit Bet\u00e4ubungsmitteln<\/h3>\n<ul>\n<li>Eine Erlaubnis der zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden ben\u00f6tigt, wer Bet\u00e4ubungsmittel:\n<ol>\n<li>anbaut,<\/li>\n<li>herstellt,<\/li>\n<li>mit ihnen Handel treibt,<\/li>\n<li>einf\u00fchrt,<\/li>\n<li>ausf\u00fchrt,<\/li>\n<li>abgibt,<\/li>\n<li>ver\u00e4u\u00dfert,<\/li>\n<li>sonst in den Verkehr bringt oder<\/li>\n<li>erwirbt.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>Die Erlaubnis darf nur erteilt werden, wenn sie wissenschaftlichen, medizinischen oder anderen im \u00f6ffentlichen Interesse liegenden Zwecken dient.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"btmg3\">\u00a7 3 Verschreibung und Abgabe von Bet\u00e4ubungsmitteln<\/h3>\n<ul>\n<li>Bet\u00e4ubungsmittel d\u00fcrfen nur durch einen zugelassenen Arzt mittels Rezept verschrieben werden, wenn deren Anwendung medizinisch begr\u00fcndet ist.<\/li>\n<li>Das Rezept muss enthalten:\n<ol>\n<li>Den Namen des Patienten,<\/li>\n<li>den Ort und das Datum der Behandlung,<\/li>\n<li>den Namen des behandelnden Arztes,<\/li>\n<li>die Bezeichnung der verschriebenen Bet\u00e4ubungsmittel und<\/li>\n<li>den Behandlungsgang.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"btmg4\">\u00a7 4 Straftaten<\/h3>\n<ul>\n<li>Mit einer Freiheitsstrafe bis zu 60 Hafteinheiten wird bestraft, wer:\n<ol>\n<li>Bet\u00e4ubungsmittel unerlaubt anbaut, herstellt oder mit ihnen Handel treibt, sie einf\u00fchrt, ausf\u00fchrt, ver\u00e4u\u00dfert, abgibt oder auf sonstige Weise in den Verkehr bringt, erwirbt oder sich anderweitig verschafft.<\/li>\n<li>Bet\u00e4ubungsmittel besitzt, ohne zugleich im Besitz einer schriftlichen Erlaubnis zu sein.<\/li>\n<li>Unrichtige oder unvollst\u00e4ndige Angaben macht, um f\u00fcr sich oder einen anderen die Verschreibung von Bet\u00e4ubungsmitteln zu erlangen.<\/li>\n<li>Bet\u00e4ubungsmittel ohne medizinische Begr\u00fcndung verschreibt, verabreicht oder zum unmittelbaren Gebrauch \u00fcberl\u00e4sst.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>Mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 60 Hafteinheiten wird bestraft, wer bandenm\u00e4\u00dfig oder gewerbsm\u00e4\u00dfig mit Bet\u00e4ubungsmitteln (nach \u00a7 1 Abs. 1\u20132) handelt.<\/li>\n<li>Mit einer Freiheitsstrafe bis zu 90 Hafteinheiten wird bestraft, wer Bet\u00e4ubungsmittel in nicht geringer Menge (Anlage III) bei sich f\u00fchrt.<\/li>\n<li>Mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 180 Hafteinheiten wird bestraft, wer durch die Abgabe oder das Einfl\u00f6\u00dfen von Bet\u00e4ubungsmitteln den Tod einer Person herbeif\u00fchrt.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"btmg5\">\u00a7 5 Einziehung<\/h3>\n<ul>\n<li>Gegenst\u00e4nde, die in Verbindung mit Straftaten nach diesem Gesetz stehen, k\u00f6nnen von den zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden eingezogen und vernichtet werden.<\/li>\n<li>Die Kosten f\u00fcr die Einziehung und die Zerst\u00f6rung tr\u00e4gt der Beschuldigte.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"btmg6\">\u00a7 6 Eigenbedarf<\/h3>\n<ul>\n<li>Als geringe Mengen, die nicht geahndet werden (sog. Eigenbedarf), gelten folgende Bet\u00e4ubungsmittel:\n<ol>\n<li>Joints: bis zu 3 Einheiten<\/li>\n<li>Marihuana: bis zu 3 Einheiten<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>Der Eigenbedarf entf\u00e4llt, wenn die zul\u00e4ssige Menge \u00fcberschritten wird.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"btmg7\">\u00a7 7 Absehen von Verfolgung<\/h3>\n<ul>\n<li>Hat das Verfahren ein Vergehen nach diesem Gesetz zum Gegenstand, so kann die Staatsanwaltschaft von der Verfolgung absehen, wenn die Schuld des T\u00e4ters als gering anzusehen ist, kein \u00f6ffentliches Interesse an der Strafverfolgung besteht und es sich um eine geringe Menge handelt.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"btmg8\">\u00a7 8 Absehen von Bestrafung<\/h3>\n<ul>\n<li>Das Gericht kann die Strafe mildern oder ganz davon absehen, wenn der T\u00e4ter innerhalb der letzten 30 Tage keine Straftaten begangen hat und\n<ol>\n<li>durch freiwilliges Offenbaren seines Wissens wesentlich zur Aufdeckung einer mit seiner Tat in Zusammenhang stehenden Straftat beigetragen hat oder<\/li>\n<li>freiwillig sein Wissen so rechtzeitig einer Dienststelle offenbart hat, dass eine mit seiner Tat im Zusammenhang stehende Straftat noch verhindert werden konnte.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>War der T\u00e4ter an einer Tat beteiligt, muss sein Beitrag zur Aufkl\u00e4rung den eigenen Tatbeitrag \u00fcberwiegen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"btmg9\">\u00a7 9 Anlagen<\/h3>\n<ul>\n<li>Anlage I (verschreibungsf\u00e4hige Bet\u00e4ubungsmittel):\n<ol>\n<li>Joints<\/li>\n<li>Cannabis<\/li>\n<li>Marihuana<\/li>\n<li>Schmerzmittel<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>Anlage II (nicht verschreibungsf\u00e4hige Bet\u00e4ubungsmittel):\n<ol>\n<li>LSD<\/li>\n<li>Crack<\/li>\n<li>Kokain<\/li>\n<li>Ecstasy<\/li>\n<li>Meth<\/li>\n<li>Heroin<\/li>\n<li>Moonshine (Branntwein)<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ul>\n\t\t<\/div> <!-- Close content div. -->\n\t<\/div> <!-- Close collapse div. -->\n<\/div> <!-- Close card div. -->\n<!-- Start accordion card div. -->\n<div class=\"ea-card  sp-ea-single\">\n\t<!-- Start accordion header. -->\n\t<h3 class=\"ea-header\">\n\t\t<!-- Add anchor tag for header. -->\n\t\t<a class=\"collapsed\" id=\"ea-header-193\" role=\"button\" data-sptoggle=\"spcollapse\" data-sptarget=\"#collapse193\" aria-controls=\"collapse193\" href=\"#\"  aria-expanded=\"false\" tabindex=\"0\">\n\t\t<i aria-hidden=\"true\" role=\"presentation\" class=\"ea-expand-icon eap-icon-ea-expand-plus\"><\/i> Waffengesetz\t\t<\/a> <!-- Close anchor tag for header. -->\n\t<\/h3>\t<!-- Close header tag. -->\n\t<!-- Start collapsible content div. -->\n\t<div class=\"sp-collapse spcollapse spcollapse\" id=\"collapse193\"  role=\"region\" aria-labelledby=\"ea-header-193\">  <!-- Content div. -->\n\t\t<div class=\"ea-body\">\n\t\t<div class=\"table\">\n    <a href=\"#wg1\">Definition \u00a7 1<\/a><br \/>\n    <a href=\"#wg2\">Lizenz \u00a7 2<\/a><br \/>\n    <a href=\"#wg3\">F\u00fchren von Waffen \u00a7 3<\/a><br \/>\n    <a href=\"#wg4\">Waffenverbot \u00a7 4<\/a><br \/>\n    <a href=\"#wg5\">Nutzung \u00a7 5<\/a><br \/>\n    <a href=\"#wg6\">Waffen \u00a7 6<\/a><br \/>\n    <a href=\"#wg7\">Dienstwaffen \u00a7 7<\/a><br \/>\n    <a href=\"#wg8\">Handel \u00a7 8<\/a><br \/>\n    <a href=\"#wg9\">Herstellung von Waffen \u00a7 9<\/a><br \/>\n    <a href=\"#wg10\">Waffenregistrierung \u00a7 10<\/a><br \/>\n    <a href=\"#wg11\">Waffenliste \u00a7 11<\/a><br \/>\n    <a href=\"#wg12\">Mitf\u00fchrung von Waffen\/Aufbewahrung von Waffen \u00a7 12<\/a>\n<\/div>\n<h3 id=\"wg1\">\u00a7 1 Definition<\/h3>\n<ul>\n<li>Waffen sind Gegenst\u00e4nde, die ihrem Wesen nach dazu bestimmt und geeignet sind, Lebewesen in ihrer<br \/>\n        Handlungsf\u00e4higkeit einzuschr\u00e4nken oder handlungsunf\u00e4hig zu machen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"wg2\">\u00a7 2 Lizenz<\/h3>\n<ul>\n<li>Zum F\u00fchren einer Waffe ist eine g\u00fcltige Waffenlizenz erforderlich, welche beim Department of Justice [DoJ] zu beantragen ist.<\/li>\n<li>F\u00fcr den Erwerb einer Lizenz m\u00fcssen folgende Dokumente vorgelegt werden:\n<ol>\n<li>Psychologisches Gutachten<\/li>\n<li>F\u00fchrungszeugnis<\/li>\n<li>Nachweis \u00fcber die bestandene Waffenkundepr\u00fcfung<\/li>\n<\/ol>\n<p>        Alle Dokumente d\u00fcrfen nicht \u00e4lter als zwei Wochen sein.\n    <\/li>\n<li>Die Ausstellung der Waffenlizenz darf nicht verweigert werden, wenn alle erforderlichen Dokumente positiv bewertet wurden.<\/li>\n<li>Das F\u00fchren einer Waffe ohne g\u00fcltige Lizenz wird mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 60 Hafteinheiten geahndet.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"wg3\">\u00a7 3 F\u00fchren von Waffen<\/h3>\n<ul>\n<li>Als F\u00fchren einer Waffe gilt:\n<ol>\n<li>Das Tragen einer Waffe am K\u00f6rper.<\/li>\n<li>Das Transportieren einer Waffe in einem geschlossenen Beh\u00e4ltnis.<\/li>\n<li>Das Transportieren einer Waffe zum Zwecke des Transports in einem geschlossenen Beh\u00e4ltnis.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>In den F\u00e4llen aus Abs. 2 und 3 haftet jeweils der Besitzer bzw. Halter der Waffe.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"wg4\">\u00a7 4 Waffenverbot<\/h3>\n<ul>\n<li>Richter und Staatsanw\u00e4lte haben das Recht, einem B\u00fcrger den Besitz von Waffen und Munition zu untersagen.<\/li>\n<li>Mit dem Waffenverbot wird die Waffenlizenz eingezogen.<\/li>\n<li>Ein dauerhaftes Waffenverbot bedarf der Zustimmung eines Richters.<\/li>\n<li>Das Recht zum F\u00fchren von Waffen sowie der Besitz von Munition kann zeitlich begrenzt ausgesetzt werden.\n<ol>\n<li>Die Exekutive ist bei Gefahr im Verzug dazu berechtigt, Waffen sowie Munition sicherzustellen.<\/li>\n<li>Ein vorl\u00e4ufiges Waffenverbot gilt automatisch, wenn eine Person in Haft genommen wird.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"wg5\">\u00a7 5 Nutzung<\/h3>\n<ul>\n<li>Das offene Tragen einer Stich- oder Schusswaffe innerhalb von Stadtgebieten wird mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 60 Hafteinheiten geahndet.\n<ol>\n<li>Davon ausgenommen sind private Grundst\u00fccke.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>Das Benutzen einer Schusswaffe au\u00dferhalb von Privatgel\u00e4nde oder Schie\u00dfst\u00e4tten wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu 90 Hafteinheiten und einem Waffenverbot bestraft.\n<ol>\n<li>Ausnahmen gelten f\u00fcr Beamte der Exekutive w\u00e4hrend des Dienstes.<\/li>\n<li>B\u00fcrger d\u00fcrfen sich in Notwehr verteidigen.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>Fahrl\u00e4ssiger Umgang mit einer Waffe wird mit bis zu 90 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"wg6\">\u00a7 6 Waffen<\/h3>\n<ul>\n<li>Waffen werden in folgende Kategorien unterteilt:\n<ol>\n<li>Kategorie A: Sportger\u00e4te und Werkzeuge<\/li>\n<li>Kategorie B: Waffen, die eine Lizenz und Registrierung erfordern<\/li>\n<li>Kategorie C: Illegale Waffen<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>Gegenst\u00e4nde der Kategorie A d\u00fcrfen ohne Waffenlizenz gef\u00fchrt werden.\n<ol>\n<li>Diese d\u00fcrfen nicht als Waffe missbraucht werden. Verst\u00f6\u00dfe werden nach \u00a7 5 geahndet.<\/li>\n<li>Diese m\u00fcssen in einer geeigneten Tasche transportiert werden, bei Zuwiderhandlung droht eine Freiheitsstrafe bis zu 30 Hafteinheiten.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>Waffen der Kategorie B d\u00fcrfen nur mit Waffenlizenz und Registrierung gef\u00fchrt werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"wg7\">\u00a7 7 Dienstwaffen<\/h3>\n<ul>\n<li>Als Dienstwaffen gelten s\u00e4mtliche Waffen, die von der Regierung an staatliche Institutionen herausgegeben werden.<\/li>\n<li>Das F\u00fchren von Dienstwaffen au\u00dferhalb des Dienstes wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu 90 Hafteinheiten und\/oder einer Geldstrafe geahndet.\n<ol>\n<li>Welche Waffen ein Beamter im Dienst f\u00fchren darf, bestimmt der Chief of Police.<\/li>\n<li>Das Tragen nicht genehmigter Waffen wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu 90 Hafteinheiten geahndet.<\/li>\n<li>Die Einsatzleitung kann Sondergenehmigungen erteilen.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"wg8\">\u00a7 8 Handel<\/h3>\n<ul>\n<li>Der Handel mit Waffen, Waffenteilen und Munition ist nur lizenzierten H\u00e4ndlern gestattet.\n<ol>\n<li>Wer ohne Lizenz Waffen verkauft oder erwirbt, wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu 100 Hafteinheiten bestraft.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"wg9\">\u00a7 9 Herstellung von Waffen<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Herstellung, der Besitz oder die Verbreitung von Waffenteilen ist mit einer Freiheitsstrafe bis zu 100 Hafteinheiten zu ahnden.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"wg10\">\u00a7 10 Waffenregistrierung<\/h3>\n<ul>\n<li>Jede Waffe wird beim Kauf bei Ammunation registriert.<\/li>\n<li>Die Registrierung umfasst:\n<ol>\n<li>Name des K\u00e4ufers<\/li>\n<li>Geburtsdatum<\/li>\n<li>Waffentyp<\/li>\n<li>Seriennummer<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"wg11\">\u00a7 11 Waffenliste<\/h3>\n<ul>\n<li>Kategorie A: Baseballschl\u00e4ger, Messer, \u00c4xte<\/li>\n<li>Kategorie B: Pistolen (halbautomatisch)<\/li>\n<li>Kategorie C: Alle anderen nicht aufgef\u00fchrten Waffen<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"wg12\">\u00a7 12 Mitf\u00fchrung und Aufbewahrung von Waffen<\/h3>\n<ul>\n<li>Waffen der Kategorie B m\u00fcssen in einem Holster transportiert werden.<\/li>\n<li>Falsche Aufbewahrung wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu 30 Hafteinheiten geahndet.<\/li>\n<\/ul>\n\t\t<\/div> <!-- Close content div. -->\n\t<\/div> <!-- Close collapse div. -->\n<\/div> <!-- Close card div. -->\n<!-- Start accordion card div. -->\n<div class=\"ea-card  sp-ea-single\">\n\t<!-- Start accordion header. -->\n\t<h3 class=\"ea-header\">\n\t\t<!-- Add anchor tag for header. -->\n\t\t<a class=\"collapsed\" id=\"ea-header-194\" role=\"button\" data-sptoggle=\"spcollapse\" data-sptarget=\"#collapse194\" aria-controls=\"collapse194\" href=\"#\"  aria-expanded=\"false\" tabindex=\"0\">\n\t\t<i aria-hidden=\"true\" role=\"presentation\" class=\"ea-expand-icon eap-icon-ea-expand-plus\"><\/i> Antikorruptionsgesetz\t\t<\/a> <!-- Close anchor tag for header. -->\n\t<\/h3>\t<!-- Close header tag. -->\n\t<!-- Start collapsible content div. -->\n\t<div class=\"sp-collapse spcollapse spcollapse\" id=\"collapse194\"  role=\"region\" aria-labelledby=\"ea-header-194\">  <!-- Content div. -->\n\t\t<div class=\"ea-body\">\n\t\t<div class=\"table\">\n  <a href=\"#akg1\">Bestechung \u00a7 1<\/a><br \/>\n  <a href=\"#akg2\">Bestechlichkeit \u00a7 2<\/a><br \/>\n  <a href=\"#akg3\">Vorteilsgew\u00e4hrung \u00a7 3<\/a><br \/>\n  <a href=\"#akg4\">Vorteilsannahme \u00a7 4<\/a><br \/>\n  <a href=\"#akg5\">Verletzung des Dienstgeheimnisses \u00a7 5<\/a><br \/>\n  <a href=\"#akg6\">Amtsmissbrauch \u00a7 6<\/a><br \/>\n  <a href=\"#akg7\">Folgen der Korruption \u00a7 7<\/a>\n<\/div>\n<h3>Definition<\/h3>\n<ul>\n<li>Korrupt ist derjenige, der Amtshandlungen oder Dienstleistungen f\u00fcr sich oder Dritte unbefugt missbraucht, um materielle oder immaterielle Vorteile zu erlangen, auf die kein rechtm\u00e4\u00dfiger Anspruch besteht.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"akg1\">\u00a7 1 Bestechung<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer einem Amtstr\u00e4ger einen Vorteil anbietet, verspricht oder gew\u00e4hrt, damit dieser seine Dienstpflichten verletzt, wird mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 60 Hafteinheiten und\/oder einer Geldstrafe von bis zu 15.000 Dollar bestraft.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"akg2\">\u00a7 2 Bestechlichkeit<\/h3>\n<ul>\n<li>Fordert, verspricht oder nimmt ein Amtstr\u00e4ger Gegenleistungen an, um damit pflichtwidrige Amtshandlungen zu verg\u00fcten, wird dies mit einer Freiheitsstrafe von 180 bis 240 Hafteinheiten und\/oder einer Geldstrafe von bis zu 75.000 Dollar bestraft.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"akg3\">\u00a7 3 Vorteilsgew\u00e4hrung<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer einem Amtstr\u00e4ger f\u00fcr die Dienstaus\u00fcbung unrechtm\u00e4\u00dfig einen Vorteil anbietet, verspricht oder gew\u00e4hrt, wird mit einer Freiheitsstrafe von 30 bis 60 Hafteinheiten und\/oder einer Geldstrafe von bis zu 2.000 Dollar bestraft.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"akg4\">\u00a7 4 Vorteilsannahme<\/h3>\n<ul>\n<li>Eine Vorteilsannahme liegt vor, wenn ein Amtstr\u00e4ger f\u00fcr sich oder Dritte im Rahmen der Dienstaus\u00fcbung unrechtm\u00e4\u00dfig einen Vorteil fordert, sich versprechen l\u00e4sst oder annimmt. Die Vorteilsannahme wird mit einer Freiheitsstrafe von 60 bis 240 Hafteinheiten und\/oder einer Geldstrafe von bis zu 10.000 Dollar bestraft.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"akg5\">\u00a7 5 Verletzung des Dienstgeheimnisses<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer als Amtstr\u00e4ger Informationen unbefugt offenbart, die ihm direkt oder indirekt im Rahmen seiner Amtsaus\u00fcbung zur Kenntnis gelangt sind, wird mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 120 Hafteinheiten und\/oder einer Geldstrafe von bis zu 60.000 Dollar bestraft.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"akg6\">\u00a7 6 Amtsmissbrauch<\/h3>\n<ul>\n<li>Ein Amtsmissbrauch liegt vor, wenn ein Amtstr\u00e4ger seine Amtsgewalt missbraucht oder deren Missbrauch androht, um jemanden zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung widerrechtlich zu n\u00f6tigen oder sich selbst bzw. eine andere Person unrechtm\u00e4\u00dfig zu bereichern. Amtsmissbrauch wird mit einer Freiheitsstrafe von 90 bis 180 Hafteinheiten und\/oder einer Geldstrafe von bis zu 90.000 Dollar bestraft.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"akg7\">\u00a7 7 Folgen der Korruption<\/h3>\n<ul>\n<li>Begeht ein Amtstr\u00e4ger eine Korruptionsstraftat, so wird das genaue Strafma\u00df in einem Gerichtsprozess festgelegt. Das Strafma\u00df kann je nach Schwere des Vergehens von 0 bis zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe reichen. Zudem kann ein Berufsverbot f\u00fcr den staatlichen Dienst verh\u00e4ngt werden.<\/li>\n<\/ul>\n\t\t<\/div> <!-- Close content div. -->\n\t<\/div> <!-- Close collapse div. -->\n<\/div> <!-- Close card div. -->\n<!-- Start accordion card div. -->\n<div class=\"ea-card  sp-ea-single\">\n\t<!-- Start accordion header. -->\n\t<h3 class=\"ea-header\">\n\t\t<!-- Add anchor tag for header. -->\n\t\t<a class=\"collapsed\" id=\"ea-header-195\" role=\"button\" data-sptoggle=\"spcollapse\" data-sptarget=\"#collapse195\" aria-controls=\"collapse195\" href=\"#\"  aria-expanded=\"false\" tabindex=\"0\">\n\t\t<i aria-hidden=\"true\" role=\"presentation\" class=\"ea-expand-icon eap-icon-ea-expand-plus\"><\/i> Stra\u00dfenverkehrsordnung\t\t<\/a> <!-- Close anchor tag for header. -->\n\t<\/h3>\t<!-- Close header tag. -->\n\t<!-- Start collapsible content div. -->\n\t<div class=\"sp-collapse spcollapse spcollapse\" id=\"collapse195\"  role=\"region\" aria-labelledby=\"ea-header-195\">  <!-- Content div. -->\n\t\t<div class=\"ea-body\">\n\t\t<div class=\"table\"><a href=\"#stvo1\">Grundregeln \u00a7 1<\/a><br \/>\n<a href=\"#stvo2\">Stra\u00dfenzulassung von Kraftfahrzeugen \u00a7 2<\/a><br \/>\n<a href=\"#stvo3\">Illegale Tuningteile \u00a7 3<\/a><br \/>\n<a href=\"#stvo4\">Stra\u00dfenbenutzung durch Fahrzeuge \u00a7 4<\/a><br \/>\n<a href=\"#stvo5\">Fahren ohne F\u00fchrerschein \u00a7 5<\/a><br \/>\n<a href=\"#stvo6\">Geschwindigkeit \u00a7 6<\/a><br \/>\n<a href=\"#stvo7\">Highways \u00a7 7<\/a><br \/>\n<a href=\"#stvo8\">Verkehrszeichen \u00a7 8<\/a><br \/>\n<a href=\"#stvo9\">\u00dcberschreiten der H\u00f6chstgeschwindigkeit \u00a7 9<\/a><br \/>\n<a href=\"#stvo10\">\u00dcberholen \u00a7 10<\/a><br \/>\n<a href=\"#stvo11\">Vorfahrt \u00a7 11<\/a><br \/>\n<a href=\"#stvo12\">Halten und Parken \u00a7 12<\/a><br \/>\n<a href=\"#stvo13\">Warnzeichen \u00a7 13<\/a><br \/>\n<a href=\"#stvo14\">Sicherheitsgurte, Schutzhelme \u00a7 14<\/a><br \/>\n<a href=\"#stvo15\">Garagenausfahrten \u00a7 15<\/a><br \/>\n<a href=\"#stvo16\">Fahren unter Einfluss berauschender Mittel \u00a7 16<\/a><br \/>\n<a href=\"#stvo17\">Stoppschilder \/ -markierungen \u00a7 17<\/a><br \/>\n<a href=\"#stvo18\">Haftung des Halters \u00a7 18<\/a><br \/>\n<a href=\"#stvo19\">Unfall \u00a7 19<\/a><br \/>\n<a href=\"#stvo20\">Sonderrechte \u00a7 20<\/a><br \/>\n<a href=\"#stvo21\">Entzug der Fahrerlaubnis \u00a7 21<\/a><br \/>\n<a href=\"#stvo22\">Gewerblicher Verkehr \u00a7 22<\/a><br \/>\n<a href=\"#stvo23\">Sonderausstattung \u00a7 23<\/a><br \/>\n<a href=\"#stvo24\">Bezahlen von Rechnungen \u00a7 24<\/a><br \/>\n<a href=\"#stvo25\">Fluglizenz \u00a7 25<\/a><br \/>\n<a href=\"#stvo26\">Flugh\u00f6he \u00a7 26<\/a><br \/>\n<a href=\"#stvo27\">Landen \u00a7 27<\/a><br \/>\n<a href=\"#stvo28\">Spezielles Landeverbot \u00a7 28<\/a><br \/>\n<a href=\"#stvo29\">Grundsatz \u00a7 29<\/a><br \/>\n<a href=\"#stvo30\">Hoheitsgebiet und Aufsicht \u00a7 30<\/a><br \/>\n<a href=\"#stvo31\">Sicherheit auf dem Wasser \u00a7 31<\/a><br \/>\n<a href=\"#stvo32\">Blitzer und feste Radarstationen \u00a7 32<\/a><\/div>\n<h3 id=\"stvo1\">\u00a7 1 Grundregeln<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Teilnahme am Stra\u00dfenverkehr erfordert st\u00e4ndige Vorsicht und gegenseitige R\u00fccksichtnahme.<\/li>\n<li>Die Stra\u00dfenverkehrsordnung regelt und lenkt den \u00f6ffentlichen Verkehr.<\/li>\n<li>Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, dass kein anderer gesch\u00e4digt, gef\u00e4hrdet oder mehr als nach den Umst\u00e4nden unvermeidbar behindert oder bel\u00e4stigt wird.<\/li>\n<li>Der \u00f6ffentliche Verkehr umfasst auch nicht gewidmete Stra\u00dfen, sofern diese mit Zustimmung oder Duldung des Verf\u00fcgungsberechtigten genutzt werden k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Jeder Verkehrsteilnehmer, der am \u00f6ffentlichen Verkehr teilnimmt, ist verpflichtet, sich anzuschnallen.<\/li>\n<li>Jegliche Manipulation oder Verschleierung der Identifikation eines Fahrzeugs ist verboten. Dazu z\u00e4hlen:\n<ul>\n<li>Kennzeichen<\/li>\n<li>Fahrgestellnummer<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ein Versto\u00df wird mit einer Geldstrafe von bis zu 5.000 Dollar geahndet.<\/li>\n<li>Jedes Fahrzeug muss mit einem Verbandskasten und einem Warndreieck ausgestattet sein. Der Fahrzeugf\u00fchrer haftet bei Verst\u00f6\u00dfen. Strafe: mindestens 2.500 Dollar.<\/li>\n<li>Fahrzeuge m\u00fcssen jederzeit eine aktive und g\u00fcltige Inspektion aufweisen. Der Inspektionsintervall betr\u00e4gt 20 Tage. Eine Inspektionslizenz ist nur f\u00fcr 20 Tage g\u00fcltig und muss danach erneuert werden. Die Erneuerung der Inspektion ist jedoch erst m\u00f6glich, wenn die verbleibende G\u00fcltigkeitsdauer auf 4 Tage oder weniger gesunken ist. Bei Verst\u00f6\u00dfen wird eine Geldstrafe von bis zu 5.000 Dollar verh\u00e4ngt.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stvo2\">\u00a7 2 Stra\u00dfenzulassung von Kraftfahrzeugen<\/h3>\n<ul>\n<li>Damit ein Kraftfahrzeug im \u00f6ffentlichen Stra\u00dfenverkehr genutzt werden darf, muss es mit folgenden Einrichtungen ausgestattet sein:\n<ul>\n<li>Fahrtrichtungsanzeiger<\/li>\n<li>Scheinwerfer f\u00fcr Fern- und Abblendlicht<\/li>\n<li>Bremsleuchten<\/li>\n<li>Kennzeichenhalter mit zugelassenem Kennzeichen<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Fahrzeuge ohne diese Eigenschaften werden dauerhaft eingezogen und der F\u00fchrerschein kann entzogen werden. Zus\u00e4tzlich wird ein Bu\u00dfgeld von 3.000 Dollar verh\u00e4ngt.<\/li>\n<li>Bei wiederholtem Versto\u00df erfolgt die Einziehung des Fahrzeugs, eine 48-st\u00fcndige F\u00fchrerscheinsperre sowie eine Geldstrafe von 15.000 Dollar.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stvo3\">\u00a7 3 Illegale Tuningteile<\/h3>\n<ul>\n<li>Folgende Fahrzeugteile sind im \u00f6ffentlichen Stra\u00dfenverkehr verboten:\n<ul>\n<li>Autoteile und Motorradteile der Kategorie \"Rennen\"<\/li>\n<li>Kennzeichen-Flipper<\/li>\n<li>Nitro-Systeme (NOS)<\/li>\n<li>Unterbodenbeleuchtung (nur im Stand erlaubt, jedoch nicht offiziell montierbar)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Der Besitz dieser Teile ist nicht strafbar. Falls sie in einem Fahrzeug verbaut sind, ist die Teilnahme am Stra\u00dfenverkehr verboten. Strafe: 120 Hafteinheiten oder 20.000 Dollar.<\/li>\n<li>Die Unterbodenbeleuchtung darf nicht eingeschaltet werden. Eine nachtr\u00e4gliche Montage in Werkst\u00e4tten ist nicht gestattet.<\/li>\n<li>Weitere Einschr\u00e4nkungen:\n<ul>\n<li>Die dunkelste Scheibent\u00f6nungsstufe (Stufe 4) ist nicht erlaubt.<\/li>\n<li>Scheinwerfer d\u00fcrfen nur in Wei\u00df, Gelb oder Blau leuchten.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stvo4\">\u00a7 4 Stra\u00dfenbenutzung durch Fahrzeuge<\/h3>\n<ul>\n<li>Fahrzeuge m\u00fcssen die Fahrbahn benutzen, bei zwei Fahrbahnen die rechte. Der Seitenstreifen ist nicht Bestandteil der Fahrbahn.<\/li>\n<li>Es ist m\u00f6glichst weit rechts zu fahren, insbesondere bei Gegenverkehr, beim \u00dcberholtwerden, an Kuppen, in Kurven oder bei Un\u00fcbersichtlichkeit.<\/li>\n<li>Das Fahren abseits befestigter Stra\u00dfen ist untersagt. Strafe: 3.000 Dollar.<\/li>\n<li>Kraftfahrzeuge im \u00f6ffentlichen Verkehrsraum m\u00fcssen versteuert sein. Die Steuer ist am Fahrzeugsteuerautomaten im DOJ zu entrichten. Zuwiderhandlung wird mit einer Geldstrafe von 3.000 Dollar sowie der Abschleppung des Fahrzeugs geahndet.<\/li>\n<li>Absatz 4 entf\u00e4llt f\u00fcr staatliche Fahrzeuge.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stvo5\">\u00a7 5 Fahren ohne Fahrerlaubnis<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer ein Fahrzeug ohne die erforderliche Fahrerlaubnis f\u00fchrt, macht sich strafbar gem\u00e4\u00df \u00a7 60 StGB.<\/li>\n<li>Wiederholungst\u00e4ter unterliegen versch\u00e4rften Strafen.<\/li>\n<li>Folgende Fahrzeugklassen erfordern eine entsprechende Fahrerlaubnis:\n<ul>\n<li>PKW<\/li>\n<li>LKW\/Bus<\/li>\n<li>Motorrad<\/li>\n<li>Boot<\/li>\n<li>Helikopter<\/li>\n<li>Flugzeug<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Motorroller d\u00fcrfen ohne F\u00fchrerschein gef\u00fchrt werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stvo6\">\u00a7 6 Geschwindigkeit<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Geschwindigkeit muss so angepasst werden, dass das Fahrzeug stets sicher gef\u00fchrt werden kann.<\/li>\n<li>Die zul\u00e4ssige H\u00f6chstgeschwindigkeit betr\u00e4gt:\n<ul>\n<li>Innerhalb geschlossener Ortschaften:\n<ul>\n<li>PKW: 80 km\/h<\/li>\n<li>LKW: 60 km\/h<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Au\u00dferhalb geschlossener Ortschaften:\n<ul>\n<li>PKW und Fahrzeuge mit einem zul\u00e4ssigen Ladevolumen bis 500 kg: 180 km\/h<\/li>\n<li>LKW:80 km\/h<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Die zul\u00e4ssige H\u00f6chstgeschwindigkeit an Kontrollstellen betr\u00e4gt:\n<ul>\n<li>30 km\/h, wenn durch Beamte geregelt<\/li>\n<li>100 km\/h, wenn keine Beamten anwesend sind<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stvo7\">\u00a7 7 Highways\/Freeways<\/h3>\n<ul>\n<li>Highways d\u00fcrfen nur von Fahrzeugen genutzt werden, die eine Mindestgeschwindigkeit von 80 km\/h erreichen.<\/li>\n<li>Die Auffahrt ist nur an gekennzeichneten Anschlussstellen erlaubt.<\/li>\n<li>Der Verkehr auf der durchgehenden Fahrbahn hat stets Vorfahrt.<\/li>\n<li>Die zul\u00e4ssige H\u00f6chstgeschwindigkeit ist unbegrenzt, sofern keine Beschr\u00e4nkungen durch Lichtzeichen bestehen.<\/li>\n<li>Folgendes ist auf Highways verboten:\n<ul>\n<li>Wenden<\/li>\n<li>R\u00fcckw\u00e4rtsfahren<\/li>\n<li>Halten, au\u00dfer bei Pannen oder medizinischen Notf\u00e4llen<\/li>\n<li>Fu\u00dfg\u00e4nger auf der Fahrbahn<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stvo8\">\u00a7 8 Verkehrszeichen<\/h3>\n<ul>\n<li>Verkehrszeichen, die beachtet werden m\u00fcssen:\n<ul>\n<li>Stoppschilder<\/li>\n<li>Einbahnstra\u00dfenschilder<\/li>\n<li>Wendeverbotsschilder<\/li>\n<li>Parkverbote<\/li>\n<li>Richtungspfeile<\/li>\n<li>Lichtzeichen auf Autobahnen<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Das Fahren entgegen der Fahrtrichtung ist verboten.<\/li>\n<li>Folgende Verkehrszeichen m\u00fcssen nicht beachtet werden:\n<ul>\n<li>Ampeln<\/li>\n<li>Schilder mit Geschwindigkeitsangaben<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stvo9\">\u00a7 9 \u00dcberschreiten der H\u00f6chstgeschwindigkeit<\/h3>\n<ul>\n<li>Grundstrafen:\n<ul>\n<li>Innerhalb geschlossener Ortschaften: 500 Dollar<\/li>\n<li>Au\u00dferhalb geschlossener Ortschaften: 800 Dollar<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Zus\u00e4tzliche Strafen je nach \u00dcberschreitung:\n<ul>\n<li>10-20 km\/h: +250 Dollar<\/li>\n<li>21-50 km\/h: +500 Dollar<\/li>\n<li>51-69 km\/h: +750 Dollar<\/li>\n<li>70+ km\/h: +1.000 Dollar, Entzug aller Kraftfahrzeugscheine, Sicherstellung des Tatfahrzeugs<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stvo10\">\u00a7 10 \u00dcberholen<\/h3>\n<ul>\n<li>\u00dcberholt wird grunds\u00e4tzlich links.<\/li>\n<li>\u00dcberholen ist nur erlaubt, wenn es ohne Behinderung des Gegenverkehrs m\u00f6glich ist.<\/li>\n<li>Beim \u00dcberholen muss ein ausreichender Seitenabstand eingehalten werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stvo11\">\u00a7 11 Vorfahrt<\/h3>\n<ul>\n<li>An Kreuzungen und Einm\u00fcndungen gilt \"rechts vor links\", au\u00dfer:\n<ul>\n<li>Wenn die Vorfahrt durch Verkehrszeichen geregelt ist<\/li>\n<li>Wenn Fahrzeuge aus einem Feld- oder Waldweg auf eine Stra\u00dfe einbiegen<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stvo12\">\u00a7 12 Halten und Parken<\/h3>\n<ul>\n<li>Halten und Parken ist unzul\u00e4ssig:\n<ul>\n<li>An un\u00fcbersichtlichen Stra\u00dfenabschnitten<\/li>\n<li>In Kurven<\/li>\n<li>Auf Bahn\u00fcberg\u00e4ngen<\/li>\n<li>An B\u00fcrgersteigen mit roter Markierung<\/li>\n<li>Auf Parkpl\u00e4tzen des LSPD\/SD<\/li>\n<li>In Taxi-Zonen<\/li>\n<li>5 Meter vor und hinter Kreuzungen<\/li>\n<li>Gegen die Fahrtrichtung<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Parken ist definiert als ein Halt von mehr als 3 Minuten und wird mit 350 Dollar Bu\u00dfgeld geahndet.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stvo13\">\u00a7 13 Warnzeichen<\/h3>\n<ul>\n<li>Schall- und Leuchtzeichen d\u00fcrfen nur genutzt werden:\n<ul>\n<li>Beim \u00dcberholen au\u00dferhalb geschlossener Ortschaften<\/li>\n<li>Wenn eine Gefahr droht<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stvo14\">\u00a7 14 Sicherheitsgurte, Schutzhelme<\/h3>\n<ul>\n<li>W\u00e4hrend der Fahrt m\u00fcssen vorgeschriebene Sicherheitsgurte angelegt sein.<\/li>\n<li>Motorradfahrer und Beifahrer m\u00fcssen einen geeigneten Schutzhelm tragen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stvo15\">\u00a7 15 Garagenausfahrten<\/h3>\n<ul>\n<li>Blockierte Garagenausfahrten f\u00fchren zur kostenpflichtigen Abschleppung des Fahrzeugs.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stvo16\">\u00a7 16 Fahren unter Einfluss berauschender Mittel<\/h3>\n<ul>\n<li>Es ist verboten, mit 0,3 \u2030 oder mehr Alkohol im Blut ein Kraftfahrzeug zu f\u00fchren.<\/li>\n<li>Auch der Einfluss anderer berauschender Mittel ist untersagt.<\/li>\n<li>Folgen:\n<ul>\n<li>Stilllegung des Fahrzeugs<\/li>\n<li>Entzug der Fahrerlaubnis<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stvo17\">\u00a7 17 Stoppschilder \/ -markierungen<\/h3>\n<ul>\n<li>Fahrzeuge m\u00fcssen an Stoppschildern und entsprechenden Bodenmarkierungen die Geschwindigkeit auf Schrittgeschwindigkeit reduzieren und im Zweifelsfall vollst\u00e4ndig anhalten.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stvo18\">\u00a7 18 Haftung des Halters<\/h3>\n<ul>\n<li>Der Halter eines Fahrzeugs ist f\u00fcr alle Gesetzesverst\u00f6\u00dfe verantwortlich, die mit seinem Fahrzeug begangen werden.<\/li>\n<li>Die Verantwortung entf\u00e4llt nur, wenn das Fahrzeug als gestohlen gemeldet wurde oder ein eindeutiger T\u00e4ter feststellbar ist.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stvo19\">\u00a7 19 Unfall<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer an einem Verkehrsunfall beteiligt ist, muss:\n<ol>\n<li>Sofort anhalten.<\/li>\n<li>Den Unfallort absichern.<\/li>\n<li>Sich \u00fcber den Schaden und m\u00f6gliche Verletzte vergewissern.<\/li>\n<li>Verletzten Hilfe leisten.<\/li>\n<li>Bis zur Feststellung der Personalien und des Fahrzeugstatus am Unfallort bleiben.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stvo20\">\u00a7 20 Sonderrechte<\/h3>\n<ul>\n<li>Beh\u00f6rdenfahrzeuge (LSPD, SD, SAMS, DOJ, Gouverneur, FIB) sind unter folgenden Bedingungen von der StVO befreit:\n<ol>\n<li>Im dringenden Einsatz.<\/li>\n<li>Nur mit aktiviertem Blaulicht und\/oder Sirene.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stvo21\">\u00a7 21 Entzug der Fahrerlaubnis<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Exekutive kann eine Fahrerlaubnis entziehen, wenn der Fahrer als ungeeignet oder gef\u00e4hrlich gilt.<\/li>\n<li>Nach Entzug besteht eine 24-Stunden-Sperre f\u00fcr den Neuerwerb eines F\u00fchrerscheins.<\/li>\n<li>Nach Ablauf der Sperre m\u00fcssen die nicht betroffenen Fahrzeugklassen wieder zugeteilt werden.<\/li>\n<li>Folgende Vergehen f\u00fchren zum Entzug:\n<ol>\n<li>0,3 \u2030 oder mehr Alkohol im Blut.<\/li>\n<li>Nachweislich berauschende Substanzen im Blut.<\/li>\n<li>K\u00f6rperliche oder geistige Beeintr\u00e4chtigungen.<\/li>\n<li>Teilnahme an illegalen Stra\u00dfenrennen.<\/li>\n<li>Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort bei schweren Sch\u00e4den oder Verletzten.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stvo22\">\u00a7 22 Gewerblicher Verkehr<\/h3>\n<ul>\n<li>Gewerblicher Personenverkehr umfasst den Transport von Personen gegen Bezahlung.<\/li>\n<li>Gewerbliche Personenbef\u00f6rderung ist auf Stra\u00dfe, Wasser und Luft m\u00f6glich.<\/li>\n<li>Erforderlich ist ein g\u00fcltiger Personenbef\u00f6rderungsschein.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stvo23\">\u00a7 23 Sonderausstattung<\/h3>\n<ul>\n<li>Das Verwenden von Rennteilen zur Leistungssteigerung ist verboten.<\/li>\n<li>Strafe: Mindestens 2.000 Dollar Bu\u00dfgeld.<\/li>\n<li>Fahrzeuge mit illegalen Modifikationen k\u00f6nnen von der Exekutive bis zur Entfernung der Teile beschlagnahmt werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stvo24\">\u00a7 24 Bezahlen von Rechnungen<\/h3>\n<ul>\n<li>Blitzer- und Radarstrafen m\u00fcssen umgehend nach Erhalt bezahlt werden.<\/li>\n<li>Bei einer Verkehrskontrolle m\u00fcssen alle offenen Blitzerrechnungen sofort beglichen werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stvo25\">\u00a7 25 Fluglizenz<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Fluglizenz berechtigt zum F\u00fchren von Helikoptern.<\/li>\n<li>Das Fliegen ohne g\u00fcltige Lizenz ist verboten.<\/li>\n<li>Zum Erwerb ist eine praktische Flugf\u00e4higkeitspr\u00fcfung erforderlich.<\/li>\n<li>Die Lizenz wird vom Department of Justice (DOJ) ausgestellt.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stvo26\">\u00a7 26 Flugh\u00f6he<\/h3>\n<ul>\n<li>Die maximale Flugh\u00f6he betr\u00e4gt 1.200 Fu\u00df (ca. 400 Meter).<\/li>\n<li>Bei defektem H\u00f6henmesser gilt:\n<ol>\n<li>In Los Santos: \u00fcber dem Maze-Bank Tower.<\/li>\n<li>In Sandy Shores: \u00fcber der Mittelh\u00f6he des Mount Chiliad.<\/li>\n<li>In Paleto Bay: doppelt so hoch wie die B\u00e4ume des Paleto Forest.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stvo27\">\u00a7 27 Landen<\/h3>\n<ul>\n<li>Landungen sind nur auf ausgewiesenen Fl\u00e4chen erlaubt.<\/li>\n<li>Ausnahmen gelten f\u00fcr LSPD, SD, DOJ, MD und FD im Einsatz.<\/li>\n<li>Illegale Landungen werden mit 10.000 bis 30.000 Dollar Bu\u00dfgeld bestraft.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stvo28\">\u00a7 28 Spezielles Landeverbot<\/h3>\n<ul>\n<li>Unbefugten ist das Landen an folgenden Orten verboten:\n<ol>\n<li>Ehemaliges Milit\u00e4rgel\u00e4nde.<\/li>\n<li>LSPD- und SD-Gel\u00e4nde.<\/li>\n<li>Flugzeugtr\u00e4ger.<\/li>\n<li>Staatsgef\u00e4ngnis.<\/li>\n<li>Krankenhaus-Landepl\u00e4tze.<\/li>\n<li>Staatsgel\u00e4nde.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stvo29\">\u00a7 29 Grundsatz<\/h3>\n<ul>\n<li>Beim Passieren anderer Fahrzeuge und Anlagen ist ein Sicherheitsabstand von mindestens 10 Metern einzuhalten.<\/li>\n<li>Im Schiffsverkehr gilt das Rechtsfahrgebot.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stvo30\">\u00a7 30 Hoheitsgebiet und Aufsicht<\/h3>\n<ul>\n<li>Das LSPD und SD \u00fcbernehmen die Aufsicht \u00fcber die Meeresschutzgebiete nach NatSchG \u00a7 13.<\/li>\n<li>Regelm\u00e4\u00dfige Kontrollen sind zul\u00e4ssig.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stvo31\">\u00a7 31 Sicherheit auf dem Wasser<\/h3>\n<ul>\n<li>Fahrzeuge auf dem Wasser m\u00fcssen mit folgenden Sicherheitsausr\u00fcstungen ausgestattet sein:\n<ol>\n<li>Verbandskasten.<\/li>\n<li>Werkzeugkasten.<\/li>\n<li>Feuerl\u00f6scher.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>Kleine Wasserfahrzeuge wie Jetskis d\u00fcrfen den offenen Ozean nicht befahren.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stvo32\">\u00a7 32 Blitzer und feste Radarstationen<\/h3>\n<ul>\n<li>Blitzer und Radarstationen unterliegen dem Staat San Andreas.<\/li>\n<li>Die erhobenen Bu\u00dfgelder k\u00f6nnen an die wirtschaftliche Lage angepasst werden.<\/li>\n<\/ul>\n\t\t<\/div> <!-- Close content div. -->\n\t<\/div> <!-- Close collapse div. -->\n<\/div> <!-- Close card div. -->\n<!-- Start accordion card div. -->\n<div class=\"ea-card  sp-ea-single\">\n\t<!-- Start accordion header. -->\n\t<h3 class=\"ea-header\">\n\t\t<!-- Add anchor tag for header. -->\n\t\t<a class=\"collapsed\" id=\"ea-header-196\" role=\"button\" data-sptoggle=\"spcollapse\" data-sptarget=\"#collapse196\" aria-controls=\"collapse196\" href=\"#\"  aria-expanded=\"false\" tabindex=\"0\">\n\t\t<i aria-hidden=\"true\" role=\"presentation\" class=\"ea-expand-icon eap-icon-ea-expand-plus\"><\/i> Anwaltsgesetz\t\t<\/a> <!-- Close anchor tag for header. -->\n\t<\/h3>\t<!-- Close header tag. -->\n\t<!-- Start collapsible content div. -->\n\t<div class=\"sp-collapse spcollapse spcollapse\" id=\"collapse196\"  role=\"region\" aria-labelledby=\"ea-header-196\">  <!-- Content div. -->\n\t\t<div class=\"ea-body\">\n\t\t\n<div class=\"table\">\n              <a href=\"#awg1\">Zulassung zum Anwalt <span>\u00a7 1<\/span><\/a><br \/>\n\t\t\t        <a href=\"#awg2\">Anwaltslizenz <span>\u00a7 2<\/span><\/a><br \/>\n\t\t\t        <a href=\"#awg3\">Anwaltskanzlein <span>\u00a7 3<\/span><\/a><br \/>\n              <a href=\"#awg4\">Arbeitsweise <span>\u00a7 4<\/span><\/a><br \/>\n              <a href=\"#awg5\">Anwaltskosten <span>\u00a7 5<\/span><\/a><br \/>\n              <a href=\"#awg6\">Schweigepflicht <span>\u00a7 6<\/span><\/a><br \/>\n              <a href=\"#awg7\">Rechtsverst\u00e4ndnis <span>\u00a7 7<\/span><\/a><br \/>\n\t\t\t        <a href=\"#awg8\">Pro Bono Fall <span>\u00a7 8<\/span><\/a><br \/>\n              <a href=\"#awg9\">Geb\u00fchrenma\u00dfstab <span>\u00a7 9<\/span><\/a>\n            <\/div>\n<h3 id=\"awg1\">\u00a7 1 Zulassung zum Anwalt<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer eine T\u00e4tigkeit als Rechtsanwalt aufnehmen m\u00f6chte, muss eine Pr\u00fcfung zum Rechtsanwalt im DOJ erfolgreich absolvieren, au\u00dfer dieser wird durch eine Anwaltskanzlei erworben.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"awg2\">\u00a7 2 Anwaltslizenz<\/h3>\n<ul>\n<li>Um T\u00e4tigkeiten als Anwalt auszuf\u00fchren ben\u00f6tigt man eine g\u00fcltige Anwaltslizenz<\/li>\n<li>Die Anwaltzlizenz ist ab dem Tag der Ausstellung g\u00fcltig.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"awg3\">\u00a7 3 Anwaltskanzlei<\/h3>\n<ul>\n<li>Um als Anwalt t\u00e4tig zu sein, ben\u00f6tigt man ein im DOJ eingetragenes Unternehmen.<\/li>\n<li>Mit der Ausbildungslizenz ist es der Kanzlei gestattet Personen zu Anw\u00e4lten auszubilden. Wer ohne g\u00fcltige Lizenz ausbildet, wird mit einer Strafe von bis zu 240HE bestraft und verliert seine Zulassung<\/li>\n<li>Auszubildende m\u00fcssen von der Kanzlei mindestens 2 Tage nach Einstellung dem DOJ gemeldet werden.<\/li>\n<li>Der Auszubildende muss einen schriftlichen Arbeitsvertrag der Kanzlei besitzen, welcher ihm gestattet im Namen der Kanzlei t\u00e4tig zu sein.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"awg4\">\u00a7 4 Arbeitsweise<\/h3>\n<ul>\n<li>Ein Anwalt ist berechtigt einen Mandanten zu vertreten, wenn ein rechtsg\u00fcltiger Vertrag geschlossen<br \/>\n                wurde.<\/li>\n<li>Der erste Kontakt zu Mandanten wird als vorvertraglich angesehen.<\/li>\n<li>Der Vertragsschluss richtet sich nach \u00a7 2 HGB.<\/li>\n<li>Der Anwalt ist dazu verpflichtet das Mandat dem DOJ zu \u00fcberreichen.<\/li>\n<li>Vertr\u00e4ge f\u00fcr Rechtsbeist\u00e4nde bed\u00fcrfen zwingend der Schriftform.<\/li>\n<li>Bei AGEs darf der Anwalt zun\u00e4chst ohne schriftlichen Vertrag t\u00e4tig werden, ein schriftlicher Vertrag ist sp\u00e4testens 3 Tage nach Beendigung der AGE dem DOJ zu \u00fcbergeben.<\/li>\n<li>Sobald der Mandant vertreten wird, ist der Vertrag den anderen Beteiligten des Verfahrens vorzulegen.<br \/>\n                Wenn kein Vertrag vorliegt, ist der Rechtsbeistand ung\u00fcltig und der Anwalt handelt rechtswidrig. Der Abs. VI stellt hierbei die Ausnahme dar.<\/li>\n<li>Das Ablehnen eines Mandates sollte die Ausnahme darstellen.<\/li>\n<li>Wurden vermehrt Mandate durch einen Rechtsanwalt abgelehnt, und dies dem Department of Justice<br \/>\n                gemeldet, so k\u00f6nnen die Geb\u00fchren f\u00fcr die Verl\u00e4ngerung der Lizenz durch den Chief of Justice erh\u00f6ht<br \/>\n                werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"awg5\">\u00a7 5 Anwaltskosten<\/h3>\n<ul>\n<li>Ein Rechtsanwalt hat seine Geb\u00fchren schriftlich festzulegen und dem Mandanten im Mandatsvertrag vor<br \/>\n                Unterschrift mitzuteilen. Die Geb\u00fchren sollten in einem zumutbaren Rahmen festgelegt werden. <\/li>\n<li>Bei m\u00fcndlichen Vertragsschlie\u00dfungen Zwecks AGE, k\u00f6nnen diese m\u00fcndliche Festgelegt werden und anschlie\u00dfend nach \u00a7 4 VI AWG verschriftlicht werden.\n              <\/li>\n<li>Anw\u00e4lte sind verpflichtet, ihr durch ihre T\u00e4tigkeiten als Anwalt, generiertes Einkommen dem DOJ<br \/>\n                zu melden.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"awg6\">\u00a7 6 Schweigepflicht<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Schweigepflicht von Anw\u00e4lten umfasst die Pflicht zur Geheimhaltung aller relevanter Umst\u00e4nde, die<br \/>\n                ihm\/ihr im Zusammenhang mit der Aus\u00fcbung des Mandates bekannt werden.<\/li>\n<li>Ein Versto\u00df gegen die Schweigepflicht f\u00fchrt zum Entzug der Lizenz und kann mit einem Bu\u00dfgeld oder<br \/>\n                einer Haftstrafe bestraft werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"awg7\">\u00a7 7 Rechtsverst\u00e4ndnis<\/h3>\n<ul>\n<li>Ein eingetragener Rechtsanwalt ist in besonderer Form des Gesetzes verpflichtet. Er hat sich in<br \/>\n                vorbildlichem Ma\u00dfe zu verhalten.<\/li>\n<li>Der Verdacht einer Straftat verpflichtet das Department of Justice, die Lizenz des betroffenen zu<br \/>\n                sofort einzuziehen und den Sachverhalt vollumf\u00e4nglich aufzukl\u00e4ren. Erst nach Aufkl\u00e4rung darf auf Antrag<br \/>\n                die Lizenz wieder ausgeh\u00e4ndigt werden.<\/li>\n<li>Ist der Betroffene nach \u00a7 5 Abs. 2 als \u201cnicht Schuldig\u201d verurteilt worden, so entstehen keine Kosten<br \/>\n                f\u00fcr die erneute Ausstellung der Lizenz. Der Betroffene hat kein Recht auf Schadensersatz.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"awg8\">\u00a7 8 Pro Bono Fall<\/h3>\n<ul>\n<li>Ein ProBono Fall wird als solcher gewertet, wenn\n<ol>\n<li>Der Mandant keine finanziellen Mittel besitzt, den Rechtsanwalt, nach einem vertretbaren Satz zu<br \/>\n                    verg\u00fcten.<\/li>\n<li>Das vertreten eines ausgereisten in Bezug auf Finanzielle Regelungen, sofern das Mandat vor der<br \/>\n                    Ausreise unterschrieben wurde.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"awg9\">\u00a7 9 Geb\u00fchrenma\u00dfstab<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Geb\u00fchren f\u00fcr die Anwaltspr\u00fcfung legt das DOJ fest. Das Ausstellen der Lizenz bel\u00e4uft sich auf<br \/>\n                weitere 2500 Dollar.<\/li>\n<\/ul>\n\t\t<\/div> <!-- Close content div. -->\n\t<\/div> <!-- Close collapse div. -->\n<\/div> <!-- Close card div. -->\n<!-- Start accordion card div. -->\n<div class=\"ea-card  sp-ea-single\">\n\t<!-- Start accordion header. -->\n\t<h3 class=\"ea-header\">\n\t\t<!-- Add anchor tag for header. -->\n\t\t<a class=\"collapsed\" id=\"ea-header-197\" role=\"button\" data-sptoggle=\"spcollapse\" data-sptarget=\"#collapse197\" aria-controls=\"collapse197\" href=\"#\"  aria-expanded=\"false\" tabindex=\"0\">\n\t\t<i aria-hidden=\"true\" role=\"presentation\" class=\"ea-expand-icon eap-icon-ea-expand-plus\"><\/i> Handels- gesetzbuch\t\t<\/a> <!-- Close anchor tag for header. -->\n\t<\/h3>\t<!-- Close header tag. -->\n\t<!-- Start collapsible content div. -->\n\t<div class=\"sp-collapse spcollapse spcollapse\" id=\"collapse197\"  role=\"region\" aria-labelledby=\"ea-header-197\">  <!-- Content div. -->\n\t\t<div class=\"ea-body\">\n\t\t<div class=\"table\">\n    <a href=\"#hgb1\">Handelsregister \u00a7 1<\/a><br \/>\n    <a href=\"#hgb2\">Vertr\u00e4ge \u00a7 2<\/a><br \/>\n    <a href=\"#hgb3\">Vertretungsregelung \u00a7 3<\/a><br \/>\n    <a href=\"#hgb4\">Unternehmenshaftung \u00a7 4<\/a><br \/>\n    <a href=\"#hgb5\">Unbewirtschaftete Unternehmen \u00a7 5<\/a><br \/>\n    <a href=\"#hgb6\">Wettbewerb \u00a7 6<\/a><br \/>\n    <a href=\"#hgb7\">Buchhaltung \u00a7 7<\/a><br \/>\n    <a href=\"#hgb8\">Gewinnsteuer \u00a7 8<\/a><br \/>\n    <a href=\"#hgb9\">Einzelhandelsunternehmen \u00a7 9<\/a><br \/>\n    <a href=\"#hgb10\">Waffenherstellungslizenz \u00a7 10<\/a><br \/>\n    <a href=\"#hgb11\">Schmelze \u00a7 11<\/a><br \/>\n    <a href=\"#hgba1\">Anlage 1: Geb\u00fchren<\/a>\n<\/div>\n<h3 id=\"hgb1\">\u00a7 1 Handelsregister<\/h3>\n<ul>\n<li>Ein Gewerbe im Sinne dieses Gesetzes verfolgt die Absicht, durch eine legale T\u00e4tigkeit Gewinne zu erwirtschaften.<\/li>\n<li>Zur Aus\u00fcbung eines Gewerbes ist eine Eintragung ins Handelsregister erforderlich. Diese erfolgt auf Antrag und nach Pr\u00fcfung durch das Department of Justice [DoJ].<\/li>\n<li>Die Handelsregistereintragung muss alle 2 Monate erneuert werden.<\/li>\n<li>Die Geb\u00fchren f\u00fcr die Eintragung ins Handelsregister richten sich nach der Firmengr\u00f6\u00dfe.<\/li>\n<li>Der Antrag auf Eintragung muss schriftlich erfolgen.<\/li>\n<li>Der Gewerbename darf nicht gegen geltendes Recht versto\u00dfen.<\/li>\n<li>Wer ein Gewerbe ohne Gewerbeschein betreibt, wird mit einem Bu\u00dfgeld in H\u00f6he der gesamten Einnahmen sowie einer Strafe von bis zu 70.000 Dollar belegt.<\/li>\n<li>Die im Handelsregister hinterlegten Daten m\u00fcssen stets aktuell gehalten und dem DoJ gemeldet werden. Verst\u00f6\u00dfe k\u00f6nnen mit einem Bu\u00dfgeld von bis zu 20.000 Dollar geahndet werden.<\/li>\n<li>M\u00f6gliche Unternehmensformen sind Einzelunternehmen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"hgb2\">\u00a7 2 Vertr\u00e4ge<\/h3>\n<ul>\n<li>Vertr\u00e4ge kommen durch \u00fcbereinstimmende Willenserkl\u00e4rungen zustande. Vertragsinhalte gelten ausschlie\u00dflich zwischen den beteiligten Parteien.<\/li>\n<li>Die Vertragsparteien k\u00f6nnen den Vertrag frei gestalten, solange keine gesetzlichen Vorschriften verletzt werden.<\/li>\n<li>Vertr\u00e4ge d\u00fcrfen nicht gegen geltendes Recht oder die guten Sitten versto\u00dfen.<\/li>\n<li>Das DoJ legt vertragsrechtliche Grunds\u00e4tze fest und entwickelt diese weiter.<\/li>\n<li>Bei Vertragsverst\u00f6\u00dfen kann eine Klage bei Gericht eingereicht werden.<\/li>\n<li>Nur schriftlich festgehaltene Vertragsinhalte sind als Grundlage einer Klage zul\u00e4ssig.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"hgb3\">\u00a7 3 Vertretungsregelung<\/h3>\n<ul>\n<li>Unternehmen k\u00f6nnen einen Prokuristen als Vertretungsbevollm\u00e4chtigten einsetzen.<\/li>\n<li>Der Prokurist erh\u00e4lt vollst\u00e4ndige Handlungsgewalt \u00fcber das Unternehmen, mit Ausnahme von:\n<ol>\n<li>\u00c4nderung des Unternehmensnamens, Vertreters oder Inhabers.<\/li>\n<li>Kauf und Verkauf von Grundst\u00fccken.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>Um die Beschr\u00e4nkungen nach Abs. 2 aufzuheben, muss eine schriftliche Vollmacht beim DoJ eingereicht werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"hgb4\">\u00a7 4 Unternehmenshaftung<\/h3>\n<ul>\n<li>Gewerbeinhaber m\u00fcssen den Auflagen des DoJ nachkommen. Verst\u00f6\u00dfe k\u00f6nnen zur Gewerbeentziehung und Pf\u00e4ndung f\u00fchren.<\/li>\n<li>Wird durch einen Entscheidungstr\u00e4ger eine Straftat begangen, drohen Strafen sowie die Gewerbeentziehung.<\/li>\n<li>Unternehmen haften f\u00fcr unterlassene Aufsichtsma\u00dfnahmen, die Straftaten innerhalb des Gewerbes erm\u00f6glichen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"hgb5\">\u00a7 5 Unbewirtschaftete Unternehmen<\/h3>\n<ul>\n<li>Wird ein Gewerbe l\u00e4nger als 14 Tage nicht bewirtschaftet, droht die Gewerbeentziehung samt Pf\u00e4ndung.<\/li>\n<li>Ist der Inhaber eines Gewerbes l\u00e4nger als 14 Tage unerreichbar, kann das Gewerbe auf den Prokuristen \u00fcbertragen werden.\n<ol>\n<li>Urlaubsantr\u00e4ge k\u00f6nnen bei der Handelskammer eingereicht werden.<\/li>\n<li>Bis zu 14 Tage Urlaub sind m\u00f6glich.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"hgb6\">\u00a7 6 Wettbewerb<\/h3>\n<ul>\n<li>Unlautere gesch\u00e4ftliche Handlungen sind unzul\u00e4ssig.<\/li>\n<li>Unlauter handelt, wer:\n<ol>\n<li>Mitbewerber herabsetzt oder verunglimpft.<\/li>\n<li>Unwahre Tatsachen \u00fcber Mitbewerber verbreitet.<\/li>\n<li>Nachahmungen von Produkten vertreibt.<\/li>\n<li>Vermeidbare T\u00e4uschungen \u00fcber die betriebliche Herkunft herbeif\u00fchrt.<\/li>\n<li>Mitbewerber gezielt behindert.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"hgb7\">\u00a7 7 Buchhaltung<\/h3>\n<ul>\n<li>Unternehmen m\u00fcssen eine ordnungsgem\u00e4\u00dfe Buchf\u00fchrung gew\u00e4hrleisten.<\/li>\n<li>Das DoJ kann eine Buchhaltungspr\u00fcfung anordnen. Verst\u00f6\u00dfe k\u00f6nnen zur Schlie\u00dfung f\u00fchren.<\/li>\n<li>Bei fehlerhafter Buchf\u00fchrung drohen bis zu 120 Hafteinheiten, Geldstrafen oder Gewerbeentzug.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"hgb8\">\u00a7 8 Gewinnsteuer<\/h3>\n<ul>\n<li>Alle Unternehmen sind steuerpflichtig.<\/li>\n<li>Unternehmen mit einem Monatsumsatz unter 5.000 Dollar sind steuerfrei.<\/li>\n<li>Die Gewinnsteuer betr\u00e4gt 10% und ist monatlich an das DoJ zu entrichten.<\/li>\n<li>Bei versp\u00e4teter Zahlung drohen Strafen oder die Gewerbeschlie\u00dfung.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"hgb9\">\u00a7 9 Einzelhandelsunternehmen<\/h3>\n<ul>\n<li>Einzelhandelsunternehmen m\u00fcssen sich ins Handelsregister eintragen lassen.<\/li>\n<li>Verbotene Waren im Sortiment f\u00fchren zu einer Geldstrafe bis zu 25.000 Dollar.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"hgb10\">\u00a7 10 Waffenherstellungslizenz<\/h3>\n<ul>\n<li>Waffenhersteller ben\u00f6tigen eine Waffenherstellungslizenz.<\/li>\n<li>Die Lizenz ist monatlich f\u00fcr 15.000 Dollar zu erneuern.<\/li>\n<li>Bei Ablauf der Lizenz werden Werkb\u00e4nke und Lager beschlagnahmt.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"hgb11\">\u00a7 11 Schmelze<\/h3>\n<ul>\n<li>Bergbauunternehmen k\u00f6nnen eine Lizenz f\u00fcr die Schmelze erwerben.<\/li>\n<li>Die monatliche Grundmiete betr\u00e4gt 20.000 Dollar.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"hgba1\">Anlage 1: Geb\u00fchren<\/h3>\n<ul>\n<li>Eintragungskosten ins Handelsregister:\n<ol>\n<li>Firmen mit Personalverwaltung: 25.000 Dollar<\/li>\n<li>Firmen ohne Personalverwaltung: 10.000 Dollar<\/li>\n<li>Handelsregisterverl\u00e4ngerung: 7.500 Dollar<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ul>\n\t\t<\/div> <!-- Close content div. -->\n\t<\/div> <!-- Close collapse div. -->\n<\/div> <!-- Close card div. -->\n<!-- Start accordion card div. -->\n<div class=\"ea-card  sp-ea-single\">\n\t<!-- Start accordion header. -->\n\t<h3 class=\"ea-header\">\n\t\t<!-- Add anchor tag for header. -->\n\t\t<a class=\"collapsed\" id=\"ea-header-198\" role=\"button\" data-sptoggle=\"spcollapse\" data-sptarget=\"#collapse198\" aria-controls=\"collapse198\" href=\"#\"  aria-expanded=\"false\" tabindex=\"0\">\n\t\t<i aria-hidden=\"true\" role=\"presentation\" class=\"ea-expand-icon eap-icon-ea-expand-plus\"><\/i> Pressegesetz\t\t<\/a> <!-- Close anchor tag for header. -->\n\t<\/h3>\t<!-- Close header tag. -->\n\t<!-- Start collapsible content div. -->\n\t<div class=\"sp-collapse spcollapse spcollapse\" id=\"collapse198\"  role=\"region\" aria-labelledby=\"ea-header-198\">  <!-- Content div. -->\n\t\t<div class=\"ea-body\">\n\t\t<div class=\"table\"><a href=\"#pressg1\">Pressekodex \u00a7 1<\/a><br \/>\n<a href=\"#pressg2\">Ausweispflicht \u00a7 2<\/a><br \/>\n<a href=\"#pressg3\">R\u00e4umlichkeiten \u00a7 3<\/a><\/div>\n<h3 id=\"pressg1\">\u00a7 1 Pressekodex<\/h3>\n<ul>\n<li>Wahrhaftigkeit und Achtung der Menschenw\u00fcrde: Verst\u00f6\u00dfe gegen diese Grunds\u00e4tze schaden dem Ansehen<br \/>\ndes Journalismus und stellen einen strengen Versto\u00df gegen den Pressekodex dar.<\/li>\n<li>Sorgfaltspflicht: Berichterstattung \u2013 gleich welcher Form \u2013 basierend auf Vermutungen und Ger\u00fcchten,<br \/>\nmuss ausdr\u00fccklich als solche gekennzeichnet werden. Die Recherche muss sorgf\u00e4ltig und unter Ber\u00fccksichtigung<br \/>\naller relevanten Aspekte erfolgen.<\/li>\n<li>Richtigstellung: Stellt sich eine Berichterstattung im Nachgang als falsch heraus, muss eine<br \/>\ngleichwertig wirksame Gegendarstellung durch die Presse erfolgen.<\/li>\n<li>Grenzen der Recherche: Es ist untersagt, zu Recherchezwecken unlautere Methoden zu verwenden.<\/li>\n<li>Trennung von Werbung und Redaktion: Journalistische Inhalte und Werbung sind klar voneinander<br \/>\nabzugrenzen. Werbung ist stets unmissverst\u00e4ndlich als solche zu kennzeichnen.<\/li>\n<li>Pers\u00f6nlichkeitsrechte: Die identifizierende Berichterstattung \u00fcber Personen darf nur bei gro\u00dfem<br \/>\n\u00f6ffentlichen Interesse erfolgen. In anderen F\u00e4llen darf \u00fcber Personen nur mit einem ausdr\u00fccklichen,<br \/>\nzweckgebundenen Einverst\u00e4ndnis berichtet werden.<\/li>\n<li>Schutz der Ehre: Die Ehre von Personen darf in den Medien nicht durch unangemessene<br \/>\nBerichterstattung verletzt werden.<\/li>\n<li>Diskriminierung und Diskreditierung: Pressevertreter d\u00fcrfen keine Personen und\/oder Unternehmen<br \/>\nin ihren Berichterstattungen diskriminieren oder diskreditieren.<\/li>\n<li>Unschuldsvermutung: Medienberichte \u00fcber Strafverfahren m\u00fcssen stets frei von Vorurteilen sein. Es gilt<br \/>\nausdr\u00fccklich die Unschuldsvermutung.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"pressg2\">\u00a7 2 Ausweispflicht<\/h3>\n<ul>\n<li>Alle Medienvertreter m\u00fcssen sich mit einem Presseausweis als solche identifizieren.<\/li>\n<li>Ein Presseausweis begr\u00fcndet keinen verpflichtenden Anspruch auf Auskunft.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"pressg3\">\u00a7 3 R\u00e4umlichkeiten<\/h3>\n<ul>\n<li>Einsatzkr\u00e4fte \u2013 gleich welcher staatlichen Beh\u00f6rde \u2013 d\u00fcrfen niemals durch T\u00e4tigkeiten der Medienvertreter gest\u00f6rt<br \/>\noder behindert werden.<\/li>\n<li>Einsatzkr\u00e4fte haben das Recht, Journalisten vom Einsatzort zu verweisen, wenn diese den Einsatz<br \/>\nst\u00f6ren oder behindern.<\/li>\n<li>Die namentliche Nennung von Sondereinsatzkr\u00e4ften ist strengstens untersagt und f\u00fchrt zum Verlust der<br \/>\nPresselizenz.<\/li>\n<li>Niemand ist verpflichtet, einem Medienvertreter Auskunft zu erteilen.<\/li>\n<\/ul>\n\t\t<\/div> <!-- Close content div. -->\n\t<\/div> <!-- Close collapse div. -->\n<\/div> <!-- Close card div. -->\n<!-- Start accordion card div. -->\n<div class=\"ea-card  sp-ea-single\">\n\t<!-- Start accordion header. -->\n\t<h3 class=\"ea-header\">\n\t\t<!-- Add anchor tag for header. -->\n\t\t<a class=\"collapsed\" id=\"ea-header-199\" role=\"button\" data-sptoggle=\"spcollapse\" data-sptarget=\"#collapse199\" aria-controls=\"collapse199\" href=\"#\"  aria-expanded=\"false\" tabindex=\"0\">\n\t\t<i aria-hidden=\"true\" role=\"presentation\" class=\"ea-expand-icon eap-icon-ea-expand-plus\"><\/i> Allgemeines Sicherheits- und Ordnungsgesetz\t\t<\/a> <!-- Close anchor tag for header. -->\n\t<\/h3>\t<!-- Close header tag. -->\n\t<!-- Start collapsible content div. -->\n\t<div class=\"sp-collapse spcollapse spcollapse\" id=\"collapse199\"  role=\"region\" aria-labelledby=\"ea-header-199\">  <!-- Content div. -->\n\t\t<div class=\"ea-body\">\n\t\t<h3>Pr\u00e4ambel<\/h3>\n<ul>\n<li>Die in Los Santos zugelassenen Exekutivbeh\u00f6rden sind:\n<ol>\n<li>Los Santos Police Department [LSPD]<\/li>\n<li>Los Santos Sheriff's Department [SD]<\/li>\n<li>San Andreas Park Ranger [Ranger]<\/li>\n<li>San Andreas Medical Services [SAMS]<\/li>\n<li>Federal Investigation Bureau [FIB]<\/li>\n<li>U.S. Army [Army]<\/li>\n<li>Department of Justice [DoJ]<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>Die in Los Santos zugelassene Judikativbeh\u00f6rde ist:\n<ol>\n<li>Department of Justice [DoJ]<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>Alle Beamten der Exekutiv- und Judikativbeh\u00f6rden gelten als Amtstr\u00e4ger.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"table\"><a href=\"#asog1\">Aufgaben der Exekutivbeh\u00f6rden \u00a7 1<\/a><br \/>\n<a href=\"#asog1a\">Vereidigung von Exekutivbeamte \u00a7 1a<\/a><br \/>\n<a href=\"#asog2\">Zul\u00e4ssigkeit der Anwendung unmittelbaren Zwanges \u00a7 2<\/a><br \/>\n<a href=\"#asog3\">Hilfeleistung f\u00fcr Verletzte \u00a7 3<\/a><br \/>\n<a href=\"#asog4\">Legitimations- und Kennzeichnungspflicht \u00a7 4<\/a><br \/>\n<a href=\"#asog5\">Grundsatz der Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit \u00a7 5<\/a><br \/>\n<a href=\"#asog6\">Verantwortlichkeit f\u00fcr das Verhalten einer Person \u00a7 6<\/a><br \/>\n<a href=\"#asog7\">Bericht \u00a7 7<\/a><br \/>\n<a href=\"#asog8\">Belehrung \u00a7 8<\/a><br \/>\n<a href=\"#asog9\">Androhung von Zwangsmittel \u00a7 9<\/a><br \/>\n<a href=\"#asog10\">Zwangsmittel \u00a7 10<\/a><br \/>\n<a href=\"#asog11\">Ersatzvornahme \u00a7 11<\/a><br \/>\n<a href=\"#asog12\">Zwangsgeld \u00a7 12<\/a><br \/>\n<a href=\"#asog13\">Unmittelbarer Zwang \u00a7 13<\/a><br \/>\n<a href=\"#asog14\">Befugnis zum Gebrauch der Schu\u00dfwaffen \u00a7 14<\/a><br \/>\n<a href=\"#asog15\">Androhung \u00a7 15<\/a><br \/>\n<a href=\"#asog16\">Schu\u00dfwaffengebrauch gegen Personen \u00a7 16<\/a><br \/>\n<a href=\"#asog17\">Besondere Vorschriften f\u00fcr den Schusswaffengebrauch \u00a7 17<\/a><br \/>\n<a href=\"#asog18\">Allgemeine Befugnisse \u00a7 18<\/a><br \/>\n<a href=\"#asog19\">Ermittlungen, Befragungen \u00a7 19<\/a><br \/>\n<a href=\"#asog20\">Gef\u00e4hrderansprache \u00a7 20<\/a><br \/>\n<a href=\"#asog21\">Vorladung \u00a7 21<\/a><br \/>\n<a href=\"#asog22\">Gewahrsam \u00a7 22<\/a><br \/>\n<a href=\"#asog23\">Platzverweisung; Aufenthaltsverbot \u00a7 23<\/a><br \/>\n<a href=\"#asog24\">Durchsuchung von Person und Sachen \u00a7 24<\/a><br \/>\n<a href=\"#asog25\">Sicherstellung \u00a7 25<\/a><br \/>\n<a href=\"#asog26\">Fesselung von Personen \u00a7 26<\/a><br \/>\n<a href=\"#asog27\">Datenerhebung durch l\u00e4ngerfristige Observation \u00a7 27<\/a><br \/>\n<a href=\"#asog27a\">Telekommunikations\u00fcberwachung \u00a7 27a<\/a><br \/>\n<a href=\"#asog27b\">Standortermittlung bei Telekommunikationsendger\u00e4ten\u00a7 27b<\/a><br \/>\n<a href=\"#asog28\">Pr\u00e4ventivhaft \u00a7 28<\/a><br \/>\n<a href=\"#asog29\">Kontrollstellen \u00a7 29<\/a><br \/>\n<a href=\"#asog30\">Vollzugshilfe \u00a7 30<\/a><br \/>\n<a href=\"#asog31\">Strafvollzug \u00a7 31<\/a><br \/>\n<a href=\"#asog32\">Wilderrei \u00a7 32<\/a><\/div>\n<h3 id=\"asog1\">\u00a7 1 Aufgaben der Exekutivbeh\u00f6rden<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Exekutivbeh\u00f6rden haben die Aufgabe, Gefahren f\u00fcr die \u00f6ffentliche Sicherheit oder<br \/>\nOrdnung abzuwehren (Gefahrenabwehr).<br \/>\nSie haben im Rahmen dieser Aufgabe auch die erforderlichen Vorbereitungen f\u00fcr die<br \/>\nHilfeleistung und das Handeln in Gefahrenf\u00e4llen zu treffen.<\/li>\n<li>Die Exekutivbeh\u00f6rden haben ferner die Aufgaben zu erf\u00fcllen, die ihnen durch andere<br \/>\nRechtsvorschriften \u00fcbertragen sind.<\/li>\n<li>Die Exekutivbeh\u00f6rden haben im Rahmen der Gefahrenabwehr auch die Straftaten zu verh\u00fcten<br \/>\nsowie f\u00fcr die Verfolgung von Straftaten vorzusorgen (vorbeugende Bek\u00e4mpfung von Straftaten)<\/li>\n<li>Die Exekutivbeh\u00f6rden leisten anderen Beh\u00f6rden und sonstigen \u00f6ffentlichen Stellen Vollzugshilfe<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"asog1a\">\u00a7 1a Vereidigung von Exekutivbeamten<\/h3>\n<ul>\n<li>Exekutivbeamte im polizeilichen Dienst werden ab der Dienstbezeichnung <strong>Officer<\/strong> durch einen Richter, den Chief of Justice oder den Gouverneur vereidigt.<\/li>\n<li>Alle weiteren Exekutivbeamten, die nicht im polizeilichen Dienst stehen, unterliegen der Vereidigungspflicht nach den jeweiligen Vorschriften ihrer Beh\u00f6rden.<\/li>\n<li>Im sanit\u00e4ren Bereich erfolgt die Vereidigung ab der Dienstbezeichnung <strong>EMT (Emergency Medical Technician)<\/strong> durch einen Richter, den Chief of Justice oder den Gouverneur.<\/li>\n<li>Nach der Vereidigung beginnt das Beamtenverh\u00e4ltnis, und jegliche beruflichen Aussagen eines Exekutivbeamten stehen ab diesem Zeitpunkt unter Eid.<\/li>\n<li>Jegliche Aussagen von Exekutivbeamten sind bei AGE-Verfahren sowie bei Gerichtsverhandlungen verwertbar. Sie haben die gleiche Beweiskraft wie eine Videoaufnahme.<\/li>\n<li>Sollte ein Exekutivbeamter vors\u00e4tzlich unter Eid falsche Aussagen treffen, so wird dieser gem\u00e4\u00df \u00a7 7 AKG bestraft.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"asog2\">\u00a7 2 Zul\u00e4ssigkeit der Anwendung unmittelbaren Zwanges<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Exekutivbeh\u00f6rden d\u00fcrfen in rechtm\u00e4\u00dfiger Aus\u00fcbung ihres Dienstes unmittelbaren Zwang anwenden, wenn\n<ol>\n<li>ein Vorgesetzter oder eine dazu befugte Person dies anordnet,<\/li>\n<li>ein gerichtliches Schreiben vorliegt,<\/li>\n<li>ein gerichtliches Schreiben vorliegt,<\/li>\n<li>Eine Anordnung darf nicht befolgt werden, wenn dadurch eine Straftat begangen w\u00fcrde.<\/li>\n<li>Bedenken gegen die Rechtm\u00e4\u00dfigkeit der Anordnung hat der Vollzugsbeamte dem Anordnenden<br \/>\ngegen\u00fcber vorzubringen, soweit das nach den Umst\u00e4nden m\u00f6glich ist.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"asog3\">\u00a7 3 Hilfeleistung f\u00fcr Verletzte<\/h3>\n<ul>\n<li>Wird unmittelbarer Zwang angewendet, hat die durch die Ma\u00dfnahme verletzte<br \/>\nPerson, soweit es n\u00f6tig ist und die Lage es zul\u00e4sst, das Recht auf \u00e4rztliche Hilfe.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"asog4\">\u00a7 4 Legitimations- und Kennzeichnungspflicht<\/h3>\n<ul>\n<li>Auf Verlangen der von einer polizeilichen Ma\u00dfnahme betroffenen Person haben sich Dienstkr\u00e4fte im<br \/>\nExekutivdienst auszuweisen, soweit der Zweck der Ma\u00dfnahme dadurch nicht beeintr\u00e4chtigt wird.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"asog5\">\u00a7 5 Grundsatz der Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit<\/h3>\n<ul>\n<li>Von mehreren m\u00f6glichen und geeigneten Ma\u00dfnahmen haben die Ordnungsbeh\u00f6rden und die<br \/>\nPolizei diejenige zu treffen, die den Einzelnen und die Allgemeinheit voraussichtlich am wenigsten beeintr\u00e4chtigt.<\/li>\n<li>Eine Ma\u00dfnahme darf nicht zu einem Nachteil f\u00fchren, der zu dem erstrebten Erfolg erkennbar au\u00dfer Verh\u00e4ltnis steht.<\/li>\n<li>Eine Ma\u00dfnahme ist nur solange zul\u00e4ssig, bis ihr Zweck erreicht ist oder sich zeigt, dass er nicht erreicht werden kann.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"asog6\">\u00a7 6 Verantwortlichkeit f\u00fcr das Verhalten einer Person<\/h3>\n<ul>\n<li>Verursacht eine Person eine Gefahr, so sind die Ma\u00dfnahmen gegen diese Person zu richten.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"asog7\">\u00a7 7 Bericht<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Exekutivbeh\u00f6rden sind verpflichtet, Berichte f\u00fcr jede verteilte Strafe zu f\u00fchren.<\/li>\n<li>Berichte m\u00fcssen mindestens 24 Stunden nach der Tat geschrieben und in den daf\u00fcr zugestellten Mitteln eingetragen sein.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"asog8\">\u00a7 8 Belehrung<\/h3>\n<ul>\n<li>Vor einer polizeilichen Vernehmung muss der Tatverd\u00e4chtige belehrt worden sein.<\/li>\n<li>Sollte sich der Tatverd\u00e4chtige, bevor eine Belehrung m\u00f6glich war, \u00e4u\u00dfern. So gilt dies als Spontan\u00e4u\u00dferung<br \/>\nund ist gerichtlich nutzbar.<\/li>\n<li>Bei Gefahr in Verzug darf eine Belehrung nachtr\u00e4glich stattfinden.<\/li>\n<li>Findet keine Belehrung statt, so sind die Aussagen des Tatverd\u00e4chtigen nicht verwertbar.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"asog9\">\u00a7 9 Androhung der Zwangsmittel<\/h3>\n<ul>\n<li>Zwangsmittel m\u00fcssen, wenn sie nicht sofort angewendet werden k\u00f6nnen angedroht werden. Hierbei ist f\u00fcr die<br \/>\nErf\u00fcllung der Verpflichtung eine Frist zu bestimmten.<\/li>\n<li>Soll die Handlung auf Kosten des Pflichtigen (Ersatzvornahme) ausgef\u00fchrt werden,<br \/>\nso ist in der Androhung der Kostenbetrag vorl\u00e4ufig zu veranschlagen.<\/li>\n<li>Die Zwangsmittel k\u00f6nnen auch neben einer Strafe oder Geldbu\u00dfe angedroht und<br \/>\nso oft wiederholt und hierbei jeweils erh\u00f6ht oder gewechselt werden, bis die Verpflichtung<br \/>\nerf\u00fcllt ist. Eine neue Androhung ist erst dann zul\u00e4ssig, wenn das zun\u00e4chst angedrohte Zwangsmittel erfolglos ist.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"asog10\">\u00a7 10 Zwangsmittel<\/h3>\n<ul>\n<li>Zwangsmittel sind:\n<ol>\n<li>Ersatzvornahme<\/li>\n<li>Zwangsgeld<\/li>\n<li>Fu\u00dffesseln<\/li>\n<li>unmitelbarer Zwang<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"asog11\">\u00a7 11 Ersatzvornahme<\/h3>\n<ul>\n<li>Wird die Verpflichtung, eine Handlung vorzunehmen, deren Vornahme durch einen anderen m\u00f6glich ist<br \/>\n(vertretbare Handlung), nicht erf\u00fcllt, so kann die Vollzugsbeh\u00f6rde einen anderen mit der Vornahme der Handlung<br \/>\nauf Kosten des Pflichtigen beauftragen<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"asog12\">\u00a7 12 Zwangsgeld<\/h3>\n<ul>\n<li>Kann eine Handlung durch einen anderen nicht vorgenommen werden<br \/>\nund h\u00e4ngt sie nur vom Willen des Pflichtigen ab, so kann der Pflichtige<br \/>\nzur Vornahme der Handlung durch ein Zwangsgeld angehalten werden.<\/li>\n<li>Die H\u00f6he des Zwangsgeld ist auf maximal 75.000 Dollar beschr\u00e4nkt<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"asog13\">\u00a7 13 Unmittelbarer Zwang<\/h3>\n<ul>\n<li>F\u00fchrt die Ersatzvornahme oder das Zwangsgeld nicht zum Ziel oder sind sie untunlich,<br \/>\nso kann die Vollzugsbeh\u00f6rde den Pflichtigen zur Handlung, Duldung oder Unterlassung<br \/>\nzwingen oder die Handlung selbst vornehmen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"asog14\">\u00a7 14 Befugnis zum Gebrauch der Schu\u00dfwaffen<\/h3>\n<ul>\n<li>Der Gebrauch der Schu\u00dfwaffen ist nur den Exekutivbeamten gestattet, die dienstlich damit ausger\u00fcstet sind.<\/li>\n<li>Das Recht zum Gebrauch von Schu\u00dfwaffen auf Grund anderer gesetzlicher Vorschriften bleibt unber\u00fchrt.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"asog15\">\u00a7 15 Androhung<\/h3>\n<ul>\n<li>Der Gebrauch von Schu\u00dfwaffen ist anzudrohen. Als Androhung gilt auch die Abgabe eines Warnschusses.<\/li>\n<li>Ein Tasergebrauch muss m\u00fcndlich angedroht werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"asog16\">\u00a7 16 Schusswaffengebrauch gegen Personen<\/h3>\n<ul>\n<li>Dienstwaffen d\u00fcrfen gegen Personen nur gebraucht werden,\n<ol>\n<li>um die bevorstehende Ausf\u00fchrung oder die Fortsetzung einer rechtswidrigen Tat zu verhindern, die<br \/>\nsich den Umst\u00e4nden nach als eine Straftat oder als ein Vergehen, das unter Anwendung oder Mitf\u00fchrung<br \/>\nvon Schusswaffen oder Sprengstoffen begangen werden soll oder ausgef\u00fchrt wird, darstellt.<\/li>\n<li>wenn die Person sich der Festnahme versucht zu entziehen, an einer Straftat beteiligt ist, eines<br \/>\nVergehens dringend verd\u00e4chtig ist und Anhaltspunkte bef\u00fcrchten lassen, dass sie von einer<br \/>\nSchusswaffe oder Sprengstoffen Gebrauch machen wird oder zur Vereitelung der Flucht bzw.<br \/>\nGefangenenbefreiung und erneuten Ergreifung der Person.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>Schusswaffen d\u00fcrfen gegen eine Menschenmenge nur dann gebraucht werden, wenn von ihr oder aus ihr<br \/>\nheraus Gewalttaten begangen werden die unmittelbar bevorstehen.<\/li>\n<li>Das Recht zum Gebrauch von Schusswaffen auf Grund anderer gesetzlicher Vorschriften bleibt unber\u00fchrt.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"asog17\">\u00a7 17 Besondere Vorschriften f\u00fcr den Schusswaffengebrauch<\/h3>\n<ul>\n<li>Schusswaffen d\u00fcrfen nur gebraucht werden, wenn andere Ma\u00dfnahmen des unmittelbaren Zwanges erfolglos<br \/>\nangewendet wurden oder offensichtlich keinen Erfolg versprechen.<\/li>\n<li>Der Zweck des Schusswaffengebrauchs darf nur sein, die Angriffs- oder Flucht Unf\u00e4higkeit<br \/>\nherabzusetzen.<\/li>\n<li>Wenn erkennbar ist, dass durch den Schusswaffengebrauch unbeteiligte Personen mit hoher<br \/>\nWahrscheinlichkeit gef\u00e4hrdet werden, ist dieser verboten.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"asog18\">\u00a7 18 Allgemeine Befugnisse<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Exekutivbeh\u00f6rden k\u00f6nnen die notwendigen Ma\u00dfnahmen treffen, um eine im einzelnen Falle bestehende<br \/>\nGefahr f\u00fcr die \u00f6ffentliche Sicherheit oder Ordnung (Gefahr) abzuwehren, soweit diese Befugnise in anderen \u00a7 dieses<br \/>\nGesetzes nicht besonders geregelt sind.<\/li>\n<li>Soweit andere Rechtsvorschriften die Befugnisse der Exekutivbeh\u00f6rden nicht abschlie\u00dfend regeln,<br \/>\nhaben sie die Befugnisse, die ihnen nach diesem Gesetz zustehen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"asog19\">\u00a7 19 Ermittlungen, Befragungen<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Exekutivbeh\u00f6rden k\u00f6nnen zur Kl\u00e4rung des Sachverhalts in einer bestimmten<br \/>\npolizeilichen Angelegenheit Ermittlungen anstellen, insbesondere Befragungen<br \/>\nnach Absatz 3 und 4 durchf\u00fchren<\/li>\n<li>k\u00f6nnen eine Person befragen, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass die Person<br \/>\nsachdienliche Angaben machen kann, die f\u00fcr die Erf\u00fcllung einer bestimmten ordnungsbeh\u00f6rdlichen<br \/>\noder polizeilichen Aufgabe erforderlich sind. F\u00fcr die Dauer der Befragung kann der Befragte angehalten werden.<br \/>\nDer Befragte ist verpflichtet, Namen, Vornamen, Tag und Ort der Geburt und Wohnungsanschrift anzugeben.<br \/>\nZu weiteren Ausk\u00fcnften ist er nur verpflichtet, soweit f\u00fcr ihn gesetzliche Handlungspflichten bestehen.<\/li>\n<li>Befragungen sind grunds\u00e4tzlich an die betroffene Person zu richten; ohne deren Kenntnis<br \/>\nk\u00f6nnen Dritte befragt werden, wenn die Befragung der betroffenen Person<\/p>\n<ol>\n<li>nicht oder nicht rechtzeitig m\u00f6glich ist,<\/li>\n<li>einen unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig hohen Aufwand erfordern w\u00fcrde und schutzw\u00fcrdige Belange der betroffenen Person nicht entgegenstehen,<\/li>\n<li>die Erf\u00fcllung der Aufgaben gef\u00e4hrden w\u00fcrde.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>Der Befragte ist in geeigneter Weise auf\n<ol>\n<li>die Rechtsgrundlagen der Befragung<\/li>\n<li>eine bestehende Auskunftspflicht oder die Freiwilligkeit der Auskunft<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>hinzuweisen<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"asog20\">\u00a7 20 Gef\u00e4hrderansprache; Gef\u00e4hrderanschreiben<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Exekutivbeh\u00f6rden k\u00f6nnen eine Person zur Abwehr einer von ihr ausgehenden Gefahr<br \/>\n\u00fcber die Rechtslage informieren und ihr mitteilen, welche Ma\u00dfnahmen sie ihr gegen\u00fcber zur Abwehr der<br \/>\nGefahr bei ungehindertem Geschehensablauf oder im Rahmen strafprozessualer Ma\u00dfnahmen bei Verwirklichung<br \/>\neiner Straftat voraussichtlich ergreifen w\u00fcrden. Zu diesem Zweck k\u00f6nnen die Ordnungsbeh\u00f6rden und die<br \/>\nPolizei die Person ansprechen (Gef\u00e4hrderansprache) oder anschreiben (Gef\u00e4hrderanschreiben). Die betroffene Person darf zur<br \/>\nDurchf\u00fchrung der Gef\u00e4hrderansprache f\u00fcr die Dauer der Ma\u00dfnahme angehalten und ihre Identit\u00e4t festgestellt werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"asog21\">\u00a7 21 Vorladung<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Exe- sowie Judikativbeh\u00f6rden k\u00f6nnen Personen schriftlich, elektronisch oder m\u00fcndlich vorladen, wenn<br \/>\nTatsachen die Annahme rechtfertigen, dass die Person sachdienliche Angaben machen kann, die f\u00fcr die<br \/>\nErf\u00fcllung einer bestimmten polizeilichen Aufgabe erforderlich sind,<\/li>\n<li>Leistet eine betroffene Person der Vorladung ohne hinreichenden Grund keine Folge, so<br \/>\nkann sie von der Polizei zwangsweise durchgesetzt werden<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"asog22\">\u00a7 22 Gewahrsam<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Exekutivebeh\u00f6rden kann eine Person in Gewahrsam nehmen, wenn\n<ol>\n<li>das zum Schutz der Person gegen eine Gefahr f\u00fcr Leib oder Leben unerl\u00e4sslich ist,<br \/>\ninsbesondere weil die Person sich erkennbar in einem die freie Willensbestimmung ausschlie\u00dfenden<br \/>\nZustand oder sonst in hilfloser Lage befindet,<\/li>\n<li>das unerl\u00e4sslich ist, um die unmittelbar bevorstehende Begehung oder Fortsetzung einer<br \/>\nOrdnungswidrigkeit von erheblicher Bedeutung f\u00fcr die Allgemeinheit oder einer<br \/>\nStraftat zu verhindern,<\/li>\n<li>das unerl\u00e4sslich ist, um eine Platzverweisung oder ein Aufenthaltsverbot durchzusetzen<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"asog23\">\u00a7 23 Platzverweisung; Aufenthaltsverbot<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Exekutivebeh\u00f6rden k\u00f6nnen zur Abwehr einer Gefahr eine Person vor\u00fcbergehend von einem<br \/>\nOrt verweisen oder ihr vor\u00fcbergehend das Betreten eines Ortes verbieten. Die Platzverweisung kann ferner<br \/>\ngegen eine Person angeordnet werden, die den Einsatz der Polizei oder Rettungsdiensten behindert.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"asog24\">\u00a7 24 Durchsuchung von Person und Sachen<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Exekutivebeh\u00f6rden d\u00fcrfen auf folgende Grundlagen, Personen und deren Sachen durchsuchen:\n<ol>\n<li>Bei Festnahmen<\/li>\n<li>Bei Aufkl\u00e4rung einer Straftat<\/li>\n<li>Bei Hinweis auf eine Straftat<\/li>\n<li>Bei Begr\u00fcndeten Verdacht auf eine Straftat<\/li>\n<li>Bei Flucht vor der Exekutive<\/li>\n<li>Bei Betreten von Geb\u00e4uden der Exekutive und Judikative<\/li>\n<li>Bei Genehmigung eines Richters<\/li>\n<li>Sich die Person in einem Kriminalit\u00e4tsbelastetem Ort befindet<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"asog25\">\u00a7 25 Sicherstellung<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Exekutivbeh\u00f6rden k\u00f6nnen Sachen sicherstellen,\n<ol>\n<li>um eine gegenw\u00e4rtige Gefahr abzuwehren<\/li>\n<li>um den Eigent\u00fcmer oder den rechtm\u00e4\u00dfigen Inhaber der tats\u00e4chlichen Gewalt vor Verlust oder Besch\u00e4digung einer Sache zu sch\u00fctzen<\/li>\n<li>Wenn eine festgehaltene Person, Sachen mitf\u00fchrt mit welchen man, sich verletzen, fremde Sachen besch\u00e4digen oder die flucht erleichtern kann<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>Sachen d\u00fcrfen nur bis Ablauf der Ma\u00dfnahme abgenommen werden.<\/li>\n<li>Sachen d\u00fcrfen f\u00fcr maximal 24 Stunden sichergestellt werden, nach Ablauf der Zeit m\u00fcssen diese dem Besitzer<br \/>\nwiedergegeben werden<\/li>\n<li>Sachen welche bei einer Straftat genutzt wurden oder ilegal sind, werden dauerhaft sichergestellt.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"asog26\">\u00a7 26 Fesselung von Personen<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer im Gewahrsam von Vollzugsbeamten ist, muss entwaffnet werden und darf gefesselt werden. Dies liegt<br \/>\nim Ermessen des Vollzugsbeamten.<\/li>\n<li>Sollte eine Person festgesetzt werden, so ist der Vollzugsbeamte dazu verpflichtet, ihn auf seine<br \/>\nRechte hinzuweisen (Miranda Warnung)<\/p>\n<ol>\n<li>Der Rechtshinweis sollte mit dem Festsetzen geschehen.<\/li>\n<li>Ohne die Miranda Warnung, sind die Aussagen eines Beschuldigten nicht vor Gericht verwertbar. Die<br \/>\nRechtsbelehrung ist eine Pflicht bei einer Festnahme. Eine vergessene Miranda Warnung kann nicht zur<br \/>\nBefreiung der Schuld des Beschuldigten f\u00fchren. Die Miranda Warnung kann zu jeder Zeit nachgeholt<br \/>\nwerden.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"asog27\">\u00a7 27 Datenerhebung durch l\u00e4ngerfristige Observation<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Polizei kann personenbezogene Daten durch\n<ol>\n<li>eine planm\u00e4\u00dfig angelegte l\u00e4ngerfristige Beobachtung einer Person<\/li>\n<li>einen verdeckten Einsatz technischer Mittel, insbesondere zur Anfertigung von Bildaufnahmen<br \/>\noder -aufzeichnungen sowie zum Abh\u00f6ren oder Aufzeichnen des nicht \u00f6ffentlich gesprochenen Wortes,<\/li>\n<\/ol>\n<p>nur erheben, wenn davon auszugehen ist, das dadurch eine Gefahr f\u00fcr die \u00f6ffentliche Sicherheit und Ordnung verhindert werden kann.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"asog27a\">\u00a7 27a Telekommunikations\u00fcberwachung<\/h3>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none\">\n<ul>\n<li>Die Polizei kann ohne Wissen der betroffenen Person die Telekommunikation einer Person \u00fcberwachen und aufzeichnen, sofern<br \/>\ndies durch einen Richter oder den Chief of Justice genehmigt wurde.<\/li>\n<li>Eine Telekommunikations\u00fcberwachung kann angeordnet werden<\/li>\n<li>Wenn dies zur Abwehr einer dringenden Gefahr f\u00fcr den Bestand oder die Sicherheit des Bundesstaats<br \/>\noder f\u00fcr Leib, Leben oder Freiheit einer Person oder Sachen von bedeutendem Wert, deren<br \/>\nErhaltung im \u00f6ffentlichen Interesse liegt, geboten ist,<\/li>\n<li>bei der bestimmte Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass sie innerhalb eines \u00fcbersehbaren Zeitraums<br \/>\nauf eine zumindest ihrer Art nach konkretisierte Weise eine Straftat begehen wird.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Ma\u00dfnahme darf auch durchgef\u00fchrt werden, wenn andere Personen unvermeidbar betroffen werden.<\/p>\n<ul>\n<li>Die Telekommunikations\u00fcberwachung umfasst jegliche auf dem Handy gespeicherte Daten.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"asog27b\">\u00a7 27b Standortermittlung bei Telekommunikationsendger\u00e4ten<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Polizei kann zur Abwehr einer Gefahr f\u00fcr die \u00f6ffentliche Sicherheit und Ordnung sowie zum Schutz f\u00fcr Leib und Leben das<br \/>\nTelekommunikationsendger\u00e4t einer Person Orten.<\/li>\n<li>Hierf\u00fcr ben\u00f6tigt die Polizei eine Genehmigung durch den Richter oder des Chief of Justice.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"asog28\">\u00a7 28 Pr\u00e4ventivhaft<\/h3>\n<ul>\n<li>Eine Person kann zur Abwehr einer Gefahr f\u00fcr die \u00f6ffentliche Sicherheit und Ordnung eine Person in Pr\u00e4ventivhaft nehmen.<\/li>\n<li>Eine Pr\u00e4ventivhaft ist m\u00f6glich, wenn Anhaltspunkte die Annahme rechtfertigen, das in dieser Zeit eine Gefahr durch diese Person<br \/>\nausgehen wird.<\/li>\n<li>Die Pr\u00e4ventivhaft ist auf 120 Hafteinheiten begrenzt.<\/li>\n<li>W\u00e4hrend der Pr\u00e4ventivhaft hat man kein Anrecht auf Verteidigung.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"asog29\">\u00a7 29 Vollzugshilfe<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Exekutivebeh\u00f6rden leisten den anderen Beh\u00f6rden Vollzugshilfe<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"asog30\">\u00a7 30 Kontrollstellen<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Exekutivbeh\u00f6rden k\u00f6nnen unter Absprache mit dem DOJ Kontrollstellen einrichten.<\/li>\n<li>Kontrollstellen d\u00fcrfen zeitlich begrenzt f\u00fcr maximal 4 Stunden pro Tag eingerichtet sein.<\/li>\n<li>Bei Kontrollstellen darf die Polizei:\n<ol>\n<li>Identit\u00e4tsfeststellung des Fahrzeugsf\u00fchrers<\/li>\n<li>Identit\u00e4tsfestellung der Mitfahrer<\/li>\n<li>Durchsuchung von Person und Sachen des Fahrzeugf\u00fchrers<\/li>\n<li>Durchsuchung von Person der Mitfahrer<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"asog31\">\u00a7 31 Strafvollzug<\/h3>\n<ul>\n<li>Der Gefangene darf Besuch ab einer Haftzeit von 60 Minuten empfangen, sofern dies durch den Chief des LSPD, Richter, Staatsanwalt<br \/>\noder Chief of Justice genehmigt wurde. Besucher ben\u00f6tigen einen Termin. Au\u00dferdem ist der Besuch auf 10 Minuten pro Besucher und 30<br \/>\nMinuten pro Haftstrafe begrenzt.<\/li>\n<li>Aus Gr\u00fcnden der Sicherheit kann ein Besuch davon abh\u00e4ngig gemacht werden, ob sich ein Besucher<br \/>\ndurchsuchen l\u00e4sst. Weiteres regelt die Hausordnung. Den Anordnungen der Vollzugsbeamten ist Folge zu<br \/>\nleisten.<\/li>\n<li>Verst\u00f6\u00dft ein Gefangener schuldhaft gegen Pflichten, die ihm auferlegt sind, kann ein Vollzugsbeamter<br \/>\nDisziplinarma\u00dfnahmen anordnen.<\/li>\n<li>Von einer Disziplinarma\u00dfnahme wird abgesehen, wenn es gen\u00fcgt, den Gefangenen zu verwarnen.<\/li>\n<li>Eine Disziplinarma\u00dfnahme ist auch zul\u00e4ssig, wenn wegen derselben Verfehlung ein Strafverfahren<br \/>\neingeleitet wird.<\/li>\n<li>Zul\u00e4ssige Disziplinarma\u00dfnahmen sind:\n<ol>\n<li>Einzelhaft<\/li>\n<li>Verl\u00e4ngerung der Haftzeit um maximal 30 Hafteinheiten<\/li>\n<li>Beschr\u00e4nkung oder Entzug der Kommunikationsm\u00f6glichkeiten<\/li>\n<li>Entzug der zugewiesenen Arbeit oder Besch\u00e4ftigung<\/li>\n<li>Beschr\u00e4nkung des Besuchsrechts<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>Mehrere Disziplinarma\u00dfnahmen k\u00f6nnen miteinander verbunden werden.<\/li>\n<li>Bei guter F\u00fchrung kommt eine vorzeitige Haftentlassung nach Verb\u00fc\u00dfung von zwei Dritteln der<br \/>\nFreiheitsstrafe in Betracht. Die Entscheidung dar\u00fcber trifft, auf Antrag des Gefangenen, der zust\u00e4ndige<br \/>\nRichter. Sollte der zust\u00e4ndige Richter nicht im Staate sein so kann ein Staatsanwalt \u00fcber den Antrag<br \/>\nentscheiden. Dies ist Schriftlich zu dokumentieren.<\/li>\n<\/ul>\n\t\t<\/div> <!-- Close content div. -->\n\t<\/div> <!-- Close collapse div. -->\n<\/div> <!-- Close card div. -->\n<!-- Start accordion card div. -->\n<div class=\"ea-card  sp-ea-single\">\n\t<!-- Start accordion header. -->\n\t<h3 class=\"ea-header\">\n\t\t<!-- Add anchor tag for header. -->\n\t\t<a class=\"collapsed\" id=\"ea-header-1910\" role=\"button\" data-sptoggle=\"spcollapse\" data-sptarget=\"#collapse1910\" aria-controls=\"collapse1910\" href=\"#\"  aria-expanded=\"false\" tabindex=\"0\">\n\t\t<i aria-hidden=\"true\" role=\"presentation\" class=\"ea-expand-icon eap-icon-ea-expand-plus\"><\/i> B\u00fcrgerliches Gesetzbuch\t\t<\/a> <!-- Close anchor tag for header. -->\n\t<\/h3>\t<!-- Close header tag. -->\n\t<!-- Start collapsible content div. -->\n\t<div class=\"sp-collapse spcollapse spcollapse\" id=\"collapse1910\"  role=\"region\" aria-labelledby=\"ea-header-1910\">  <!-- Content div. -->\n\t\t<div class=\"ea-body\">\n\t\t<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"table\"><a href=\"#bgb1\">Beginn der Rechtsf\u00e4higkeit \u00a7 1<\/a><br \/>\n<a href=\"#bgb2\">Eintritt der Vollj\u00e4hrigkeit \u00a7 2<\/a><br \/>\n<a href=\"#bgb3\">Namensrecht \u00a7 3<\/a><br \/>\n<a href=\"#bgb4\">Begriff der Sache \u00a7 4<\/a><br \/>\n<a href=\"#bgb5\">Gesch\u00e4ftsunf\u00e4higkeit \u00a7 5<\/a><br \/>\n<a href=\"#bgb6\">Nichtigkeit der Willenserkl\u00e4rung \u00a7 6<\/a><br \/>\n<a href=\"#bgb7\">Anfechtung \u00a7 7<\/a><br \/>\n<a href=\"#bgb8\">Sittenwidriges Rechtsgesch\u00e4ft \u00a7 8<\/a><br \/>\n<a href=\"#bgb9\">Bindung an den Antrag \u00a7 9<\/a><br \/>\n<a href=\"#bgb10\">Annahme des Antrags \u00a7 10<\/a><br \/>\n<a href=\"#bgb11\">Vertretung \u00a7 11<\/a><br \/>\n<a href=\"#bgb12\">Pflichten aus dem Schuldverh\u00e4ltnis\u00a7 12<\/a><br \/>\n<a href=\"#bgb13\">Vertragstypische Pflichten beim Kaufvertrag \u00a7 13<\/a><br \/>\n<a href=\"#bgb14\">Sach und Rechtsmangel \u00a7 14<\/a><br \/>\n<a href=\"#bgb15\">Rechte des K\u00e4ufers bei M\u00e4ngeln \u00a7 15<\/a><br \/>\n<a href=\"#bgb16\">R\u00fccktritt \u00a7 16<\/a><br \/>\n<a href=\"#bgb17\">Begriff der Schenkung \u00a7 17<\/a><br \/>\n<a href=\"#bgb18\">Vertragstypische Pflichten bei der Leihe \u00a7 18<\/a><br \/>\n<a href=\"#bgb19\">Vertragstypische Pflichten beim Behandlungsvertrag \u00a7 19<\/a><br \/>\n<a href=\"#bgb20\">Vertragstypische Pflichten beim Werkvertrag \u00a7 20<\/a><br \/>\n<a href=\"#bgb21\">Vertragstypische Pflichten bei der B\u00fcrgschaft \u00a7 21<\/a><br \/>\n<a href=\"#bgb22\">Vertragstypische Pflichten beim Darlehensvertrag \u00a7 22<\/a><br \/>\n<a href=\"#bgb23\">Vertragstypische Pflichten beim Mietvertrag \u00a7 23<\/a><br \/>\n<a href=\"#bgb24\">Haftung des Gastwirts \u00a7 24<\/a><br \/>\n<a href=\"#bgb25\">Herausgabeanspruch \u00a7 25<\/a><br \/>\n<a href=\"#bgb26\">Schadensersatzpflicht \u00a7 26<\/a><br \/>\n<a href=\"#bgb27\">Erwerb des Besitzes \u00a7 27<\/a><br \/>\n<a href=\"#bgb28\">Erwerb des Eigentums \u00a7 28<\/a><br \/>\n<a href=\"#bgb29\">Befugnisse des Eigent\u00fcmers \u00a7 29<\/a><br \/>\n<a href=\"#bgb30\">Fund \u00a7 30<\/a><br \/>\n<a href=\"#bgb31\">Eherecht \u00a7 31<\/a><br \/>\n<a href=\"#bgb32\">Versteigerung \u00a7 32<\/a><br \/>\n<a href=\"#bgb33\">Veranstaltungen \u00a7 33<\/a><br \/>\n<a href=\"#bgb33\">Wiederverkauf von Importfahrzeugen \u00a7 34<\/a><\/div>\n<h3 id=\"bgb1\">\u00a7 1 Beginn der Rechtsf\u00e4higkeit<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Rechtsf\u00e4higkeit des Menschen beginnt mit der Vollendung der Geburt.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"bgb2\">\u00a7 2 Eintritt der Vollj\u00e4hrigkeit<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Vollj\u00e4hrigkeit tritt mit der Vollendung des 18. Lebensjahres ein.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"bgb3\">\u00a7 3 Namensrecht<\/h3>\n<ul>\n<li>Wird das Recht zum Gebrauch eines Namens dem Berechtigten von einem anderen bestritten oder wird das<br \/>\nInteresse des Berechtigten dadurch verletzt, dass ein anderer unbefugt den gleichen Namen gebraucht, so<br \/>\nkann der Berechtigte von dem anderen Beseitigung der Beeintr\u00e4chtigung verlangen. Sind weitere<br \/>\nBeeintr\u00e4chtigungen zu besorgen, so kann er auf Unterlassung klagen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"bgb4\">\u00a7 4 R\u00e4umlichkeiten<\/h3>\n<ul>\n<li>Sachen im Sinne des Gesetzes sind nur k\u00f6rperliche Gegenst\u00e4nde.<\/li>\n<li>Tiere sind keine Sachen. Sie werden durch besondere Gesetze gesch\u00fctzt. Auf sie sind die f\u00fcr Sachen<br \/>\ngeltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden, soweit nicht etwas anderes bestimmt ist.<\/li>\n<li>Bestandteile einer Sache, die voneinander nicht getrennt werden k\u00f6nnen, ohne dass der eine oder der<br \/>\nandere zerst\u00f6rt oder in seinem Wesen ver\u00e4ndert wird (wesentliche Bestandteile), k\u00f6nnen nicht Gegenstand<br \/>\nbesonderer Rechte sein.<\/li>\n<li>Zu den wesentlichen Bestandteilen eines Grundst\u00fccks geh\u00f6ren die mit dem Grund und Boden fest<br \/>\nverbundenen Sachen, insbesondere Geb\u00e4ude, sowie die Erzeugnisse des Grundst\u00fccks, solange sie mit dem<br \/>\nBoden zusammenh\u00e4ngen. Samen wird mit dem Auss\u00e4en, eine Pflanze wird mit dem Einpflanzen wesentlicher<br \/>\nBestandteil des Grundst\u00fccks.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"bgb5\">\u00a7 5 Gesch\u00e4ftsunf\u00e4higkeit<\/h3>\n<ul>\n<li>Gesch\u00e4ftsunf\u00e4hig ist, wer sich in einem die freie Willensbestimmung ausschlie\u00dfenden Zustand<br \/>\nkrankhafter St\u00f6rung der Geistest\u00e4tigkeit befindet, sofern nicht der Zustand seiner Natur nach ein<br \/>\nvor\u00fcbergehender ist.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"bgb6\">\u00a7 6 Nichtigkeit der Willenserkl\u00e4rung<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Willenserkl\u00e4rung eines Gesch\u00e4ftsunf\u00e4higen ist nichtig.<\/li>\n<li>Nichtig ist auch eine Willenserkl\u00e4rung, die im Zustand der Bewusstlosigkeit oder vor\u00fcbergehender<br \/>\nSt\u00f6rung der Geistest\u00e4tigkeit abgegeben wird.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"bgb7\">\u00a7 7 Anfechtung<\/h3>\n<ul>\n<li>Wird ein anfechtbares Rechtsgesch\u00e4ft angefochten, so ist es als von Anfang an nichtig anzusehen.<\/li>\n<li>Die Anfechtung erfolgt durch Erkl\u00e4rung gegen\u00fcber dem Anfechtungsgegner.<\/li>\n<li>Wer bei der Abgabe einer Willenserkl\u00e4rung \u00fcber deren Inhalt im Irrtum war oder eine Erkl\u00e4rung<br \/>\ndieses Inhalts \u00fcberhaupt nicht abgeben wollte, kann die Erkl\u00e4rung anfechten, wenn anzunehmen ist,<br \/>\ndass er sie bei Kenntnis der Sachlage und bei verst\u00e4ndiger W\u00fcrdigung des Falles nicht abgegeben haben w\u00fcrde.<\/li>\n<li>Als Irrtum \u00fcber den Inhalt der Erkl\u00e4rung gilt auch der Irrtum \u00fcber solche Eigenschaften der Person oder Sache, die im Verkehr als wesentlich angesehen werden.<\/li>\n<li>Die Anfechtung muss in den F\u00e4llen des \u00a7 9 Abs. 3, 4 ohne schuldhaftes Z\u00f6gern (unverz\u00fcglich) erfolgen, nachdem der Anfechtungsberechtigte von dem Anfechtungsgrund Kenntnis erlangt hat.<\/li>\n<li>Ist eine Willenserkl\u00e4rung nach Abs. 1 nichtig oder auf Grund der Abs. 3, 4 angefochten, so hat der Erkl\u00e4rende,<br \/>\nwenn die Erkl\u00e4rung einem anderen gegen\u00fcber abzugeben war, diesem, andernfalls jedem Dritten den Schaden zu ersetzen,<br \/>\nden der andere oder der Dritte dadurch erleidet, dass er auf die G\u00fcltigkeit der Erkl\u00e4rung vertraut,<br \/>\njedoch nicht \u00fcber den Betrag des Interesses hinaus, welches der andere oder der Dritte an der G\u00fcltigkeit der Erkl\u00e4rung hat.<\/li>\n<li>Wer zur Abgabe einer Willenserkl\u00e4rung durch arglistige T\u00e4uschung oder widerrechtlich durch Drohung bestimmt worden ist,<br \/>\nkann die Erkl\u00e4rung ohne Frist und Schadensersatzpflicht anfechten.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"bgb8\">\u00a7 8 Sittenwidriges Rechtsgesch\u00e4ft<\/h3>\n<ul>\n<li>Ein Rechtsgesch\u00e4ft, das gegen die guten Sitten verst\u00f6\u00dft, ist nichtig.<\/li>\n<li>Ein Rechtsgesch\u00e4ft, das gegen ein gesetzliches Verbot verst\u00f6\u00dft, ist nichtig, wenn sich nicht aus dem Gesetz ein anderes ergibt.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"bgb9\">\u00a7 9 Bindung an den Antrag<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer einem anderen die Schlie\u00dfung eines Vertrags antr\u00e4gt, ist an den Antrag gebunden, es sei denn, dass<br \/>\ner die Gebundenheit ausgeschlossen hat.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"bgb10\">\u00a7 10 Annahme des Antrags<\/h3>\n<ul>\n<li>Der einem Anwesenden gemachte Antrag kann nur sofort angenommen werden.<\/li>\n<li>Hat der Antragende f\u00fcr die Annahme des Antrags eine Frist bestimmt, so kann die Annahme nur innerhalb<br \/>\nder Frist erfolgen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"bgb11\">\u00a7 11 Vertretung<\/h3>\n<ul>\n<li>Eine Willenserkl\u00e4rung, die jemand innerhalb der ihm zustehenden Vertretungsmacht im Namen des<br \/>\nVertretenen abgibt, wirkt unmittelbar f\u00fcr und gegen den Vertretenen. Es macht keinen Unterschied, ob die<br \/>\nErkl\u00e4rung ausdr\u00fccklich im Namen des Vertretenen erfolgt oder ob die Umst\u00e4nde ergeben, dass sie in dessen<br \/>\nNamen erfolgen soll.<\/li>\n<li>Schlie\u00dft jemand ohne Vertretungsmacht im Namen eines anderen einen Vertrag,<br \/>\nso h\u00e4ngt die Wirksamkeit des Vertrags f\u00fcr und gegen den Vertretenen von dessen Genehmigung ab.<\/li>\n<li>Wer als Vertreter einen Vertrag geschlossen hat, ist, sofern er nicht seine Vertretungsmacht nachweist,<br \/>\ndem anderen Teil nach dessen Wahl zur Erf\u00fcllung oder zum Schadensersatz verpflichtet,<br \/>\nwenn der Vertretene die Genehmigung des Vertrags verweigert.<\/li>\n<li>Hat der Vertreter den Mangel der Vertretungsmacht nicht gekannt, so ist er nur zum Ersatz desjenigen Schadens verpflichtet,<br \/>\nwelchen der andere Teil dadurch erleidet, dass er auf die Vertretungsmacht vertraut, jedoch nicht \u00fcber den Betrag des Interesses hinaus,<br \/>\nwelches der andere Teil an der Wirksamkeit des Vertrags hat.<\/li>\n<li>Der Vertreter haftet nicht, wenn der andere Teil den Mangel der Vertretungsmacht kannte oder kennen musste.<br \/>\nDer Vertreter haftet auch dann nicht, wenn er in der Gesch\u00e4ftsf\u00e4higkeit beschr\u00e4nkt war, es sei denn,<br \/>\ndass er mit Zustimmung seines gesetzlichen Vertreters gehandelt hat.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"bgb12\">\u00a7 12 Pflichten aus dem Schuldverh\u00e4ltnis<\/h3>\n<ul>\n<li>Kraft des Schuldverh\u00e4ltnisses ist der Gl\u00e4ubiger berechtigt, von dem Schuldner eine Leistung zu fordern. Die Leistung kann auch in einem Unterlassen bestehen.<\/li>\n<li>Das Schuldverh\u00e4ltnis kann nach seinem Inhalt jeden Teil zur R\u00fccksicht auf die Rechte, Rechtsg\u00fcter, und Interessen des anderen Teil verpflichten.<\/li>\n<li>Ein Schuldverh\u00e4ltnis nach Abs. 1 entsteht durch Vertrag, soweit nicht das Gesetz ein anderes vorschreibt.<\/li>\n<li>Ein Schuldverh\u00e4ltnis mit Pflichten nach Abs. 2 entsteht auch durch die Aufnahme von Vertragsverhandlungen, die Vertragsanbahnung oder \u00e4hnliche gesch\u00e4ftliche Kontakte.<\/li>\n<li>Verletzt der Schuldner eine Pflicht aus dem Schuldverh\u00e4ltnis, so kann der Gl\u00e4ubiger Ersatz des hierdurch entstehenden Schadens verlangen.<br \/>\nDies gilt nicht, wenn der Schuldner die Pflichtverletzung nicht zu vertreten hat.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"bgb13\">\u00a7 13 Vertragstypische Pflichten beim Kaufvertrag<\/h3>\n<ul>\n<li>Durch den Kaufvertrag wird der Verk\u00e4ufer einer Sache verpflichtet, dem K\u00e4ufer die Sache zu \u00fcbergeben<br \/>\nund das Eigentum an der Sache zu verschaffen. Der Verk\u00e4ufer hat dem K\u00e4ufer die Sache frei von Sach- und<br \/>\nRechtsm\u00e4ngeln zu verschaffen. Der K\u00e4ufer ist verpflichtet, dem Verk\u00e4ufer den vereinbarten Kaufpreis zu<br \/>\nzahlen und die gekaufte Sache abzunehmen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"bgb14\">\u00a7 14 Sach und Rechtsmangel<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Sache ist frei von Sachm\u00e4ngeln, wenn sie bei Gefahr\u00fcbergang die vereinbarte Beschaffenheit hat.<br \/>\nSoweit die Beschaffenheit nicht vereinbart ist, ist die Sache frei von Sachm\u00e4ngeln.<\/li>\n<li>Einem Sachmangel steht es gleich, wenn der Verk\u00e4ufer eine andere Sache oder eine zu geringe Menge<br \/>\nliefert.<\/li>\n<li>Die Sache ist frei von Rechtsm\u00e4ngeln, wenn Dritte in Bezug auf die Sache keine oder nur die im<br \/>\nKaufvertrag \u00fcbernommenen Rechte gegen den K\u00e4ufer geltend machen k\u00f6nnen. Einem Rechtsmangel steht es<br \/>\ngleich, wenn im Grundbuch ein Recht eingetragen ist, das nicht besteht.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"bgb15\">\u00a7 15 Rechte des K\u00e4ufers bei M\u00e4ngeln<\/h3>\n<ul>\n<li>Ist die Sache nach \u00a7 14 mangelhaft, so kann der K\u00e4ufer, wenn die Voraussetzungen vorliegen,\n<ol>\n<li>Nacherf\u00fcllung verlangen,<\/li>\n<li>von dem Vertrag nach \u00a7 16 zur\u00fccktreten oder den Kaufpreis mindern.<\/li>\n<li>oder nach \u00a7 12 Abs. 5 Schadensersatz verlangen.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"bgb16\">\u00a7 16 R\u00fccktritt<\/h3>\n<ul>\n<li>Erbringt bei einem gegenseitigen Vertrag der Schuldner eine f\u00e4llige Leistung nicht oder nicht vertragsgem\u00e4\u00df,<br \/>\nso kann der Gl\u00e4ubiger, wenn er dem Schuldner erfolglos eine angemessene Frist zur Leistung oder Nacherf\u00fcllung bestimmt hat, vom Vertrag zur\u00fccktreten.<\/li>\n<li>Hat sich eine Vertragspartei vertraglich den R\u00fccktritt vorbehalten oder steht ihr ein gesetzliches R\u00fccktrittsrecht zu,<br \/>\nso sind im Falle des R\u00fccktritts die empfangenen Leistungen zur\u00fcckzugew\u00e4hren und die gezogenen Nutzungen herauszugeben.<br \/>\nSoweit dies nach Treu und Glauben nicht m\u00f6glich ist, ist Wertersatz in Geld zu leisten.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"bgb17\">\u00a7 17 Begriff der Schenkung<\/h3>\n<ul>\n<li>Eine Zuwendung, durch die jemand aus seinem Verm\u00f6gen einen anderen bereichert, ist Schenkung, wenn<br \/>\nbeide Teile dar\u00fcber einig sind, dass die Zuwendung unentgeltlich erfolgt.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"bgb18\">\u00a7 18 Vertragstypische Pflichten bei der Leihe<\/h3>\n<ul>\n<li>Durch den Leihvertrag wird der Verleiher einer Sache verpflichtet, dem Entleiher den Gebrauch der<br \/>\nSache zu gestatten.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"bgb19\">\u00a7 19 Vertragstypische Pflichten beim Behandlungsvertrag<\/h3>\n<ul>\n<li>Durch den Behandlungsvertrag wird derjenige, welcher die medizinische Behandlung eines Patienten<br \/>\nzusagt (Behandelnder), zur Leistung der versprochenen Behandlung, der andere Teil (Patient) zur<br \/>\nGew\u00e4hrung der vereinbarten Verg\u00fctung verpflichtet, soweit nicht ein Dritter zur Zahlung verpflichtet<br \/>\nist.<\/li>\n<li>Die Behandlung hat nach den zum Zeitpunkt der Behandlung bestehenden, allgemein anerkannten fachlichen<br \/>\nStandards zu erfolgen, soweit nicht etwas anderes vereinbart ist.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"bgb20\">\u00a7 20 Vertragstypische Pflichten beim Werkvertrag<\/h3>\n<ul>\n<li>Durch den Werkvertrag wird der Unternehmer zur Herstellung des versprochenen Werkes, der Besteller zur<br \/>\nEntrichtung der vereinbarten Verg\u00fctung verpflichtet. Gegenstand des Werkvertrags kann sowohl die<br \/>\nHerstellung oder Ver\u00e4nderung einer Sache als auch ein anderer durch Arbeit oder Dienstleistung<br \/>\nherbeizuf\u00fchrender Erfolg sein.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"bgb21\">\u00a7 21 Vertragstypische Pflichten bei der B\u00fcrgschaft<\/h3>\n<ul>\n<li>Durch den B\u00fcrgschaftsvertrag verpflichtet sich der B\u00fcrge gegen\u00fcber dem Gl\u00e4ubiger eines Dritten, f\u00fcr<br \/>\ndie Erf\u00fcllung der Verbindlichkeit des Dritten einzustehen. Die B\u00fcrgschaft kann auch f\u00fcr eine k\u00fcnftige<br \/>\noder eine bedingte Verbindlichkeit \u00fcbernommen werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"bgb22\">\u00a7 22 Vertragstypische Pflichten beim Darlehensvertrag<\/h3>\n<ul>\n<li>Durch den Darlehensvertrag wird der Darlehensgeber verpflichtet, dem Darlehensnehmer einen Geldbetrag<br \/>\nin der vereinbarten H\u00f6he zur Verf\u00fcgung zu stellen. Der Darlehensnehmer ist verpflichtet, einen<br \/>\ngeschuldeten Zins zu zahlen und bei F\u00e4lligkeit das zur Verf\u00fcgung gestellte Darlehen zur\u00fcckzuzahlen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"bgb23\">\u00a7 23 Vertragstypsche Pflichten beim Mietvertrag<\/h3>\n<ul>\n<li>Durch den Mietvertrag wird der Vermieter verpflichtet, dem Mieter den Gebrauch der Mietsache w\u00e4hrend der Mietzeit zu gew\u00e4hren.<br \/>\nDer Vermieter hat die Mietsache dem Mieter in einem zum vertragsgem\u00e4\u00dfen Gebrauch geeigneten Zustand zu \u00fcberlassen und sie w\u00e4hrend<br \/>\nder Mietzeit in diesem Zustand zu erhalten. Er hat die auf der Mietsache ruhenden Lasten zu tragen.<\/li>\n<li>Der Mieter ist verpflichtet, dem Vermieter die vereinbarte Miete zu entrichten.<\/li>\n<li>Hat die Mietsache zur Zeit der \u00dcberlassung an den Mieter einen Mangel, der ihre Tauglichkeit zum vertragsgem\u00e4\u00dfen Gebrauch aufhebt,<br \/>\noder entsteht w\u00e4hrend der Mietzeit ein solcher Mangel, so ist der Mieter f\u00fcr die Zeit, in der die Tauglichkeit aufgehoben ist,<br \/>\nvon der Entrichtung der Miete befreit. F\u00fcr die Zeit, w\u00e4hrend der die Tauglichkeit gemindert ist, hat er nur eine angemessen herabgesetzte Miete zu entrichten.<br \/>\nEine unerhebliche Minderung der Tauglichkeit bleibt au\u00dfer Betracht.<\/li>\n<li>Kennt der Mieter bei Vertragsschluss den Mangel der Mietsache, so stehen ihm die Rechte aus Abs. 3 nicht zu. Ist ihm der Mangel infolge grober Fahrl\u00e4ssigkeit unbekannt geblieben,<br \/>\nso stehen ihm diese Rechte nur zu, wenn der Vermieter den Mangel arglistig verschwiegen hat.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"bgb24\">\u00a7 24 Haftung des Gastwirts<\/h3>\n<ul>\n<li>Ein Gastwirt, der gewerbsm\u00e4\u00dfig Fremde zur Bewirtung aufnimmt, hat den Schaden zu ersetzen, der durch<br \/>\nden Verlust, die Zerst\u00f6rung oder die Besch\u00e4digung von Sachen entsteht, die ein im Betrieb dieses<br \/>\nGewerbes aufgenommener Gast eingebracht hat.<\/li>\n<li>Die Ersatzpflicht tritt nicht ein, wenn der Verlust, die Zerst\u00f6rung oder die Besch\u00e4digung von dem<br \/>\nGast, einem Begleiter des Gastes oder einer Person, die der Gast bei sich aufgenommen hat, oder durch<br \/>\ndie Beschaffenheit der Sachen oder durch h\u00f6here Gewalt verursacht wird.<\/li>\n<li>Die Ersatzpflicht trifft ebenso nicht ein, wenn der Gastwirt auf m\u00f6gliche Entstehende Sch\u00e4den oder<br \/>\nVerluste hingewiesen hat.<\/li>\n<li>Die Ersatzpflicht erstreckt sich nicht auf Fahrzeuge und auf Sachen, die in einem Fahrzeug belassen<br \/>\nworden sind.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"bgb25\">\u00a7 25 Herausgabeanspruch<\/h3>\n<ul>\n<li>Der Eigent\u00fcmer kann von dem Besitzer die Herausgabe der Sache verlangen.<\/li>\n<li>Wer durch die Leistung eines anderen oder in sonstiger Weise auf dessen Kosten etwas ohne rechtlichen<br \/>\nGrund erlangt, ist ihm zur Herausgabe verpflichtet. Diese Verpflichtung besteht auch dann, wenn der<br \/>\nrechtliche Grund sp\u00e4ter wegf\u00e4llt oder der mit einer Leistung nach dem Inhalt des Rechtsgesch\u00e4fts<br \/>\nbezweckte Erfolg nicht eintritt.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"bgb26\">\u00a7 26 Schadensersatzpflicht<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer vors\u00e4tzlich oder fahrl\u00e4ssig das Leben, den K\u00f6rper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder<br \/>\nein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus<br \/>\nentstehenden Schadens verpflichtet.<\/li>\n<li>Die gleiche Verpflichtung trifft denjenigen, welcher gegen ein den Schutz eines anderen bezweckendes<br \/>\nGesetz verst\u00f6\u00dft. Ist nach dem Inhalt des Gesetzes ein Versto\u00df gegen dieses auch ohne Verschulden<br \/>\nm\u00f6glich, so tritt die Ersatzpflicht nur im Falle des Verschuldens ein.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"bgb27\">\u00a7 27 Erwerb des Besitzes<\/h3>\n<ul>\n<li>Der Besitz einer Sache wird durch die Erlangung der tats\u00e4chlichen Gewalt \u00fcber die Sache erworben.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"bgb28\">\u00a7 28 Erwerb des Eigentums<\/h3>\n<ul>\n<li>Zur \u00dcbertragung des Eigentums an einer beweglichen Sache ist erforderlich, dass der Eigent\u00fcmer die<br \/>\nSache dem Erwerber \u00fcbergibt und beide dar\u00fcber einig sind, dass das Eigentum \u00fcbergehen soll. Ist der<br \/>\nErwerber im Besitz der Sache, so gen\u00fcgt die Einigung \u00fcber den \u00dcbergang des Eigentums.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"bgb29\">\u00a7 29 Befugnisse des Eigent\u00fcmers<\/h3>\n<ul>\n<li>Der Eigent\u00fcmer einer Sache kann, soweit nicht das Gesetz oder Rechte Dritter entgegenstehen, mit der<br \/>\nSache nach Belieben verfahren und andere von jeder Einwirkung ausschlie\u00dfen. Der Eigent\u00fcmer eines Tieres<br \/>\nhat bei der Aus\u00fcbung seiner Befugnisse die besonderen Vorschriften zum Schutz der Tiere zu beachten.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"bgb30\">\u00a7 30 Fund<\/h3>\n<ul>\n<li>Wer eine verlorene Sache findet und an sich nimmt, hat dem Verlierer oder dem Eigent\u00fcmer oder einem<br \/>\nsonstigen Empfangsberechtigten unverz\u00fcglich Anzeige zu machen.<\/li>\n<li>Kennt der Finder die Empfangsberechtigten nicht oder ist ihm ihr Aufenthalt unbekannt, so hat er den<br \/>\nFund und die Umst\u00e4nde, welche f\u00fcr die Ermittlung der Empfangsberechtigten erheblich sein k\u00f6nnen,<br \/>\nunverz\u00fcglich der zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rde anzuzeigen. Ist die Sache nicht mehr als 3000 Dollar wert, so bedarf<br \/>\nes der Anzeige nicht.<\/li>\n<li>Der Finder kann von dem Empfangsberechtigten einen Finderlohn verlangen. Der Anspruch ist<br \/>\nausgeschlossen, wenn der Finder die Anzeigepflicht verletzt oder den Fund auf Nachfrage verheimlicht.<\/li>\n<li>Mit dem Ablauf von einer Woche nach der Anzeige des Fundes bei der zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rde erwirbt der<br \/>\nFinder das Eigentum an der Sache, es sei denn, dass vorher ein Empfangsberechtigter dem Finder bekannt<br \/>\ngeworden ist oder sein Recht bei der zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rde angemeldet hat. Mit dem Erwerb des Eigentums<br \/>\nerl\u00f6schen die sonstigen Rechte an der Sache.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"bgb31\">\u00a7 31 Eherecht<\/h3>\n<ul>\n<li>Beide Personen m\u00fcssen bei der Eheschlie\u00dfung vollj\u00e4hrig sein. Eine Ehe darf nicht geschlossen werden,<br \/>\nwenn<\/p>\n<ol>\n<li>eine der betroffenen Personen verheiratet ist oder mit einer anderen Person als dem k\u00fcnftigen<br \/>\nEhegatten in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft lebt,<\/li>\n<li>die betroffenen Personen in gerader Linie miteinander verwandt sind (z.B. Mutter und Sohn) oder<br \/>\nwenn sie Geschwister sind,<\/li>\n<li>es sich bei dem Ehepartner um eine Sache oder ein Tier handelt.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>Die Ehe wird auf Lebenszeit geschlossen. Mit der Eheschlie\u00dfung haben sich die Eheleute zur ehelichen<br \/>\nLebensgemeinschaft verpflichtet und sie tragen f\u00fcreinander Verantwortung. Die Rechtsprechung versteht<br \/>\ndarunter, dass beide voneinander Treue, Achtung, R\u00fccksicht, Beistand und h\u00e4usliche Gemeinschaftverlangen<br \/>\nk\u00f6nnen. Die konkrete Ausgestaltung der Ehe ist allein Sache der Eheleute. Das Gesetz gibt jedoch einige<br \/>\nGrundregeln vor. So werden im Eherecht unter Ber\u00fccksichtigung der Gleichberechtigung der Ehegatten unter<br \/>\nanderem folgende Bereiche geregelt,<\/p>\n<ol>\n<li>Beide Ehepartner sind in der Ehe gleichberechtigt,<\/li>\n<li>Beide Ehepartner haben in der Ehe dieselben Pflichten und Rechte,<\/li>\n<li>In der Ehe gibt es kein Zwang oder Muss.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>Eheleute sind verpflichtet, sich f\u00fcr einen gemeinsamen Familiennamen (Ehenamen) zu entscheiden. Denn<br \/>\ndamit legen sie insbesondere auch den Familiennamen eventueller gemeinsamer Kinder fest.<\/li>\n<li>Ehegatten k\u00f6nnen sich nicht ohne Weiteres gegenseitig vertreten. Denn ohne eine Bevollm\u00e4chtigung kann<br \/>\nniemand f\u00fcr eine andere Person rechtsverbindliche Erkl\u00e4rungen abgeben. Die Eheschlie\u00dfung f\u00fchrt nicht<br \/>\nautomatisch zu einer solchen Bevollm\u00e4chtigung.<\/li>\n<li>Der Chief of Justice f\u00fchrt Eheschlie\u00dfungen durch. Beiden Partnern der Ehe wird eine Eheurkunde<br \/>\nausgestellt. Dies ist ein offizielles Dokument und beschlie\u00dft die Ehe. Nur damit gilt man im Staat San<br \/>\nAndreas als verheiratet.<\/li>\n<li>Die Scheidung kann nur erfolgen wenn beide Ehepartner eine offizielle Eheurkunde des Staates San<br \/>\nAndreas vorweisen k\u00f6nnen. Eine Scheidung ist mit einer au\u00dfergerichtlichen Einigung m\u00f6glich. Die<br \/>\nScheidung ist ebenfalls gerichtlich m\u00f6glich.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"bgb32\">\u00a7 32 Versteigerung<\/h3>\n<ul>\n<li>Alle Versteigerungen m\u00fcssen beim DOJ angemeldet werden und in der Steuererkl\u00e4rung angegeben werden.<\/li>\n<li>Bei Versteigerungen, welche einen Verlust kompensieren sollen, muss nur die Gewinnspanne in der Steuererkl\u00e4rung<br \/>\ngelten gemacht werden.<\/li>\n<li>Sollten Versteigerungen ohne Anmeldungen durchgef\u00fchrt werden, wird dies mit Zahlung der<br \/>\ngesamten Ertr\u00e4ge, sowie einer Geldstrafe von 10.000$ bestraft.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"bgb33\">\u00a7 33 Veranstaltungen<\/h3>\n<ul>\n<li>Jegliche Veranstaltungen m\u00fcssen beim DOJ angemeldet und genehmigt werden.<\/li>\n<li>Veranstaltungen im \u00f6ffentlichen Raum m\u00fcssen zus\u00e4tzlich eine Sondergenehmigung erhalten.<\/li>\n<li>Bei Nichteinhaltung drohen 10.000$ Bu\u00dfgeld<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"bgb34\">\u00a7 34 Wiederverkauf von Importsfahrzeugen<\/h3>\n<ul>\n<li>Beim Wiederverkauf von Importfahrzeugen darf kein Gewinn erzielt werden, bei Zuwiderhandlung<br \/>\nmuss der Verk\u00e4ufer diesen Gewinn sowie 20.000$ Strafe zahlen.<\/li>\n<li>Der Wiederverkauf von Importfahrzeugen muss beim DOJ angemeldet werden, bei Zuwiderhandlung<br \/>\nist der Kaufvertrag ung\u00fcltig.<\/li>\n<li>Vor dem Verkauf muss ein Gutachten in einer KFZ-Werkstatt stattfinden, welches den<br \/>\naktuellen Stand sowie die eingebauten Tuningsteile des Fahrzeugs feststellt und dokumentiert<\/li>\n<\/ul>\n\t\t<\/div> <!-- Close content div. -->\n\t<\/div> <!-- Close collapse div. -->\n<\/div> <!-- Close card div. -->\n<!-- Start accordion card div. -->\n<div class=\"ea-card  sp-ea-single\">\n\t<!-- Start accordion header. -->\n\t<h3 class=\"ea-header\">\n\t\t<!-- Add anchor tag for header. -->\n\t\t<a class=\"collapsed\" id=\"ea-header-1911\" role=\"button\" data-sptoggle=\"spcollapse\" data-sptarget=\"#collapse1911\" aria-controls=\"collapse1911\" href=\"#\"  aria-expanded=\"false\" tabindex=\"0\">\n\t\t<i aria-hidden=\"true\" role=\"presentation\" class=\"ea-expand-icon eap-icon-ea-expand-plus\"><\/i> Gerichtsverfassungsgesetz\t\t<\/a> <!-- Close anchor tag for header. -->\n\t<\/h3>\t<!-- Close header tag. -->\n\t<!-- Start collapsible content div. -->\n\t<div class=\"sp-collapse spcollapse spcollapse\" id=\"collapse1911\"  role=\"region\" aria-labelledby=\"ea-header-1911\">  <!-- Content div. -->\n\t\t<div class=\"ea-body\">\n\t\t<div class=\"table\"><a href=\"#gvg1\">Gerichte \u00a7 1<\/a><br \/>\n<a href=\"#gvg2\">Gerichtsbarkeit \u00a7 2<\/a><br \/>\n<a href=\"#gvg3\">Rechtssystem \u00a7 3<\/a><br \/>\n<a href=\"#gvg4\">Sch\u00f6ffen \u00a7 4<\/a><br \/>\n<a href=\"#gvg5\">Entfernung aus dem Sch\u00f6ffenamt \u00a7 5<\/a><br \/>\n<a href=\"#gvg6\">Chief of Justice \u00a7 6<\/a><br \/>\n<a href=\"#gvg7\">Staatsanwaltschaft \u00a7 7<\/a><br \/>\n<a href=\"#gvg8\">Dienstaufsicht \u00a7 8<\/a><br \/>\n<a href=\"#gvg9\">Unabh\u00e4ngigkeit der Staatsanwaltschaft \u00a7 9<\/a><br \/>\n<a href=\"#gvg10\">\u00d6ffentlichkeit \u00a7 10<\/a><br \/>\n<a href=\"#gvg11\">Sitzungspolizei \u00a7 11<\/a><br \/>\n<a href=\"#gvg12\">Ordnungsma\u00dfnahmen \u00a7 12<\/a><\/div>\n<h3 id=\"gvg1\">\u00a7 1 Gerichte<\/h3>\n<ul>\n<li>Die richterliche Gewalt wird durch unabh\u00e4ngige, nur dem Gesetz unterworfene Gerichte ausge\u00fcbt.<\/li>\n<li>Die Gerichtssprache ist deutsch.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"gvg2\">\u00a7 2 Gerichtsbarkeit<\/h3>\n<ul>\n<li>Die ordentliche Gerichtsbarkeit wird durch das Department of Justice (DoJ) ausge\u00fcbt.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"gvg3\">\u00a7 3 Rechtssystem<\/h3>\n<ul>\n<li>Das Gericht ist dreistufig aufgebaut. Hierbei wird unter Amtsgericht (Strafrichter), Landesgericht (Sch\u00f6ffengericht) und Oberlandesgericht (der Strafsenat) unterschieden.<\/li>\n<li>Bei Rechtsverst\u00f6\u00dfen gegen Strafgesetze wird der dreistufige Aufbau angewendet. Bei Zivilrechtsklagen urteilt nur das Amtsgericht und bei Berufung das Sch\u00f6ffengericht.<\/li>\n<li>Die Gerichte sind folgenderma\u00dfen aufgebaut:\n<ol>\n<li>Das Amtsgericht bzw. der Strafrichter besteht aus einem Richter, welcher unabh\u00e4ngig der Strafe urteilt.<\/li>\n<li>Das Landesgericht bzw. Sch\u00f6ffengericht besteht aus einem Richter sowie zwei Sch\u00f6ffen. Sie urteilen immer, wenn gegen das Urteil des Amtsgerichts Berufung oder Revision eingelegt wurde.<\/li>\n<li>Das Oberlandesgericht bzw. der Strafsenat ist aus zwei Richtern aufgebaut. Es urteilt, wenn gegen das Urteil im Landesgericht Berufung oder Revision eingelegt wurde.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"gvg4\">\u00a7 4 Sch\u00f6ffen<\/h3>\n<ul>\n<li>Sch\u00f6ffen sind freiwillige Richter. Jeder B\u00fcrger des Staates San Andreas, der ein F\u00fchrungszeugnis ohne Eintr\u00e4ge vorweisen kann, kann sich als Sch\u00f6ffe melden.<\/li>\n<li>Unf\u00e4hig zum Amt eines Sch\u00f6ffen sind:\n<ol>\n<li>Personen, die in Folge eines Verbrechens zu einer Haftstrafe verurteilt wurden.<\/li>\n<li>Personen, gegen die ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verbrechens schwebt, das eine Verurteilung zu erwarten l\u00e4sst.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>Sch\u00f6ffen haben die Aufgabe, im Landesgericht dem Richter bei der Urteilsfindung zu unterst\u00fctzen. Sie haben keine aktive Entscheidungsgewalt, sondern schlagen dem Richter eine angemessene Strafe vor.<\/li>\n<li>Sch\u00f6ffen werden pro Verhandlungstag mit 3.000$ entlohnt.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"gvg5\">\u00a7 5 Entfernung aus dem Sch\u00f6ffenamt<\/h3>\n<ul>\n<li>Ein Sch\u00f6ffe ist seines Amtes zu entheben, wenn er seine Amtspflichten gr\u00f6blich verletzt hat.<\/li>\n<li>Die Entscheidung trifft der Vorsitzende Richter.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"gvg6\">\u00a7 6 Chief of Justice<\/h3>\n<ul>\n<li>Der Chief of Justice ist der oberste Beamte des DoJ und f\u00fcr die Dienstaufsicht der Justiz verantwortlich.<\/li>\n<li>Der Chief of Justice ist dem Gouverneur unterstellt und hat dessen Anweisungen Folge zu leisten.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"gvg7\">\u00a7 7 Staatsanwaltschaft<\/h3>\n<ul>\n<li>Das Amt der Staatsanwaltschaft wird ausge\u00fcbt durch:\n<ol>\n<li>Den Oberstaatsanwalt<\/li>\n<li>Die Staatsanw\u00e4lte<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>Referendaren kann die Wahrnehmung einer Aufgabe eines Staatsanwalts \u00fcbertragen werden. Ein Staatsanwalt muss dar\u00fcber die Aufsicht f\u00fchren.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"gvg8\">\u00a7 8 Dienstaufsicht<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Dienstaufsicht \u00fcber die Staatsanwaltschaft obliegt dem Oberstaatsanwalt, soweit sie nicht dem Chief of Justice obliegt.<\/li>\n<li>Die Beamten der Staatsanwaltschaft haben den dienstlichen Anweisungen ihres Vorgesetzten nachzukommen.<\/li>\n<li>Die Beamten im Polizeivollzugsdienst sind Ermittlungspersonen der Staatsanwaltschaft und haben die Rechte und Pflichten der Strafprozessordnung (StPO).<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"gvg9\">\u00a7 9 Unabh\u00e4ngigkeit der Staatsanwaltschaft<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Staatsanwaltschaft ist in ihren amtlichen Verrichtungen von dem Gericht unabh\u00e4ngig, jedoch dem Gouverneur weisungsgebunden.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"gvg10\">\u00a7 10 \u00d6ffentlichkeit<\/h3>\n<ul>\n<li>Eine Gerichtsverhandlung ist grunds\u00e4tzlich \u00f6ffentlich.<\/li>\n<li>Die \u00d6ffentlichkeit kann f\u00fcr die Hauptverhandlung ausgeschlossen werden, wenn:\n<ol>\n<li>Eine Vernehmung eines Beteiligten schutzw\u00fcrdige Interessen ver\u00f6ffentlichen w\u00fcrde.<\/li>\n<li>Eine Gef\u00e4hrdung der Staatssicherheit oder der \u00f6ffentlichen Ordnung zu bef\u00fcrchten ist.<\/li>\n<li>Eine Gef\u00e4hrdung des Lebens eines Beteiligten zu bef\u00fcrchten ist.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"gvg11\">\u00a7 11 Sitzungspolizei<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Aufrechterhaltung der Ordnung in der Sitzung obliegt dem Vorsitzenden Richter und der ausf\u00fchrenden Exekutive, welche vom Chief of Justice und\/oder dem LSPD, Sheriff\u2019s Department, FIB oder einer anderen zust\u00e4ndigen Exekutivbeh\u00f6rde einberufen wird.<\/li>\n<li>An der Verhandlung beteiligte Personen d\u00fcrfen ihr Gesicht weder ganz noch teilweise verh\u00fcllen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"gvg12\">\u00a7 12 Ordnungsma\u00dfnahmen<\/h3>\n<ul>\n<li>Gegen Beschuldigte, Zeugen, Sachverst\u00e4ndige oder nicht an der Sitzung beteiligte Personen, die sich in der Sitzung einer Ungeb\u00fchr schuldig machen, kann der Vorsitzende ein Ordnungsgeld bis 15.000 Dollar oder Ordnungshaft bis zu 60 Hafteinheiten anordnen. Die Entscheidung ist nicht anfechtbar.<\/li>\n<li>Die Vollstreckung hat der Vorsitzende unmittelbar zu veranlassen.<\/li>\n<li>Eine Entscheidung ergeht im Beschlusswege. Der Beschluss ist im Protokoll aufzunehmen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"gvg13\">\u00a7 13 Sonderrechte des Gouverneurs<\/h3>\n<ul>\n<li>Der Gouverneur von San Andreas steht \u00fcber allen Justiz- und Exekutivbeh\u00f6rden und hat die h\u00f6chste Entscheidungsgewalt im Staat.<\/li>\n<li>Der Gouverneur hat das Recht:\n<ol>\n<li>Gesetze tempor\u00e4r oder dauerhaft auszusetzen.<\/li>\n<li>Strafen zu erlassen oder anzupassen.<\/li>\n<li>Personen zu begnadigen, unabh\u00e4ngig von der Schwere des Vergehens.<\/li>\n<li>Den Polizeistaat auszurufen und die Exekutivgewalt direkt zu \u00fcbernehmen.<\/li>\n<li>Den Patriot Act durchzusetzen und Ma\u00dfnahmen zur Staatssicherheit anzuordnen.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>Alle Beh\u00f6rden haben den Anweisungen des Gouverneurs unverz\u00fcglich Folge zu leisten.<\/li>\n<li>Der Gouverneur darf in keiner Weise in Frage gestellt oder seiner Macht enthoben werden.<\/li>\n<\/ul>\n\t\t<\/div> <!-- Close content div. -->\n\t<\/div> <!-- Close collapse div. -->\n<\/div> <!-- Close card div. -->\n<!-- Start accordion card div. -->\n<div class=\"ea-card  sp-ea-single\">\n\t<!-- Start accordion header. -->\n\t<h3 class=\"ea-header\">\n\t\t<!-- Add anchor tag for header. -->\n\t\t<a class=\"collapsed\" id=\"ea-header-1912\" role=\"button\" data-sptoggle=\"spcollapse\" data-sptarget=\"#collapse1912\" aria-controls=\"collapse1912\" href=\"#\"  aria-expanded=\"false\" tabindex=\"0\">\n\t\t<i aria-hidden=\"true\" role=\"presentation\" class=\"ea-expand-icon eap-icon-ea-expand-plus\"><\/i> Strafprozessordnung\t\t<\/a> <!-- Close anchor tag for header. -->\n\t<\/h3>\t<!-- Close header tag. -->\n\t<!-- Start collapsible content div. -->\n\t<div class=\"sp-collapse spcollapse spcollapse\" id=\"collapse1912\"  role=\"region\" aria-labelledby=\"ea-header-1912\">  <!-- Content div. -->\n\t\t<div class=\"ea-body\">\n\t\t<h3>Pr\u00e4ambel<\/h3>\n<ul>\n<li>Definitionen Justiz\n<ol>\n<li>Der Richterschaft obliegt die Rechtsprechung in der Zivil- und Strafgerichtsbarkeit, aber auch in der Verwaltungs- und Verfassungsgerichtsbarkeit als Kontrolle der Verwaltung. Richter sind nur an das Gesetz gebunden und entscheiden nach eigener Rechts\u00fcberzeugung.<\/li>\n<li>Die Staatsanwaltschaft ist ein selbstst\u00e4ndiges, von den Gerichten getrenntes Organ der Gerichtsbarkeit, das die Interessen des Staates in der Rechtspflege wahrt. Zu ihren wichtigsten Aufgaben z\u00e4hlt die Erhebung und Vertretung der \u00f6ffentlichen Anklage sowie die F\u00fchrung des Ermittlungsverfahrens im Strafprozess.<\/li>\n<li>Der Rechtsanwalt ist Berater, Vertreter und Helfer in allen Rechtsangelegenheiten f\u00fcr seine Mandanten. Nur Rechtsanw\u00e4lte k\u00f6nnen die Pflichten eines Verteidigers oder Pflichtverteidigers \u00fcbernehmen.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>Der Gouverneur von San Andreas ist oberster Entscheidungstr\u00e4ger und der Chief of Justice untersteht seiner Weisungsbefugnis.<\/li>\n<li>Der Gouverneur besitzt die alleinige Befugnis zur Ernennung und Abberufung des Chief of Justice.<\/li>\n<li>Der Chief of Justice ernennt die Mitglieder der Richterschaft und Staatsanwaltschaft. Der Chief of Justice erteilt Anw\u00e4lten die erforderliche Anwaltslizenz.<\/li>\n<li>Alle Mitglieder der Richterschaft, Staatsanwaltschaft sowie der Rechtsanwaltskammer sind Amtstr\u00e4ger.<\/li>\n<li>Im Sinne dieses Gesetzes ist der Angeschuldigte der Beschuldigte, gegen den die \u00f6ffentliche Klage erhoben ist.<\/li>\n<li>Ein Angeklagter ist der Beschuldigte oder Angeschuldigte, gegen den die Er\u00f6ffnung des Hauptverfahrens beschlossen ist.<\/li>\n<li>Der Gouverneur von San Andreas kann Gesetze, Verordnungen und Strafen nach eigenem Ermessen au\u00dfer Kraft setzen oder ab\u00e4ndern.<\/li>\n<li>Der Gouverneur besitzt das exklusive Recht, Begnadigungen auszusprechen.<\/li>\n<li>Der Gouverneur kann den Polizeistaat ausrufen und den Patriot Act durchsetzen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"table\"><a href=\"#stpo1\">Anwendung des Gerichtsverfassungsgesetz \u00a7 1<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo2\">Verbindung und Trennung von Strafsachen \u00a7 2<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo3\">Begriff des Zusammenhangs \u00a7 3<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo4\">Ausschlie\u00dfung von der Aus\u00fcbung des Richteramts kraft Gesetzes \u00a7 4<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo5\">Ablehnung eines Richters; Besorgnis der Befangenheit \u00a7 5<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo6\">Ablehnungszeitpunkt \u00a7 6<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo7\">Ablehnungsverfahren \u00a7 7<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo8\">Sch\u00f6ffen, Protokollanten \u00a7 8<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo9\">Gew\u00e4hrung rechtlichen Geh\u00f6rs vor einer Entscheidung \u00a7 9<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo10\">Zeugenpflichten \u00a7 10<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo11\">Folgen des Ausbleiben eines Zeugen \u00a7 11<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo12\">Zeugnisverweigerungsrecht der Angeh\u00f6rigen des Beschuldigten \u00a7 12<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo13\">Auskunftsverweigerungsrecht \u00a7 13<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo14\">Belehrung \u00a7 14<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo15\">Vernehmung \u00a7 15<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo16\">Vereidigung \u00a7 16<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo17\">Sachverst\u00e4ndige und Augenschein \u00a7 17<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo18\">Sicherstellung und Beschlagnahme von Gegenst\u00e4nden \u00a7 18<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo19\">Durchsuchung bei Beschuldigten \u00a7 19<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo20\">Durchsuchung bei anderen Personen \u00a7 20<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo21\">verdeckter Ermittler \u00a7 21<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo22\">Untersuchungshaft; Haftgr\u00fcnde \u00a7 22<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo23\">Haftbefehl \u00a7 23<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo24\">Belehrung des verhafteten Beschuldigten \u00a7 24<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo25\">Aussetzung des Haftbefehls gegen Sicherheitsleistung \u00a7 25<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo25a\">Kautionsauflagen \u00a7 25a<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo26\">vorl\u00e4ufige Festnahme \u00a7 26<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo27\">Tempor\u00e4re Befugnisse \u00a7 27<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo28\">Recht auf Verteidigung \u00a7 28<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo29\">Anklagegrundsatz \u00a7 29<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo30\">Anklagebeh\u00f6rde \u00a7 30<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo31\">T\u00e4ter-Opfer-Ausgleich \u00a7 31<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo32\">Eilverfahren \u00a7 32<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo33\">Au\u00dfergerichtliche Einigung \u00a7 33<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo34\">Strafanzeige; Strafantrag \u00a7 34<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo35\">Allgemeine Ermittlungsbefugnis der Staatsanwaltschaft \u00a7 35<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo36\">Einstellung des Verfahrens \u00a7 36<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo37\">Anklageschrift \u00a7 37<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo38\">Strafbefehl; Verfahrensgang \u00a7 38<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo39\">Entscheidung \u00fcber die Er\u00f6ffnung des Hauptverfahrens \u00a7 39<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo40\">Bestimmung eines Termins zur Hauptverhandlung \u00a7 40<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo41\">Beweisaufnahme \u00a7 41<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo42\">Beweisantr\u00e4ge des Beschuldigten \u00a7 42<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo43\">Anordnungs erg\u00e4nzender Beweiserhebungen \u00a7 43<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo44\">Umfang der Beweisantr\u00e4ge \u00a7 44<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo45\">Beweisantr\u00e4ge \u00a7 45<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo46\">Beweisantr\u00e4ge des Angeklagten \u00a7 46<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo47\">Ununterbrochene Gegenwart \u00a7 47<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo48\">Mehrere Staatsanw\u00e4lte und Verteidiger \u00a7 48<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo49\">Ausbleiben des Angeklagten \u00a7 49<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo50\">Anwesenheitspflicht des Angeklagten \u00a7 50<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo51\">Verhandlungsleitung \u00a7 51<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo52\">Kreuzverh\u00f6r \u00a7 52<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo53\">Fragerecht \u00a7 53<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo54\">Gang der Hauptverhandlung \u00a7 54<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo55\">Verk\u00fcrztes Gerichtsverfahren \u00a7 55<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo56\">Er\u00f6rterung des Verfahrensstands \u00a7 56<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo57\">Beweismittel \u00a7 57<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo58\">Urteil \u00a7 58<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo59\">Hauptverhandlungsprotokoll \u00a7 59<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo60\">Beurkundung der Hauptverhandlung \u00a7 60<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo61\">Rechtsmittelberechtigte \u00a7 61<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo62\">Berufung \u00a7 62<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo63\">Revision \u00a7 63<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo64\">Kosten des Verfahrens \u00a7 64<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo65\">Vollstreckbarkeit \u00a7 65<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo66\">Begnadigungsrecht \u00a7 66<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo67\">Zahlungsunf\u00e4higkeit \u00a7 67<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo68\">Speziale Befugnisse \u00a7 68<\/a><br \/>\n<a href=\"#stpo69\">Hafttag \u00a7 69<\/a><\/div>\n<h3 id=\"stpo1\">\u00a7 1 Anwendbarkeit des Gerichtsverfassungsgesetzes<\/h3>\n<ul>\n<li>Die sachliche Zust\u00e4ndigkeit der Gerichte wird durch die Gerichtsverfassung bestimmt.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo2\">\u00a7 2 Verbindung und Trennung von Strafsachen<\/h3>\n<ul>\n<li>Zusammenh\u00e4ngende Strafsachen k\u00f6nnen von der Staatsanwaltschaft oder dem Gericht verbunden werden.<\/li>\n<li>Aus Gr\u00fcnden der Zweckm\u00e4\u00dfigkeit kann durch Beschluss des Gerichts die Trennung verbundener Strafsachen angeordnet werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo3\">\u00a7 3 Begriff des Zusammenhangs<\/h3>\n<ul>\n<li>Ein Zusammenhang ist vorhanden, wenn eine Person mehrerer Straftaten beschuldigt wird oder wenn bei einer Tat mehrere Personen als T\u00e4ter oder Teilnehmer sowie wegen Datenhehlerei, Beg\u00fcnstigung, Strafvereitelung oder Hehlerei beschuldigt werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo4\">\u00a7 4 Ausschluss von der Aus\u00fcbung des Richteramtes kraft Gesetzes<\/h3>\n<ul>\n<li>Ein Richter ist von der Aus\u00fcbung des Richteramtes ausgeschlossen, wenn:\n<ol>\n<li>Er selbst durch die Straftat gesch\u00e4digt wurde.<\/li>\n<li>Er Ehegatte, Lebenspartner, Vormund oder Betreuer des Beschuldigten ist oder war.<\/li>\n<li>Er mit einem am Prozess beteiligten in gerader Linie verwandt oder verschw\u00e4gert ist.<\/li>\n<li>Er in der Sache als Beamter der Staatsanwaltschaft, als Polizeibeamter, als Anwalt des Verletzten oder als Verteidiger des Angeklagten t\u00e4tig ist oder war.<\/li>\n<li>Er in der Sache als Zeuge oder Sachverst\u00e4ndiger vernommen wird.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo5\">\u00a7 5 Ablehnung eines Richters wegen Besorgnis der Befangenheit<\/h3>\n<ul>\n<li>Ein Richter kann wegen Besorgnis der Befangenheit abgelehnt werden, wenn ein Grund vorliegt, der geeignet ist, Misstrauen gegen seine Unparteilichkeit zu rechtfertigen.<\/li>\n<li>Das Ablehnungsrecht steht jeder Verfahrenspartei zu.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo6\">\u00a7 6 Ablehnungszeitpunkt<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Ablehnung eines erkennenden Richters nach \u00a7 5 Abs. 1 ist bis zum Beginn der Vernehmung des ersten Angeklagten \u00fcber seine pers\u00f6nlichen Verh\u00e4ltnisse \u00f6ffentlich zul\u00e4ssig.<\/li>\n<li>Nach dem in \u00a7 6 Abs. 1 genannten Zeitpunkt ist der Antrag vertraulich an den Gouverneur oder den Richter zu stellen.<\/li>\n<li>Nach dem letzten Wort des Angeklagten ist eine Ablehnung nicht mehr zul\u00e4ssig.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo7\">\u00a7 7 Ablehnungsverfahren<\/h3>\n<ul>\n<li>Das Ablehnungsgesuch ist bei dem Gericht, dem der Richter angeh\u00f6rt, einzureichen.<\/li>\n<li>Das Gericht kann den Antragsteller auffordern, ein in der Hauptverhandlung angebrachtes Ablehnungsgesuch innerhalb einer angemessenen Frist schriftlich zu begr\u00fcnden.<\/li>\n<li>Wird die Ablehnung nicht als unzul\u00e4ssig verworfen, entscheidet \u00fcber das Ablehnungsgesuch der Gouverneur von San Andreas. Sollte der Gouverneur in dieser Entscheidung befangen sein oder nicht erreichbar sein, entscheidet der Chief of Justice.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo8\">\u00a7 8 Sch\u00f6ffen, Protokollanten<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Vorschriften dieses Abschnitts gelten f\u00fcr Sch\u00f6ffen sowie alle anderen als Protokollf\u00fchrer hinzugezogenen Personen entsprechend.<\/li>\n<li>Die Entscheidung hier\u00fcber trifft der Vorsitzende Richter.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo9\">\u00a7 9 Gew\u00e4hrung rechtlichen Geh\u00f6rs vor einer Entscheidung<\/h3>\n<ul>\n<li>Eine gerichtliche Entscheidung, die im Laufe einer Hauptverhandlung ergeht, wird nach Anh\u00f6rung der Beteiligten erlassen.<\/li>\n<li>Eine gerichtliche Entscheidung, die au\u00dferhalb einer Hauptverhandlung ergeht, wird nach schriftlicher oder m\u00fcndlicher Erkl\u00e4rung der Staatsanwaltschaft erlassen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo10\">\u00a7 10 Zeugenpflichten<\/h3>\n<ul>\n<li>Zeugen sind verpflichtet, zu dem f\u00fcr ihre Vernehmung bestimmten Termin vor dem Richter zu erscheinen. Sie haben die Pflicht auszusagen, sofern keine im Gesetz vorgesehene Ausnahme vorliegt.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo11\">\u00a7 11 Folgen des Ausbleibens eines Zeugen<\/h3>\n<ul>\n<li>Einem ordnungsgem\u00e4\u00df geladenen Zeugen, der nicht erscheint, werden die durch das Ausbleiben verursachten Kosten auferlegt.<\/li>\n<li>Zugleich wird gegen ihn ein Ordnungsgeld verh\u00e4ngt und, falls dies nicht beigetrieben werden kann, Ordnungshaft festgesetzt.<\/li>\n<li>Die Auferlegung unterbleibt, wenn das Ausbleiben des Zeugen rechtzeitig und ausreichend entschuldigt wird.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo12\">\u00a7 12 Zeugnisverweigerungsrecht der Angeh\u00f6rigen des Beschuldigten<\/h3>\n<ul>\n<li>Zeugen, die in einem famili\u00e4ren Verh\u00e4ltnis zum Beschuldigten stehen, haben das Recht, ihr Zeugnis zu verweigern.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo13\">\u00a7 13 Auskunftsverweigerungsrecht<\/h3>\n<ul>\n<li>Beschuldigte, deren Verwandte sowie Menschen mit geistiger Behinderung, ebenso wie Zeugen, die im Prozess selbst einer Straftat verd\u00e4chtig sind, k\u00f6nnen die Auskunft auf solche Fragen verweigern, deren Beantwortung sie selbst oder einen Angeh\u00f6rigen der Gefahr aussetzt, wegen einer Straftat oder Ordnungswidrigkeit verfolgt zu werden.<\/li>\n<li>Der Zeuge nach \u00a7 12 Abs. 1 ist \u00fcber sein Recht zur Verweigerung der Auskunft zu belehren.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo14\">\u00a7 14 Belehrung<\/h3>\n<ul>\n<li>Vor der Vernehmung werden die Zeugen zur Wahrheit ermahnt und \u00fcber die strafrechtlichen Folgen einer falschen oder unvollst\u00e4ndigen Aussage belehrt.<\/li>\n<li>Sie werden zudem auf die M\u00f6glichkeit der Vereidigung hingewiesen.<\/li>\n<li>Im Falle einer Vereidigung sind sie \u00fcber die Bedeutung des Eides zu belehren.<\/li>\n<li>Der Eid kann mit oder ohne religi\u00f6se Beteuerung geleistet werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo15\">\u00a7 15 Vernehmung<\/h3>\n<ul>\n<li>Zeugen sind einzeln und in Abwesenheit der sp\u00e4ter zu h\u00f6renden Zeugen zu vernehmen.<\/li>\n<li>Die Vernehmung beginnt mit der Befragung des Zeugen zu Vornamen, Nachnamen, Geburtsnamen, Alter, Beruf und Wohnort.<\/li>\n<li>Der Zeuge hat zusammenh\u00e4ngend anzugeben, was ihm \u00fcber den Gegenstand seiner Vernehmung bekannt ist. Vor der Vernehmung ist dem Zeugen der Untersuchungsgegenstand sowie die Person des Beschuldigten, sofern vorhanden, mitzuteilen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo16\">\u00a7 16 Vereidigung<\/h3>\n<ul>\n<li>Zeugen werden nur vereidigt, wenn das Gericht dies aufgrund der ausschlaggebenden Bedeutung der Aussage oder zur Sicherstellung einer wahrheitsgem\u00e4\u00dfen Aussage f\u00fcr notwendig h\u00e4lt.<\/li>\n<li>Die Vereidigung der Zeugen erfolgt einzeln und vor ihrer Vernehmung.<\/li>\n<li>Zeugen, die nach \u00a7 15 vereidigt wurden, haben kein Auskunftsverweigerungsrecht nach \u00a7 12.<\/li>\n<li>Zeugen nach \u00a7 12 Abs. 1 d\u00fcrfen nicht vereidigt werden.<\/li>\n<li>Der Eid mit religi\u00f6ser Beteuerung wird folgenderma\u00dfen geleistet:\n<ol>\n<li>Der Richter fragt: \u201eSchw\u00f6ren Sie bei Gott, dem Allm\u00e4chtigen, dass Sie nach bestem Wissen und Gewissen die Wahrheit sagen und nichts verschweigen werden? So antworten Sie: Ich schw\u00f6re, so wahr mir Gott helfe.\u201c<\/li>\n<li>Der Zeuge antwortet: \u201eIch schw\u00f6re es, so wahr mir Gott helfe.\u201c<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>Der Eid ohne religi\u00f6se Beteuerung wird folgenderma\u00dfen geleistet:\n<ol>\n<li>Der Richter fragt: \u201eSchw\u00f6ren Sie, nach bestem Wissen und Gewissen die Wahrheit zu sagen und nichts zu verschweigen? So antworten Sie: Ich schw\u00f6re es.\u201c<\/li>\n<li>Der Zeuge antwortet: \u201eIch schw\u00f6re es.\u201c<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo17\">\u00a7 17 Sachverst\u00e4ndige und Augenschein<\/h3>\n<ul>\n<li>Auf Sachverst\u00e4ndige sind die Vorschriften \u00fcber Zeugen entsprechend anzuwenden.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo18\">\u00a7 18 Sicherstellung und Beschlagnahme von Gegenst\u00e4nden<\/h3>\n<ul>\n<li>Beschlagnahmen d\u00fcrfen nur durch das Gericht oder, bei Gefahr in Verzug, durch die Staatsanwaltschaft und ihre Ermittlungspersonen (\u00a7 10 Abs. 3 des Gerichtsverfassungsgesetzes) angeordnet werden.<\/li>\n<li>Ein Beamter, der einen Gegenstand ohne gerichtliche Anordnung beschlagnahmt, muss unverz\u00fcglich die gerichtliche Best\u00e4tigung beantragen.<\/li>\n<li>Gegenst\u00e4nde, die als Beweismittel f\u00fcr eine Untersuchung von Bedeutung sein k\u00f6nnen, sind in Verwahrung zu nehmen oder auf andere geeignete Weise sicherzustellen.<\/li>\n<li>Befinden sich Gegenst\u00e4nde im Gewahrsam einer Person und werden sie nicht freiwillig herausgegeben, bedarf es einer Beschlagnahmung.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo19\">\u00a7 19 Durchsuchung bei Beschuldigten<\/h3>\n<ul>\n<li>Bei einer Person, die als T\u00e4ter oder Teilnehmer einer Straftat verd\u00e4chtigt wird, kann eine Durchsuchung der Wohnung, anderer R\u00e4ume, der Person oder ihrer Sachen sowohl zum Zweck der Ergreifung als auch zur Auffindung von Beweismitteln durchgef\u00fchrt werden.<\/li>\n<li>Zu Unzeiten d\u00fcrfen Wohnungen, Gesch\u00e4ftsr\u00e4ume und befriedetes Besitztum nur bei Verfolgung auf frischer Tat oder bei Gefahr im Verzug durchsucht werden.<\/li>\n<li>Eine Durchsuchung ist nur mit vorherigem richterlichen Durchsuchungsbeschluss oder, bei Gefahr im Verzug, durch die Staatsanwaltschaft zul\u00e4ssig.<\/li>\n<li>Bei Durchsuchungen von Wohn- oder Gesch\u00e4ftsr\u00e4umen gilt:\n<ol>\n<li>Der anordnende Richter oder bei Gefahr im Verzug ein anordnender Staatsanwalt muss anwesend sein. Schriftlich kann durch den Anordnenden ein anderer Richter oder Staatsanwalt als Ersatz bestimmt werden.<\/li>\n<li>Dem Gewahrsamsberechtigten ist umgehend der schriftliche Beschluss vom anordnenden Richter oder Staatsanwalt vorzulegen. Ausnahme: Aufgrund einer erh\u00f6hten Gefahrenlage (z. B. unmittelbarer Schusswechsel und extreme Gesundheitsgef\u00e4hrdung f\u00fcr den Richter oder Staatsanwalt) kann die pers\u00f6nliche \u00dcbergabe am Einsatzort entfallen. Der Beschluss muss bei abklingender Gefahrenlage unverz\u00fcglich nachgereicht werden.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>Gegen die Durchsuchung kann Beschwerde beim Richter eingelegt werden. Sollte der Richter die Durchsuchung als rechtswidrig erkl\u00e4ren, werden alle beschlagnahmten Gegenst\u00e4nde zur\u00fcckgegeben.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo20\">\u00a7 20 Durchsuchung bei anderen Personen<\/h3>\n<ul>\n<li>Durchsuchungen bei anderen Personen sind nur zur Ergreifung des Beschuldigten, zur Verfolgung von Spuren einer Straftat oder zur Beschlagnahme bestimmter Gegenst\u00e4nde zul\u00e4ssig.<\/li>\n<li>Eine Durchsuchung ist nur zul\u00e4ssig, wenn Tatsachen darauf schlie\u00dfen lassen, dass sich die gesuchte Person, Spur oder Sache in den zu durchsuchenden R\u00e4umen befindet.<\/li>\n<li>Eine Durchsuchung ist nur mit richterlichem Durchsuchungsbeschluss oder, bei Gefahr im Verzug, durch die Staatsanwaltschaft zul\u00e4ssig.<\/li>\n<li>Bei Durchsuchungen von Wohn- oder Gesch\u00e4ftsr\u00e4umen gilt:\n<ol>\n<li>Der anordnende Richter oder bei Gefahr im Verzug ein anordnender Staatsanwalt muss anwesend sein. Schriftlich kann durch den Anordnenden ein anderer Richter oder Staatsanwalt als Ersatz bestimmt werden.<\/li>\n<li>Dem Gewahrsamsberechtigten ist umgehend der schriftliche Beschluss vom anordnenden Richter oder Staatsanwalt vorzulegen. Ausnahme: Aufgrund einer erh\u00f6hten Gefahrenlage (z. B. unmittelbarer Schusswechsel und extreme Gesundheitsgef\u00e4hrdung f\u00fcr den Richter oder Staatsanwalt) kann die pers\u00f6nliche \u00dcbergabe am Einsatzort entfallen. Der Beschluss muss bei abklingender Gefahrenlage unverz\u00fcglich nachgereicht werden.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>Gegen die Durchsuchung kann Beschwerde beim Richter eingelegt werden. Sollte der Richter die Durchsuchung als rechtswidrig erkl\u00e4ren, werden alle beschlagnahmten Gegenst\u00e4nde zur\u00fcckgegeben.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo21\">\u00a7 21 Verdeckter Ermittler<\/h3>\n<ul>\n<li>Verdeckte Ermittler d\u00fcrfen zur Aufkl\u00e4rung von Straftaten eingesetzt werden, wenn ausreichende tats\u00e4chliche Anhaltspunkte daf\u00fcr vorliegen, dass eine Straftat von erheblicher Bedeutung begangen wurde.<\/li>\n<li>Verdeckte Ermittler sind Beamte des Polizeidienstes, die unter einer ihnen verliehenen, auf Dauer angelegten, ver\u00e4nderten Identit\u00e4t ermitteln. Sie d\u00fcrfen unter dieser Identit\u00e4t am Rechtsverkehr teilnehmen.<\/li>\n<li>Soweit f\u00fcr den Aufbau oder die Aufrechterhaltung der Identit\u00e4t unerl\u00e4sslich, d\u00fcrfen entsprechende Urkunden hergestellt, ver\u00e4ndert oder gebraucht werden.<\/li>\n<li>Der Einsatz eines verdeckten Ermittlers ist dem DoJ anzuzeigen und nur mit dessen Genehmigung zul\u00e4ssig.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo22\">\u00a7 22 Untersuchungshaft; Haftgr\u00fcnde<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Untersuchungshaft darf gegen den Beschuldigten angeordnet werden, wenn er der Tat dringend verd\u00e4chtig ist und ein Haftgrund besteht. Sie darf nicht angeordnet werden, wenn sie in keinem Verh\u00e4ltnis zur Bedeutung der Sache und der zu erwartenden Strafe oder Ma\u00dfregel der Besserung und Sicherung steht.<\/li>\n<li>Ein Haftgrund besteht, wenn aufgrund bestimmter Tatsachen festgestellt wird, dass der Beschuldigte:\n<ul>\n<li>fl\u00fcchtig ist oder sich verborgen h\u00e4lt,<\/li>\n<li>bei W\u00fcrdigung der Umst\u00e4nde die Gefahr besteht, dass er sich dem Strafverfahren entziehen wird (Fluchtgefahr),<\/li>\n<li>den dringenden Verdacht begr\u00fcndet, Beweismittel zu vernichten, zu ver\u00e4ndern, beiseitezuschaffen, zu unterdr\u00fccken oder zu f\u00e4lschen,<\/li>\n<li>auf Mitbeschuldigte, Zeugen oder Sachverst\u00e4ndige in unlauterer Weise einzuwirken oder andere zu einem solchen Verhalten zu veranlassen (Verdunkelungsgefahr).<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Die Untersuchungshaft betr\u00e4gt maximal 60 Hafteinheiten. Sollte die Untersuchungshaft \u00fcberschritten werden, kann sie durch einen Richter oder den Chief of Justice auf maximal 120 Hafteinheiten verl\u00e4ngert werden.<\/li>\n<li>Sollte der Beschuldigte keinen Personalausweis mitf\u00fchren und seinen richtigen Namen nicht nennen, so darf er bis zur Feststellung seiner Identit\u00e4t in Untersuchungshaft verbleiben.<\/li>\n<li>Besteht das Verh\u00e4ltnis zwischen Staatsanwaltschaft und den Beschuldigten in Untersuchungshaft bei mehr als 1:3 oder h\u00f6her, so ist die Untersuchungshaft ohne richterlichen Beschluss bis zur Bearbeitung des Falles durch die Staatsanwaltschaft zu verl\u00e4ngern.<\/li>\n<li>Die Untersuchungshaft endet, sobald die Ermittlungsakte erstellt ist und die Staatsanwaltschaft Verhandlungen mit dem Beschuldigten aufnimmt. W\u00e4hrend der Verhandlungen kann der Beschuldigte auf Anordnung eines Richters weiter festgehalten werden. Ist kein Richter verf\u00fcgbar, entscheidet das h\u00f6chste erreichbare Amt im Department of Justice.<\/li>\n<li>Die Verhandlung gilt als abgeschlossen, wenn der Beschuldigte die von der Staatsanwaltschaft vorgeschlagene Einigung akzeptiert oder ein Richter oder ein nach \u00a7 23 der Strafprozessordnung bestimmter Haftrichter ein Urteil f\u00e4llt.<\/li>\n<li>Die Zeit, in der der Beschuldigte einen Verteidiger konsultiert, wird nicht auf die Untersuchungshaft angerechnet.<\/li>\n<li>Die Bearbeitungszeit f\u00fcr eine Kontopr\u00fcfung wird nicht auf die Untersuchungshaft angerechnet.<\/li>\n<li>Wenn die Anzahl der in Untersuchungshaft genommenen Verd\u00e4chtigen derselben Fallakte mehr als drei betr\u00e4gt, so ist die Untersuchungshaft bis auf weiteres zu verl\u00e4ngern.<\/li>\n<li>Konnte der Sachverhalt innerhalb der Untersuchungshaft nicht abschlie\u00dfend gekl\u00e4rt werden, so wird der Beschuldigte mit einer Fu\u00dffessel auf freien Fu\u00df gesetzt, unter Zahlung einer Sicherheitsleistung. Er ist dazu verpflichtet, sich bei jedem Verlassen seiner Wohnst\u00e4tte pers\u00f6nlich oder telefonisch bei der Leitstelle der Exekutive zu melden. Zum Zwecke der Vorladung ist er verpflichtet, seine private Telefonnummer bei der Staatsanwaltschaft anzugeben.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo23\">\u00a7 23 Haftbefehl<\/h3>\n<ul>\n<li>Haftbefehle werden vom Department of Justice ausgestellt, wenn ausreichend Beweise vorliegen, den Beschuldigten der Haft oder Untersuchungshaft zuzuf\u00fchren. Dies liegt im Ermessen des Department of Justice.<\/li>\n<li>Haftbefehle werden ausgestellt, wenn der Beschuldigte gerichtlich oder au\u00dfergerichtlich verurteilt wurde und per Urteil zu Haft verurteilt ist, den Zeitpunkt seiner Haft allerdings durch Abwesenheit \u00fcber eine Frist von sieben Tagen nicht wahrgenommen hat.<\/li>\n<li>Haftbefehle werden ausgestellt, wenn der Beschuldigte bevorstehende gerichtliche oder au\u00dfergerichtliche Strafprozesse \u00fcber einen Zeitraum von sieben Tagen nicht wahrgenommen hat.<\/li>\n<li>Ausgeschriebene Haftbefehle besitzen keine Verj\u00e4hrungsfrist.<\/li>\n<li>In einem Haftbefehl sind folgende Punkte anzuf\u00fchren:\n<ul>\n<li>Der Name des Beschuldigten<\/li>\n<li>Die Tat, deren er dringend verd\u00e4chtig ist<\/li>\n<li>Die gesetzlichen Merkmale der Straftat und die anzuwendenden Strafvorschriften<\/li>\n<li>Der Haftgrund<\/li>\n<li>Die Tatsachen, aus denen sich der dringende Tatverdacht und der Haftgrund ergeben<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo24\">\u00a7 24 Belehrung des verhafteten Beschuldigten<\/h3>\n<ul>\n<li>Der verhaftete Beschuldigte ist unverz\u00fcglich \u00fcber seine Rechte zu belehren. Ist eine m\u00fcndliche Belehrung nicht ausreichend, hat eine schriftliche Belehrung zu erfolgen.<\/li>\n<li>In der Belehrung nach Absatz 1 ist der Beschuldigte darauf hinzuweisen, dass er das Recht hat:\n<ul>\n<li>Sich zur Beschuldigung zu \u00e4u\u00dfern oder nicht zur Sache auszusagen<\/li>\n<li>Zu seiner Entlastung einzelne Beweiserhebungen zu beantragen<\/li>\n<li>Einen Verteidiger seiner Wahl zu konsultieren, auch vor einer Vernehmung<\/li>\n<li>Einen Angeh\u00f6rigen oder eine Person seines Vertrauens zu benachrichtigen, soweit der Zweck der Untersuchung dadurch nicht erheblich gef\u00e4hrdet wird<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Der Beschuldigte ist auf das Akteneinsichtsrecht seines Verteidigers hinzuweisen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo25\">\u00a7 25 Aussetzung des Haftbefehls gegen Sicherheitsleistung<\/h3>\n<ul>\n<li>Der Haftbefehl kann gegen eine Sicherheitsleistung (Kaution) ausgesetzt werden, wenn der Beschuldigte in Untersuchungshaft keinen au\u00dfergerichtlichen Vergleich eingehen m\u00f6chte, das DoJ ihm diese nicht anbietet oder die Sachverhaltsaufkl\u00e4rung f\u00fcr eine Untersuchungshaft nicht ausreichend erscheint.<\/li>\n<li>Beim verk\u00fcrzten Gerichtsverfahren ist keine Kautionsleistung erforderlich.<\/li>\n<li>Die Sicherheit ist durch Hinterlegung in Geld, Wertpapiere, durch Pfandbestellung oder durch B\u00fcrgschaft zu leisten.<\/li>\n<li>Die H\u00f6he der Sicherheitsleistung wird folgenderma\u00dfen berechnet:\n<ul>\n<li>50 % der Geldstrafe<\/li>\n<li>Oder nach Ermessen des Richters unter Ber\u00fccksichtigung der Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit der Strafe<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Nach freiem Ermessen des Richters kann die Kautionssumme erh\u00f6ht werden.<\/li>\n<li>Nimmt der Beschuldigte die Kaution an, so ist er mit einer Fu\u00dffessel auszur\u00fcsten und unverz\u00fcglich aus der Haft zu entlassen.<\/li>\n<li>Nimmt der Beschuldigte die Kaution nicht an, so ist er bis zur Hauptverhandlung in die JVA zu \u00fcberstellen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo25a\">\u00a7 25a Kautionsauflagen<\/h3>\n<ul>\n<li>Ein Versto\u00df gegen die Kautionsauflagen f\u00fchrt zur Ausstellung eines Haftbefehls.<\/li>\n<li>Folgende Verst\u00f6\u00dfe gelten als Zuwiderhandlungen:\n<ol>\n<li>Der Beschuldigte verst\u00f6\u00dft grob gegen die ihm auferlegten Pflichten oder Beschr\u00e4nkungen.<\/li>\n<li>Der Beschuldigte trifft Anstalten zur Flucht, bleibt ohne ausreichende Entschuldigung einer ordnungsgem\u00e4\u00dfen Ladung fern oder zeigt anderweitig, dass das in ihn gesetzte Vertrauen nicht gerechtfertigt war.<\/li>\n<li>Neu hervorgetretene Umst\u00e4nde machen die Verhaftung erforderlich.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>Nach Feststellung eines Versto\u00dfes erfolgt die sofortige \u00dcberf\u00fchrung in die Justizvollzugsanstalt. Die Untersuchungshaft wird bis zum Gerichtsprozess aufrechterhalten, jedoch h\u00f6chstens f\u00fcr zwei Tage.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo26\">\u00a7 26 Vorl\u00e4ufige Festnahme<\/h3>\n<ul>\n<li>Wird jemand auf frischer Tat ertappt oder verfolgt und besteht Fluchtverdacht oder kann seine Identit\u00e4t nicht sofort festgestellt werden, so ist jedermann befugt, ihn auch ohne richterliche Anordnung vorl\u00e4ufig festzunehmen.<\/li>\n<li>Die Staatsanwaltschaft und die Beamten des Polizeidienstes sind bei Gefahr in Verzug ebenfalls zur vorl\u00e4ufigen Festnahme befugt, wenn die Voraussetzungen eines Haft- oder Unterbringungsbefehls vorliegen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo27\">\u00a7 27 Tempor\u00e4re Befugnisse<\/h3>\n<ul>\n<li>Befindet sich kein Richter im Staat und ist auch der Chief of Justice nicht anwesend, so erh\u00e4lt ein Staatsanwalt die Befugnisse eines Haftrichters. In diesem Fall muss die Verhandlung von zwei Staatsanw\u00e4lten gef\u00fchrt werden, die die Rollen der Anklage und des Haftrichters \u00fcbernehmen.<\/li>\n<li>Ist kein weiterer Staatsanwalt im Staat, so kann ein einzelner Staatsanwalt die Untersuchungshaft verl\u00e4ngern. Dies muss unverz\u00fcglich einem zust\u00e4ndigen Richter gemeldet werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo28\">\u00a7 28 Recht auf Verteidigung<\/h3>\n<ul>\n<li>Der Beschuldigte kann sich in jeder Phase des Verfahrens des Beistands eines Verteidigers bedienen. Die Zahl der gew\u00e4hlten Verteidiger darf zwei nicht \u00fcbersteigen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo29\">\u00a7 29 Anklagegrundsatz<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Er\u00f6ffnung eines gerichtlichen Verfahrens setzt die Erhebung einer Anklage voraus.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo30\">\u00a7 30 Anklagebeh\u00f6rde<\/h3>\n<ul>\n<li>Zur Erhebung der \u00f6ffentlichen Klage ist die Staatsanwaltschaft berufen. Sie ist verpflichtet, wegen aller verfolgbaren Straftaten einzuschreiten, sofern zureichende tats\u00e4chliche Anhaltspunkte vorliegen, soweit nicht gesetzlich etwas anderes bestimmt ist.<\/li>\n<li>Die Staatsanwaltschaft dient als \u00dcberwachungsbeh\u00f6rde gegen\u00fcber den Exekutivbeh\u00f6rden und f\u00fchrt Dienstaufsicht. Sie kann durch die Ausstellung eines Strafbefehls eine au\u00dfergerichtliche Einigung erzielen, sofern der Beschuldigte oder sein Verteidiger dies akzeptiert.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo31\">\u00a7 31 T\u00e4ter-Opfer-Ausgleich<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Staatsanwaltschaft und das Gericht sollen in jedem Stadium des Verfahrens die M\u00f6glichkeit eines Ausgleichs zwischen Beschuldigtem und Verletztem pr\u00fcfen. In geeigneten F\u00e4llen sollen sie diesen aktiv f\u00f6rdern.<\/li>\n<li>Gegen den ausdr\u00fccklichen Willen des Verletzten darf die Einigung nicht erzwungen werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo32\">\u00a7 32 Au\u00dfergerichtliche Einigung<\/h3>\n<ul>\n<li>Vor Er\u00f6ffnung eines Hauptverfahrens muss der Versuch einer au\u00dfergerichtlichen Einigung unternommen werden.<\/li>\n<li>Beschuldigte sind selbst f\u00fcr den Versuch einer au\u00dfergerichtlichen Einigung verantwortlich und m\u00fcssen sich pers\u00f6nlich oder schriftlich per Mail an das Department of Justice wenden.<\/li>\n<li>Die Frist zur Vorstellung des Beschuldigten betr\u00e4gt 14 Tage nach Verfassen der zugeh\u00f6rigen Strafakte.<\/li>\n<ol>\n<li>Ein Nichteinhalten der Frist f\u00fchrt automatisch zur Ausschreibung eines Haftbefehls gegen den Beschuldigten.<\/li>\n<li>Die Haftstrafe f\u00fcr einen durch Abwesenheit erstellten Haftbefehl entspricht der maximalen Haftzeit von 240 Hafteinheiten.<\/li>\n<li>Liegen mehrere ausstehende Strafprozesse vor, so gelten die Fristen und Strafen bei Nichteinhalten f\u00fcr jeden einzelnen Strafprozess separat.<\/li>\n<\/ol>\n<li>Die Staatsanwaltschaft kann vor der Einleitung des Hauptverfahrens eine au\u00dfergerichtliche Einigung vorschlagen.<\/li>\n<li>Die Vorschl\u00e4ge der Staatsanwaltschaft d\u00fcrfen nicht gegen die Grundrechte versto\u00dfen und d\u00fcrfen nur Sanktionen oder Ma\u00dfnahmen beinhalten, die gem\u00e4\u00df des StGB zul\u00e4ssig sind.<\/li>\n<li>Wird eine au\u00dfergerichtliche Einigung nicht angenommen oder von der Staatsanwaltschaft abgelehnt, so wird die Er\u00f6ffnung des Hauptverfahrens beantragt.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo33\">\u00a7 33 Eilverfahren<\/h3>\n<ul>\n<li>Hat das DoJ weniger als sechs Staatsanw\u00e4lte und Richter, so kann die Staatsanwaltschaft, die Richter sowie der Chief of Justice ein Eilverfahren einleiten.<\/li>\n<li>Ein Eilverfahren verl\u00e4uft wie eine au\u00dfergerichtliche Einigung, jedoch wird am Ende eine Strafe festgelegt.<\/li>\n<li>Diese Strafe kann vom Betroffenen nicht abgelehnt werden und wird zwangsweise durchgesetzt.<\/li>\n<li>Sollten Geldstrafen nicht direkt beglichen werden k\u00f6nnen, d\u00fcrfen Wertgegenst\u00e4nde des Verurteilten gepf\u00e4ndet werden. Alternativ kann eine Ratenzahlung vereinbart werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo34\">\u00a7 34 Strafanzeige; Strafantrag<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Anzeige einer Straftat oder ein Strafantrag kann m\u00fcndlich bei Beamten der Polizei oder schriftlich bei der Staatsanwaltschaft eingereicht werden.<\/li>\n<li>Ein Strafantrag kann bis zum rechtskr\u00e4ftigen Abschluss des Verfahrens zur\u00fcckgenommen werden. Ein zur\u00fcckgenommener Strafantrag kann nicht erneut gestellt werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo35\">\u00a7 35 Allgemeine Ermittlungsbefugnis der Staatsanwaltschaft<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Staatsanwaltschaft ist befugt, von allen Beh\u00f6rden Auskunft zu verlangen und Ermittlungen selbst durchzuf\u00fchren oder durch die Beh\u00f6rden und Beamten des Polizeidienstes vornehmen zu lassen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo36\">\u00a7 36 Einstellung des Verfahrens<\/h3>\n<ul>\n<li>Hat das Verfahren ein Vergehen zum Gegenstand, so kann die Staatsanwaltschaft von der Verfolgung absehen, wenn die Schuld des T\u00e4ters als gering anzusehen ist und kein \u00f6ffentliches Interesse an der Verfolgung besteht.<\/li>\n<li>Die Zustimmung des Gerichts ist erforderlich, wenn es sich um ein Vergehen handelt, das mit einer im Mindestma\u00df erh\u00f6hten Strafe bedroht ist oder wenn die durch die Tat verursachten Folgen erheblich sind.<\/li>\n<li>Die Staatsanwaltschaft kann bei einem Vergehen vorl\u00e4ufig von der Erhebung der \u00f6ffentlichen Klage absehen und dem Beschuldigten Auflagen oder Weisungen erteilen, wenn diese geeignet sind, das \u00f6ffentliche Interesse an der Strafverfolgung zu beseitigen und die Schwere der Schuld dem nicht entgegensteht.<\/li>\n<li>Als Auflagen oder Weisungen kommen insbesondere in Betracht:\n<ol>\n<li>Wiedergutmachung des durch die Tat verursachten Schadens durch eine bestimmte Leistung<\/li>\n<li>Zahlung eines Geldbetrags zugunsten einer gemeinn\u00fctzigen Einrichtung oder der Staatskasse<\/li>\n<li>Erbringung gemeinn\u00fctziger Leistungen<\/li>\n<li>Teilnahme an einem sozialen Trainingskurs<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo37\">\u00a7 37 Anklageschrift<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Anklageschrift muss den Beschuldigten, die ihm zur Last gelegte Tat, den Zeitpunkt und den Ort der Begehung, die gesetzlichen Merkmale der Straftat sowie die anzuwendenden Strafvorschriften benennen (Anklagesatz).<\/li>\n<li>Dar\u00fcber hinaus m\u00fcssen in der Anklageschrift die Beweismittel, das zust\u00e4ndige Gericht f\u00fcr die Hauptverhandlung sowie der Verteidiger des Beschuldigten angegeben werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo38\">\u00a7 38 Strafbefehl; Verfahrensgang<\/h3>\n<ul>\n<li>Ein Haftbefehl muss von einem Richter schriftlich ausgestellt werden. In Ausnahmef\u00e4llen kann er m\u00fcndlich erfolgen, muss jedoch im Nachgang schriftlich nachgereicht werden.<\/li>\n<li>Ist kein Richter anwesend, kann der Chief des SAPD oder dessen rangh\u00f6chster Nachfolger den Haftbefehl aussprechen. Dies ist umgehend schriftlich dem Department of Justice mitzuteilen.<\/li>\n<li>Gegen einen Strafbefehl kann innerhalb von 72 Stunden Einspruch erhoben werden. In diesem Fall bestimmt das Gericht einen Termin zur Hauptverhandlung.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo39\">\u00a7 39 Entscheidung \u00fcber die Er\u00f6ffnung des Hauptverfahrens<\/h3>\n<ul>\n<li>Das zust\u00e4ndige Gericht entscheidet \u00fcber die Er\u00f6ffnung des Hauptverfahrens oder die vorl\u00e4ufige Einstellung des Verfahrens.<\/li>\n<li>Die Anklageschrift enth\u00e4lt den Antrag auf Er\u00f6ffnung des Hauptverfahrens. Mit ihr werden die Akten dem Gericht vorgelegt.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo40\">\u00a7 40 Bestimmung eines Termins zur Hauptverhandlung<\/h3>\n<ul>\n<li>Der Vorsitzende des Gerichts bestimmt den Termin f\u00fcr die Hauptverhandlung.<\/li>\n<li>Die erforderlichen Ladungen ordnet der Vorsitzende an und veranlasst die notwendigen Benachrichtigungen zum Termin.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo41\">\u00a7 41 Beweisaufnahme<\/h3>\n<ul>\n<li>Nach der Vernehmung des Angeklagten folgt die Beweisaufnahme.<\/li>\n<li>Das Gericht hat zur Wahrheitsfindung die Beweisaufnahme von Amts wegen auf alle relevanten Tatsachen und Beweismittel zu erstrecken.<\/li>\n<li>Ein Beweisantrag liegt vor, wenn der Antragsteller ernsthaft verlangt, Beweis \u00fcber eine konkret behauptete Tatsache zu erheben, die die Schuld- oder Rechtsfolgenfrage betrifft, und ein bestimmtes Beweismittel daf\u00fcr benennt.<\/li>\n<li>Ein Beweisantrag ist abzulehnen, wenn:\n<ol>\n<li>die Tatsache f\u00fcr die Entscheidung unerheblich ist,<\/li>\n<li>das Beweismittel v\u00f6llig ungeeignet ist.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>\u00dcber die Ablehnung eines Beweisantrags entscheidet der zust\u00e4ndige Richter.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo42\">\u00a7 42 Beweisantr\u00e4ge des Beschuldigten<\/h3>\n<ul>\n<li>Wird der Beschuldigte vom Richter vernommen und beantragt er bei dieser Vernehmung zu seiner Entlastung einzelne Beweiserhebungen, so hat der Richter diese vorzunehmen, wenn sie erheblich sind, der Verlust der Beweise zu besorgen ist oder die Beweiserhebung die Freilassung des Beschuldigten begr\u00fcnden k\u00f6nnte.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo43\">\u00a7 43 Anordnung erg\u00e4nzender Beweiserhebungen<\/h3>\n<ul>\n<li>Bevor das Gericht \u00fcber die Er\u00f6ffnung des Hauptverfahrens entscheidet, kann es zur besseren Aufkl\u00e4rung der Sache einzelne Beweiserhebungen anordnen. Der Beschluss ist nicht anfechtbar.<\/li>\n<li>Der Vorsitzende kann auch von Amts wegen die Herbeischaffung weiterer Beweismittel anordnen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo44\">\u00a7 44 Umfang der Beweisantr\u00e4ge<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Beweisaufnahme erstreckt sich auf alle geladenen und erschienenen Zeugen und Sachverst\u00e4ndigen sowie auf vom Gericht oder der Staatsanwaltschaft beschaffte Beweismittel, es sei denn, dass die Beweiserhebung unzul\u00e4ssig ist.<\/li>\n<li>Von der Erhebung einzelner Beweise kann abgesehen werden, wenn die Staatsanwaltschaft, der Verteidiger und der Angeklagte damit einverstanden sind.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo45\">\u00a7 45 Beweisantr\u00e4ge<\/h3>\n<ul>\n<li>Alle Beweise, die im Hauptverfahren verwendet werden sollen, m\u00fcssen dem zust\u00e4ndigen Richter vorgelegt werden.<\/li>\n<li>Der Richter legt im Er\u00f6ffnungsschreiben des Hauptverfahrens eine Frist f\u00fcr die Einreichung der Beweisantr\u00e4ge fest.<\/li>\n<li>Nach Ablauf der Frist k\u00f6nnen nur noch Beweise eingereicht werden, die von essenzieller Bedeutung sind.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo46\">\u00a7 46 Beweisantr\u00e4ge des Angeklagten<\/h3>\n<ul>\n<li>Der Angeklagte stellt Beweisantr\u00e4ge beim Vorsitzenden des Gerichts. Die darauf ergehende Verf\u00fcgung ist ihm mitzuteilen.<\/li>\n<li>Beweisantr\u00e4ge des Angeklagten sind, soweit ihnen stattgegeben wird, der Staatsanwaltschaft zur Kenntnis zu bringen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo47\">\u00a7 47 Ununterbrochene Anwesenheit<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Hauptverhandlung erfolgt in ununterbrochener Anwesenheit der zur Urteilsfindung berufenen Personen sowie der Staatsanwaltschaft und eines Protokollanten.<\/li>\n<li>Der Vorsitzende kann in der Hauptverhandlung von der Anwesenheit eines Protokollanten absehen. Diese Entscheidung ist unanfechtbar.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo48\">\u00a7 48 Mehrere Staatsanw\u00e4lte oder Verteidiger<\/h3>\n<ul>\n<li>Es k\u00f6nnen mehrere Vertreter der Staatsanwaltschaft und mehrere Verteidiger in der Hauptverhandlung mitwirken.<\/li>\n<li>Die Anzahl der mitwirkenden Verteidiger oder Staatsanw\u00e4lte darf zwei nicht \u00fcbersteigen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo49\">\u00a7 49 Ausbleiben des Angeklagten<\/h3>\n<ul>\n<li>Gegen einen ausgebliebenen Angeklagten findet keine Hauptverhandlung statt.<\/li>\n<li>Ist das Ausbleiben des Angeklagten nicht ausreichend entschuldigt, so kann seine Vorf\u00fchrung angeordnet oder ein Haftbefehl erlassen werden, wenn dies zur Durchf\u00fchrung der Hauptverhandlung erforderlich ist.<\/li>\n<li>Ist das Hauptverfahren bereits er\u00f6ffnet, kann die Staatsanwaltschaft vor dem Strafrichter oder dem Sch\u00f6ffengericht einen Strafbefehlsantrag stellen.<\/li>\n<li>Dem Strafbefehlsantrag ist stattzugeben, sofern der Vorsitzende keine Bedenken dagegen hat.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo50\">\u00a7 50 Anwesenheitspflicht des Angeklagten<\/h3>\n<ul>\n<li>Der erschienene Angeklagte darf sich nicht eigenm\u00e4chtig aus der Verhandlung entfernen.<\/li>\n<li>Der Vorsitzende kann Ma\u00dfnahmen ergreifen, um ein Verlassen des Angeklagten zu verhindern. Dies schlie\u00dft ein, den Angeklagten w\u00e4hrend einer Unterbrechung der Verhandlung in Gewahrsam zu halten.<\/li>\n<li>Verl\u00e4sst der Angeklagte dennoch die Verhandlung oder bleibt er nach einer Unterbrechung aus, so kann die Verhandlung in seiner Abwesenheit fortgef\u00fchrt werden, wenn er bereits zur Anklage vernommen wurde und das Gericht seine weitere Anwesenheit nicht f\u00fcr erforderlich h\u00e4lt.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo51\">\u00a7 51 Verhandlungsleitung<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Leitung der Verhandlung, die Vernehmung des Angeklagten und die Aufnahme von Beweisen erfolgen durch den Vorsitzenden.<\/li>\n<li>Das Fragerecht obliegt dem Vorsitzenden, der Staatsanwaltschaft, dem Verteidiger und dem Angeklagten.<\/li>\n<li>Die Verhandlungsleitung kann der Chief of Justice oder der leitende Richter \u00fcbernehmen.<\/li>\n<li>Zweifel \u00fcber die Zul\u00e4ssigkeit einer Frage entscheidet in allen F\u00e4llen das Gericht.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo52\">\u00a7 52 Kreuzverh\u00f6r<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Vernehmung von Zeugen und Sachverst\u00e4ndigen, die von der Staatsanwaltschaft oder dem Angeklagten benannt wurden, erfolgt auf \u00fcbereinstimmenden Antrag durch den Vorsitzenden.<\/li>\n<li>Bei den von der Staatsanwaltschaft benannten Zeugen und Sachverst\u00e4ndigen hat diese das Erstvernehmungsrecht, bei den vom Angeklagten benannten Zeugen und Sachverst\u00e4ndigen der Verteidiger.<\/li>\n<li>Der Vorsitzende hat nach dieser Vernehmung die M\u00f6glichkeit, weitere zur Aufkl\u00e4rung dienliche Fragen zu stellen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo53\">\u00a7 53 Fragerecht<\/h3>\n<ul>\n<li>Beisitzende Richter d\u00fcrfen auf Verlangen Fragen an den Angeklagten, Zeugen und Sachverst\u00e4ndige stellen.<\/li>\n<li>Dieselbe M\u00f6glichkeit steht der Staatsanwaltschaft, dem Angeklagten, dem Verteidiger sowie den Sch\u00f6ffen zu.<\/li>\n<li>Die unmittelbare Befragung eines Angeklagten durch einen Mitangeklagten ist unzul\u00e4ssig.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo54\">\u00a7 54 Gang der Hauptverhandlung<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Hauptverhandlung beginnt mit dem Aufruf der Sache. Der Vorsitzende stellt die Anwesenheit des Angeklagten, des Verteidigers sowie der geladenen Zeugen und Sachverst\u00e4ndigen fest.<\/li>\n<li>Die Zeugen verlassen den Sitzungssaal. Der Vorsitzende vernimmt den Angeklagten zu seinen pers\u00f6nlichen Verh\u00e4ltnissen.<\/li>\n<li>Der Staatsanwalt verliest den Anklagesatz.<\/li>\n<li>Der Vorsitzende gibt bekannt, ob Er\u00f6rterungen \u00fcber eine m\u00f6gliche Verst\u00e4ndigung stattgefunden haben und informiert \u00fcber deren wesentlichen Inhalt.<\/li>\n<li>Der Angeklagte wird darauf hingewiesen, dass es ihm freisteht, sich zu \u00e4u\u00dfern oder zu schweigen. Falls er sich \u00e4u\u00dfern m\u00f6chte, wird er zur Sache vernommen.<\/li>\n<li>Nach der Vernehmung des Angeklagten folgt die Beweisaufnahme. Das Gericht hat dabei von Amts wegen alle relevanten Tatsachen und Beweismittel zu pr\u00fcfen.<\/li>\n<li>Nach Abschluss der Beweisaufnahme erhalten der Staatsanwalt und anschlie\u00dfend der Angeklagte das Wort f\u00fcr ihre Ausf\u00fchrungen und Antr\u00e4ge.<\/li>\n<li>Der Staatsanwalt hat das Recht auf Erwiderung, das letzte Wort geb\u00fchrt dem Angeklagten.<\/li>\n<li>Der Angeklagte wird abschlie\u00dfend gefragt, ob er selbst noch etwas zu seiner Verteidigung vorbringen m\u00f6chte.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo55\">\u00a7 55 Verk\u00fcrztes Gerichtsverfahren<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Exekutive kann ein verk\u00fcrztes Gerichtsverfahren m\u00fcndlich beim DOJ beantragen, sofern sowohl Staatsanwaltschaft als auch ein Richter anwesend sind.<\/li>\n<li>Das verk\u00fcrzte Gerichtsverfahren kann ohne vorherige Ablehnung einer au\u00dfergerichtlichen Einigung eingeleitet werden.<\/li>\n<li>Im verk\u00fcrzten Verfahren wird innerhalb von maximal 120 HE das gesetzlich geregelte Ermittlungs- und Beweiserhebungsverfahren durchgef\u00fchrt.<\/li>\n<li>Der Angeklagte muss in dieser Zeit Zugang zu einem Telefon haben, um Zeugen oder einen Anwalt hinzuziehen zu k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Dem Angeklagten steht ein separater Raum zur Verf\u00fcgung, um sich mit seinem Anwalt zu beraten.<\/li>\n<li>Im direkten Anschluss findet die Hauptverhandlung statt.<\/li>\n<li>Alle Antr\u00e4ge k\u00f6nnen m\u00fcndlich gestellt werden.<\/li>\n<li>Im verk\u00fcrzten Verfahren entscheidet das rangh\u00f6chste Mitglied des DOJ \u00fcber den Aufbau des Gerichts.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo56\">\u00a7 56 Er\u00f6rterung des Verfahrensstands<\/h3>\n<ul>\n<li>Das Gericht kann in der Hauptverhandlung den Stand des Verfahrens mit den Verfahrensbeteiligten er\u00f6rtern, sofern dies zur F\u00f6rderung des Verfahrens beitr\u00e4gt.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo57\">\u00a7 57 Beweismittel<\/h3>\n<ul>\n<li>Beamte der Judikative und Exekutive d\u00fcrfen jederzeit Bild-, Video- und Tonaufnahmen anfertigen. Diese gelten als g\u00fcltige Beweismittel und k\u00f6nnen in au\u00dfergerichtlichen Einigungen sowie im Hauptverfahren verwendet werden.<\/li>\n<li>Jeder B\u00fcrger darf Bild- und Tonaufnahmen anfertigen. Diese d\u00fcrfen ebenfalls als Beweismittel verwendet werden.<\/li>\n<li>Die Exekutive und die Staatsanwaltschaft d\u00fcrfen B\u00fcrger mit Bodycams ausstatten. Die Anbringung muss vom ausf\u00fchrenden Beamten gefilmt werden. Nur wenn dieses Video vorgelegt wird, darf das Bodycam-Material als Beweismittel verwertet werden.<\/li>\n<li>Alle Gegenst\u00e4nde, die mit der Tat in Verbindung stehen und Beweiskraft besitzen, d\u00fcrfen als Beweismittel in au\u00dfergerichtlichen Einigungen und im Hauptverfahren eingebracht werden.<\/li>\n<li>Einsatzberichte gelten als Urkunden und sind nur g\u00fcltig, wenn sie von dem am Einsatz beteiligten Beamten selbst verfasst wurden. Andernfalls sind sie als Beweismittel unzul\u00e4ssig.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo58\">\u00a7 58 Urteil<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Hauptverhandlung schlie\u00dft mit der Verk\u00fcndung des Urteils.<\/li>\n<li>Das Urteil wird im Namen des Volkes gef\u00e4llt.<\/li>\n<li>Das Urteil ist am Ende der Verhandlung zu verk\u00fcnden.<\/li>\n<li>Die Urteilsverk\u00fcndung erfolgt durch Verlesung der Urteilsformel und Er\u00f6ffnung der Urteilsgr\u00fcnde.<\/li>\n<li>Die Urteilsgr\u00fcnde k\u00f6nnen entweder verlesen oder m\u00fcndlich mitgeteilt werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo59\">\u00a7 59 Hauptverhandlungsprotokoll<\/h3>\n<ul>\n<li>\u00dcber die Hauptverhandlung ist ein Protokoll anzufertigen.<\/li>\n<li>Das Protokoll enth\u00e4lt:\n<ul>\n<li>Ort und Datum der Verhandlung<\/li>\n<li>Die Namen der Richter, Sch\u00f6ffen, Staatsanw\u00e4lte, Urkundsbeamten und gegebenenfalls Dolmetscher<\/li>\n<li>Die Bezeichnung der Straftat gem\u00e4\u00df der Anklage<\/li>\n<li>Die Namen der Angeklagten, ihrer Verteidiger sowie aller weiteren Verfahrensbeteiligten<\/li>\n<li>Die Angabe, ob die Verhandlung \u00f6ffentlich oder unter Ausschluss der \u00d6ffentlichkeit stattgefunden hat<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Der Richter kann die Pflicht zur Anfertigung eines Hauptverhandlungsprotokolls au\u00dfer Kraft setzen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo60\">\u00a7 60 Beurkundung der Hauptverhandlung<\/h3>\n<ul>\n<li>Das Protokoll muss den Gang und die Ergebnisse der Hauptverhandlung im Wesentlichen wiedergeben.<\/li>\n<li>Es muss alle wesentlichen F\u00f6rmlichkeiten, die verlesenen Urkunden, gestellten Antr\u00e4ge, gef\u00e4llten Entscheidungen und die Urteilsformel enthalten.<\/li>\n<li>Kommt es auf die genaue Feststellung einer Aussage oder \u00c4u\u00dferung an, kann der Vorsitzende eine vollst\u00e4ndige Protokollierung und Verlesung anordnen.<\/li>\n<li>Die Einhaltung der vorgeschriebenen F\u00f6rmlichkeiten kann nur durch das Protokoll nachgewiesen werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo61\">\u00a7 61 Rechtsmittelberechtigte<\/h3>\n<ul>\n<li>Gegen gerichtliche Entscheidungen stehen Rechtsmittel sowohl der Staatsanwaltschaft als auch dem Beschuldigten zu.<\/li>\n<li>Die Staatsanwaltschaft kann auch zugunsten des Beschuldigten Rechtsmittel einlegen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo62\">\u00a7 62 Berufung<\/h3>\n<ul>\n<li>Gegen die Urteile des Strafrichters und des Sch\u00f6ffengerichts ist Berufung zul\u00e4ssig.<\/li>\n<li>Die Berufung muss binnen drei Tagen nach Verk\u00fcndung des Urteils bei dem Gericht des ersten Rechtszugs zu Protokoll gegeben oder schriftlich eingelegt werden.<\/li>\n<li>Die Berufung kann innerhalb einer weiteren Woche nach Ablauf der Frist schriftlich begr\u00fcndet werden.<\/li>\n<li>\u00dcber die Berufung entscheidet das n\u00e4chsth\u00f6here Gericht. Falls ein solches nicht entscheiden kann, wird die Berufung verworfen.<\/li>\n<li>Im Berufungsverfahren kann das Gericht die Strafe erh\u00f6hen, verringern oder aufheben.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo63\">\u00a7 63 Revision<\/h3>\n<ul>\n<li>Gegen die Urteile des Strafrichters und des Sch\u00f6ffengerichts ist die Revision zul\u00e4ssig.<\/li>\n<li>Eine Revision kann nur darauf gest\u00fctzt werden, dass das Urteil auf einer Verletzung des Gesetzes beruht.<\/li>\n<li>Das Gesetz ist verletzt, wenn eine Rechtsnorm nicht oder nicht richtig angewendet wurde.<\/li>\n<li>Die Revision muss innerhalb von drei Tagen nach Verk\u00fcndung des Urteils beim zust\u00e4ndigen Gericht eingelegt werden.<\/li>\n<li>Der Beschwerdef\u00fchrer muss angeben, in welchem Umfang er das Urteil anficht, dessen Aufhebung beantragt und die Begr\u00fcndung daf\u00fcr darlegen.<\/li>\n<li>Aus der Begr\u00fcndung muss hervorgehen, ob das Urteil aufgrund einer Verfahrensverletzung oder einer fehlerhaften Anwendung anderer Rechtsnormen angefochten wird.<\/li>\n<li>\u00dcber die Revision entscheidet das n\u00e4chsth\u00f6here Gericht. Falls ein solches nicht entscheiden kann, wird die Revision verworfen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo64\">\u00a7 64 Kosten des Verfahrens<\/h3>\n<ul>\n<li>Jedes Urteil, jeder Strafbefehl und jede ein Ermittlungsverfahren einstellende Entscheidung muss festlegen, wer die Verfahrenskosten tr\u00e4gt.<\/li>\n<li>Die Entscheidung dar\u00fcber trifft das Gericht im Urteil oder Beschluss, der das Verfahren abschlie\u00dft.<\/li>\n<li>Der Angeklagte tr\u00e4gt die Kosten des Verfahrens, soweit diese durch die Tat entstanden sind, wegen der er verurteilt wurde.<\/li>\n<li>Falls die Berufung durch die Staatsanwaltschaft eingelegt wurde, tr\u00e4gt der Angeklagte die Kosten nicht.<\/li>\n<li>Die Gerichtsgeb\u00fchren betragen:\n<ol>\n<li>Amtsgericht: 7.500$<\/li>\n<li>Sch\u00f6ffengericht: 15.000$<\/li>\n<li>Strafsenat: 25.000$<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>Die Zahlung muss innerhalb von sieben Tagen nach dem Urteil erfolgen. Kommt der Verurteilte der Zahlung nicht nach, wird eine Fahndung eingeleitet und die Strafe in Hafteinheiten umgerechnet.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo65\">\u00a7 65 Vollstreckbarkeit<\/h3>\n<ul>\n<li>Strafurteile sind grunds\u00e4tzlich erst nach Rechtskraft vollstreckbar.<\/li>\n<li>In Ausnahmef\u00e4llen kann das Gericht eine sofortige Vollstreckung anordnen. Falls das Urteil sp\u00e4ter aufgehoben wird, ist der Verurteilte zu entsch\u00e4digen.<\/li>\n<li>Auf die zu vollstreckende Freiheitsstrafe wird die Untersuchungshaft vollst\u00e4ndig angerechnet, sofern sie 60 Hafteinheiten \u00fcberschritten hat.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo66\">\u00a7 66 Begnadigungsrecht<\/h3>\n<ul>\n<li>Strafgefangene k\u00f6nnen einen Antrag auf Begnadigung stellen. \u00dcber diesen Antrag entscheidet allein der Chief of Justice.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo67\">\u00a7 67 Zahlungsunf\u00e4higkeit<\/h3>\n<ul>\n<li>Ist ein Verurteilter zahlungsunf\u00e4hig, kann das Gericht ihn zu Sozialstunden im DOJ, MZ, PD oder zu Feldarbeiten verpflichten.<\/li>\n<li>Die Anzahl der Sozialstunden wird vom zust\u00e4ndigen Richter festgelegt.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo68\">\u00a7 68 Sonderbefugnisse<\/h3>\n<ul>\n<li>Ist kein Richter im Staat anwesend, erh\u00e4lt die Staatsanwaltschaft die Befugnisse eines Richters.<\/li>\n<li>Alle richterlichen Anordnungen der Staatsanwaltschaft m\u00fcssen innerhalb von f\u00fcnf Tagen von einem Richter gepr\u00fcft und best\u00e4tigt werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"stpo69\">\u00a7 69 Haftantritt<\/h3>\n<ul>\n<li>Hafttage finden w\u00f6chentlich montags und mittwochs statt.<\/li>\n<li>Der Verurteilte ist selbst verantwortlich, sich bei der zust\u00e4ndigen Exekutivbeh\u00f6rde zu melden.<\/li>\n<li>Die Frist f\u00fcr den Haftantritt betr\u00e4gt 14 Tage nach der Verurteilung.<\/li>\n<ol>\n<li>Ein Nichteinhalten der Frist f\u00fchrt zur Ausschreibung eines Haftbefehls.<\/li>\n<li>Die Haftstrafe f\u00fcr einen auf Abwesenheit basierenden Haftbefehl betr\u00e4gt maximal 240 HE.<\/li>\n<li>Bei mehreren Urteilen gelten die Fristen und Strafen f\u00fcr jedes Urteil separat.<\/li>\n<\/ol>\n<li>Der Haftantritt erfolgt im Bundesgef\u00e4ngnis Alcatraz:\n<ol>\n<li>Wenn dem Haftantritt ein Haftbefehl zugrunde liegt.<\/li>\n<li>Wenn ein Richter oder der Chief of Justice dies explizit anordnet. Diese Anordnung erfolgt nach Ermessen und wird im Einzelfall gepr\u00fcft.<\/li>\n<li>Falls die Schwere der Straftaten, eine besondere Gefahr f\u00fcr die Allgemeinheit oder nationale Sicherheitsbedenken vorliegen.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>Die \u00dcberstellung in das Bundesgef\u00e4ngnis Alcatraz erfolgt unmittelbar nach einem Urteil oder nach einer Festnahme aufgrund eines Haftbefehls.<\/li>\n<li>Falls die Summe aller Haftstrafen eines Verurteilten 240 HE \u00fcbersteigt, kann der Chief of Justice zus\u00e4tzlich zur regul\u00e4ren Haftzeit eine l\u00e4ngere Inhaftierung in Alcatraz sowie zus\u00e4tzliche Geldstrafen anordnen.<\/li>\n<\/ul>\n\t\t<\/div> <!-- Close content div. -->\n\t<\/div> <!-- Close collapse div. -->\n<\/div> <!-- Close card div. -->\n<!-- Start accordion card div. -->\n<div class=\"ea-card  sp-ea-single\">\n\t<!-- Start accordion header. -->\n\t<h3 class=\"ea-header\">\n\t\t<!-- Add anchor tag for header. -->\n\t\t<a class=\"collapsed\" id=\"ea-header-1913\" role=\"button\" data-sptoggle=\"spcollapse\" data-sptarget=\"#collapse1913\" aria-controls=\"collapse1913\" href=\"#\"  aria-expanded=\"false\" tabindex=\"0\">\n\t\t<i aria-hidden=\"true\" role=\"presentation\" class=\"ea-expand-icon eap-icon-ea-expand-plus\"><\/i> Medizinische Ordnung\t\t<\/a> <!-- Close anchor tag for header. -->\n\t<\/h3>\t<!-- Close header tag. -->\n\t<!-- Start collapsible content div. -->\n\t<div class=\"sp-collapse spcollapse spcollapse\" id=\"collapse1913\"  role=\"region\" aria-labelledby=\"ea-header-1913\">  <!-- Content div. -->\n\t\t<div class=\"ea-body\">\n\t\t<div class=\"table\">\n  <a href=\"#mo1\">\u00a7 1 Definition des San Andreas Medical Services Personals<\/a><br \/>\n  <a href=\"#mo2\">\u00a7 2 Aufgaben des San Andreas Medical Services Personals<\/a><br \/>\n  <a href=\"#mo3\">\u00a7 3 Krankenversicherung<\/a><br \/>\n  <a href=\"#mo4\">\u00a7 4 \u00c4rztliche Schweigepflicht<\/a><br \/>\n  <a href=\"#mo5\">\u00a7 5 Verschreibungspflichtige Medikamente &amp; Krankschreibungen<\/a><br \/>\n  <a href=\"#mo6\">\u00a7 6 Gutachten \u00fcber die pers\u00f6nliche Eignung zum F\u00fchren von Waffen<\/a><br \/>\n  <a href=\"#mo7\">\u00a7 7 Befugnisse des San Andreas Medical Services<\/a><br \/>\n  <a href=\"#mo8\">\u00a7 8 Verst\u00f6\u00dfe gegen die Medizinische Ordnung<\/a>\n<\/div>\n<h3 id=\"mo1\">\u00a7 1 Definition des San Andreas Medical Services Personals<\/h3>\n<ul>\n<li>Das Personal des San Andreas Medical Services (SAMS) ist offiziell angestelltes medizinisches Fachpersonal. Private medizinische Dienste sind nicht gestattet. Rettungsdienstliche, sanit\u00e4tsdienstliche und \u00e4rztliche Behandlungen d\u00fcrfen ausschlie\u00dflich durch das Personal des San Andreas Medical Services durchgef\u00fchrt werden.<\/li>\n<li>Das Personal des San Andreas Medical Services gilt als Staatsbeamte und unterliegt dem Antikorruptionsgesetz.<\/li>\n<li>Bei Verst\u00f6\u00dfen gegen diese Bestimmungen k\u00f6nnen alle beteiligten Personen mit einer Geldstrafe von bis zu 5.000 Dollar belangt werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"mo2\">\u00a7 2 Aufgaben des San Andreas Medical Services Personals<\/h3>\n<ul>\n<li>Ein Arzt ist verpflichtet, alle Bewohner des Staates San Andreas neutral und nach bestem Wissen zu behandeln. Eine Ausnahme ist nur unter folgenden Bedingungen zul\u00e4ssig:\n<ol>\n<li>Der Patient verh\u00e4lt sich aggressiv gegen\u00fcber dem Personal.<\/li>\n<li>Die Behandlung stellt eine Gefahr f\u00fcr das medizinische Personal dar.<\/li>\n<li>Ein vor\u00fcbergehender Behandlungsstopp kann f\u00fcr maximal zwei Tage verh\u00e4ngt werden.<\/li>\n<li>Bei Gruppen oder Fraktionen kann eine Sperre von bis zu vier Tagen ausgesprochen werden.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>Nur ausgebildetes Personal darf operative Eingriffe durchf\u00fchren.\n<ol>\n<li>Besteht ein Verwandtschaftsverh\u00e4ltnis zwischen Arzt und Patient, muss ein anderer Arzt die Operation \u00fcbernehmen.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>Das Personal des San Andreas Medical Services ist verpflichtet, Straftaten \u2013 auch im Verdachtsfall \u2013 zu melden. Zudem m\u00fcssen alle Aussagen wahrheitsgem\u00e4\u00df erfolgen. Meldungen k\u00f6nnen anonym erfolgen.<\/li>\n<li>Das Personal ist dazu verpflichtet, das Aktensystem gewissenhaft und wahrheitsgetreu zu f\u00fchren.<\/li>\n<li>Nur Psychologen oder leitende \u00c4rzte des San Andreas Medical Services d\u00fcrfen medizinische Gutachten erstellen.\n<ol>\n<li>Diese m\u00fcssen neutral und wahrheitsgetreu verfasst werden.<\/li>\n<li>Der behandelnde Arzt darf nicht mit dem Patienten verwandt sein.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>Nur \u00c4rzte d\u00fcrfen Krankschreibungen und Rezepte ausstellen, den Tod einer Person feststellen sowie DNA- und Blutproben analysieren.\n<ol>\n<li>Die Analyseergebnisse m\u00fcssen innerhalb von acht Tagen in einem Bericht vorliegen.<\/li>\n<li>Im Zusammenhang mit einer Straftat m\u00fcssen die Ergebnisse dem Los Santos Police Department [LSPD] oder dem Los Santos Sheriff's Department [SD] \u00fcbermittelt werden.<\/li>\n<li>Liegt innerhalb von acht Tagen kein richterlicher Beschluss zur \u00dcbergabe der Proben vor, werden diese vernichtet und der Bericht gel\u00f6scht.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>Das Personal des San Andreas Medical Services darf w\u00e4hrend des aktiven Dienstes keine Maskierung tragen. Zudem muss jederzeit eine Dienstuniform getragen werden, um die Identifikation zu gew\u00e4hrleisten.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"mo3\">\u00a7 3 Krankenversicherung<\/h3>\n<ul>\n<li>Jeder B\u00fcrger des Staates San Andreas kann eine Krankenversicherung beim San Andreas Medical Services abschlie\u00dfen.<\/li>\n<li>B\u00fcrger ohne Krankenversicherung sind verpflichtet, alle Behandlungen selbst zu bezahlen. Rechnungen m\u00fcssen innerhalb von 48 Stunden beglichen werden.<\/li>\n<li>Krankenversicherungen decken allgemeine Behandlungen im San Andreas Medical Services ab.<\/li>\n<li>Es gibt verschiedene Arten von Krankenversicherungen mit unterschiedlichen Preisen und Leistungen.<\/li>\n<li>Jede Person ist f\u00fcr ihre eigene Gesundheit verantwortlich und muss f\u00fcr durch Dritte verursachte Behandlungen selbst aufkommen. Zivilrechtliche Anspr\u00fcche bleiben hiervon unber\u00fchrt.<\/li>\n<li>Beamte des Staates San Andreas genie\u00dfen w\u00e4hrend ihrer Arbeitszeit vollst\u00e4ndigen Versicherungsschutz.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"mo4\">\u00a7 4 \u00c4rztliche Schweigepflicht<\/h3>\n<ul>\n<li>Das Personal des San Andreas Medical Services sowie Mitarbeiter anerkannter sozialer Einrichtungen unterliegen der Schweigepflicht \u00fcber alle ihnen im Rahmen ihrer beruflichen T\u00e4tigkeit anvertrauten oder bekannt gewordenen Informationen.\n<ol>\n<li>Bei Versto\u00df kann ein Verfahren gegen die betreffende Person eingeleitet werden, das zu einer schriftlichen Abmahnung, einer Ausweisung aus dem Staat oder einer fristlosen K\u00fcndigung f\u00fchren kann.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>Die Schweigepflicht entf\u00e4llt nur in folgenden F\u00e4llen:\n<ol>\n<li>Wenn ein richterlicher Beschluss vorliegt.<\/li>\n<li>Wenn ein Richter die Schweigepflicht im Gerichtssaal m\u00fcndlich aufhebt.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"mo7\">\u00a7 7 Befugnisse des San Andreas Medical Services<\/h3>\n<ul>\n<li>Das San Andreas Medical Services hat folgende Befugnisse:\n<ol>\n<li>Medizinische Behandlungen durchf\u00fchren.<\/li>\n<li>Operationen durchf\u00fchren.<\/li>\n<li>Psychologische Sitzungen abhalten.<\/li>\n<li>Medikamente verschreiben und Krankschreibungen ausstellen.<\/li>\n<li>Gutachten zur pers\u00f6nlichen Eignung zum F\u00fchren von Waffen ausstellen.<\/li>\n<li>Gutachten \u00fcber den psychischen Gesundheitszustand erstellen.<\/li>\n<li>Erste-Hilfe-Kurse anbieten und durchf\u00fchren.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"mo8\">\u00a7 8 Verst\u00f6\u00dfe gegen die Medizinische Ordnung<\/h3>\n<ul>\n<li>Ein Versto\u00df gegen die medizinische Ordnung wird mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 240 Hafteinheiten oder einer Geldstrafe von bis zu 8.000 Dollar geahndet.<\/li>\n<li>Bei besonders schweren Verst\u00f6\u00dfen kann eine tempor\u00e4re oder dauerhafte Suspendierung erfolgen.<\/li>\n<\/ul>\n\t\t<\/div> <!-- Close content div. -->\n\t<\/div> <!-- Close collapse div. -->\n<\/div> <!-- Close card div. -->\n<!-- Start accordion card div. -->\n<div class=\"ea-card  sp-ea-single\">\n\t<!-- Start accordion header. -->\n\t<h3 class=\"ea-header\">\n\t\t<!-- Add anchor tag for header. -->\n\t\t<a class=\"collapsed\" id=\"ea-header-1914\" role=\"button\" data-sptoggle=\"spcollapse\" data-sptarget=\"#collapse1914\" aria-controls=\"collapse1914\" href=\"#\"  aria-expanded=\"false\" tabindex=\"0\">\n\t\t<i aria-hidden=\"true\" role=\"presentation\" class=\"ea-expand-icon eap-icon-ea-expand-plus\"><\/i> Verwaltungsvorschrift Dienstordnung \t\t<\/a> <!-- Close anchor tag for header. -->\n\t<\/h3>\t<!-- Close header tag. -->\n\t<!-- Start collapsible content div. -->\n\t<div class=\"sp-collapse spcollapse spcollapse\" id=\"collapse1914\"  role=\"region\" aria-labelledby=\"ea-header-1914\">  <!-- Content div. -->\n\t\t<div class=\"ea-body\">\n\t\t<div class=\"table\"><a href=\"#vwvdo1\">Geltungsbereich \u00a7 1<\/a><br \/>\n<a href=\"#vwvdo2\">Amtssprache \u00a7 2<\/a><br \/>\n<a href=\"#vwvdo3\">B\u00fcrgerfreundlichkeit \u00a7 3<\/a><br \/>\n<a href=\"#vwvdo4\">Akteneinsicht und Ausk\u00fcnfte \u00a7 4<\/a><br \/>\n<a href=\"#vwvdo5\">Zusammenarbeit und F\u00fchrung \u00a7 5<\/a><br \/>\n<a href=\"#vwvdo6\">Disziplinarverfahren und Disziplinarma\u00dfnahmen \u00a7 6<\/a><br \/>\n<a href=\"#vwvdo7\">Arbeit der Exekutivbeh\u00f6rden \u00a7 7<\/a><br \/>\n<a href=\"#vwvdo8\">Arbeit des DOJ \u00a7 8<\/a><\/div>\n<h3 id=\"vwvdo1\">\u00a7 1 Geltungsbereich<\/h3>\n<ul>\n<li>Diese VwV Dienstordnung gilt f\u00fcr die Beh\u00f6rden des Staates San Andreas und alle sonstigen Einrichtungen, die der Dienstaufsicht des Staates unterstehen.<\/li>\n<li>Beh\u00f6rden, bei denen einzelne der in der VwV Dienstordnung erw\u00e4hnten Stellen nicht vorhanden sind, verfahren sinngem\u00e4\u00df.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"vwvdo2\">\u00a7 2 Amtssprache<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Amtssprache ist Deutsch.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"vwvdo3\">\u00a7 3 B\u00fcrgerfreundlichkeit<\/h3>\n<ul>\n<li>Beh\u00f6rden sind Dienstleister. Im Umgang mit den B\u00fcrgern haben die Bediensteten der Verwaltung zuvorkommend, verst\u00e4ndlich und nachvollziehbar zu handeln.<\/li>\n<li>Die Beh\u00f6rden sollen f\u00fcr die B\u00fcrger pers\u00f6nlich, barrierefrei, telefonisch, schriftlich und elektronisch erreichbar sein.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"vwvdo4\">\u00a7 4 Akteneinsicht und Ausk\u00fcnfte<\/h3>\n<ul>\n<li>Soweit die Akteneinsicht nicht in Rechtsnormen geregelt ist, kann die Beh\u00f6rde diese nach Ma\u00dfgabe von Absatz 2 gew\u00e4hren.<\/li>\n<li>Akteneinsicht, die nicht ausschlie\u00dflich Angelegenheiten des Antragstellers betrifft, darf nur gew\u00e4hrt werden, wenn ein berechtigtes Interesse glaubhaft gemacht wird. Privatpersonen kann dar\u00fcber hinaus Akteneinsicht gew\u00e4hrt werden, wenn daf\u00fcr ein wissenschaftliches Interesse nachgewiesen wird.<\/li>\n<li>Akteneinsicht darf nicht gew\u00e4hrt werden, wenn besondere Rechtsnormen, Verwaltungsvorschriften, das \u00f6ffentliche Interesse oder \u00fcberwiegende Interessen Dritter entgegenstehen. Dienstgeheimnis und Datenschutz sind zu wahren.<\/li>\n<li>M\u00fcndlichen Anfragen ist mit Zur\u00fcckhaltung zu begegnen. Sind Missverst\u00e4ndnisse zu bef\u00fcrchten oder ist anzunehmen, dass die Auskunft als amtliche Stellungnahme verwendet wird, soll eine schriftliche Antwort erfolgen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"vwvdo5\">\u00a7 5 Zusammenarbeit und F\u00fchrung<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Zusammenarbeit zwischen Vorgesetzten und Bediensteten wird durch einen kooperativen F\u00fchrungsstil bestimmt. Hierzu z\u00e4hlen insbesondere die rechtzeitige und umfassende gegenseitige Information, die Delegation von Befugnissen und Verantwortung, die Vereinbarung von sachlichen und pers\u00f6nlichen Arbeitszielen sowie die Kontrolle der Arbeitsergebnisse.<\/li>\n<li>Vorgesetzte sind daf\u00fcr verantwortlich, dass die Dienstgesch\u00e4fte ergebnisorientiert, rechtzeitig, korrekt und wirtschaftlich erledigt werden. Sie sorgen f\u00fcr eine sachgerechte Aufgabenverteilung und f\u00fcr effiziente Arbeitsabl\u00e4ufe in ihrem Verantwortungsbereich.<\/li>\n<li>Vorgesetzte sind f\u00fcr die Einarbeitung neuer Bediensteter verantwortlich.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"vwvdo6\">\u00a7 6 Disziplinarverfahren und Disziplinarma\u00dfnahmen<\/h3>\n<ul>\n<li>Verletzen Bedienstete schuldhaft ihre Pflichten, begehen sie ein Dienstvergehen, das disziplinarrechtliche Folgen hat.<\/li>\n<li>Begehen Bedienstete eine Straftat, kann neben einer strafrechtlichen W\u00fcrdigung auch eine Disziplinarma\u00dfnahme drohen. Dies verst\u00f6\u00dft nicht gegen das Verbot der Doppelbestrafung, da Disziplinarrecht und Strafrecht unterschiedliche Intentionen haben. W\u00e4hrend des Strafverfahrens kann das Disziplinarverfahren ausgesetzt werden. Sp\u00e4testens nach rechtskr\u00e4ftigem Abschluss des Strafverfahrens ist das Disziplinarverfahren fortzusetzen.<\/li>\n<li>Arten der Disziplinarma\u00dfnahmen:\n<ol>\n<li>Verweis<\/li>\n<li>Geldbu\u00dfe<\/li>\n<li>K\u00fcrzung der Dienstbez\u00fcge<\/li>\n<li>Tempor\u00e4re Suspendierung<\/li>\n<li>Zur\u00fcckstufung (Degradierung)<\/li>\n<li>Bef\u00f6rderungsverbot<\/li>\n<li>Teilnahme an einem Kurs<\/li>\n<li>Entfernung aus dem Dienstverh\u00e4ltnis<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"vwvdo7\">\u00a7 7 Arbeit der Exekutivbeh\u00f6rden<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Exekutivbeh\u00f6rden sind dazu verpflichtet, eine ordentliche Beweisf\u00fchrung zu garantieren und gerichtsfeste Beweise zur n\u00f6tigen Verurteilung bereitzustellen. Hierzu dienen Bodycam-Aufnahmen oder Beweisaufnahmen als Bildmaterial.<\/li>\n<li>Exekutivbeh\u00f6rden sind ebenfalls dazu verpflichtet, allen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern zu helfen. Jede geringf\u00fcgige Straftat muss verfolgt werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"vwvdo8\">\u00a7 8 Arbeit des DOJ<\/h3>\n<ul>\n<li>Das Department of Justice (DoJ) ist zum Teil der Exekutive und zum anderen Teil der Judikative zugeh\u00f6rig.<\/li>\n<li>Zu den judikativen Aufgaben geh\u00f6ren:\n<ol>\n<li>Erstellung sowie Bearbeitung von Gesetzen<\/li>\n<li>Jegliche Strafverfolgungsaufgaben gem\u00e4\u00df StPO &amp; StGB<\/li>\n<li>Au\u00dfergerichtliche Einigungen<\/li>\n<li>Aufgaben zur Gewerbeverwaltung<\/li>\n<li>F\u00fchrungszeugnisse<\/li>\n<li>Namens\u00e4nderungen<\/li>\n<li>Adoptionen<\/li>\n<li>Standesamtliche T\u00e4tigkeiten<\/li>\n<li>Eventgenehmigungen<\/li>\n<li>Sondernutzungsrechte<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>Zu den exekutiven Aufgaben geh\u00f6ren:\n<ol>\n<li>Eintreiben von Steuern<\/li>\n<li>Ausstellen von Bu\u00dfgeldern<\/li>\n<li>\u00dcberpr\u00fcfung der Zahlung von Rechnungen<\/li>\n<li>Vollzugshilfe bei Ma\u00dfnahmen des Los Santos Police Department [LSPD], des Los Santos Sheriff's Department [SD] und des Federal Investigation Bureau [FIB]<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ul>\n\t\t<\/div> <!-- Close content div. -->\n\t<\/div> <!-- Close collapse div. -->\n<\/div> <!-- Close card div. -->\n<!-- Start accordion card div. -->\n<div class=\"ea-card  sp-ea-single\">\n\t<!-- Start accordion header. -->\n\t<h3 class=\"ea-header\">\n\t\t<!-- Add anchor tag for header. -->\n\t\t<a class=\"collapsed\" id=\"ea-header-1915\" role=\"button\" data-sptoggle=\"spcollapse\" data-sptarget=\"#collapse1915\" aria-controls=\"collapse1915\" href=\"#\"  aria-expanded=\"false\" tabindex=\"0\">\n\t\t<i aria-hidden=\"true\" role=\"presentation\" class=\"ea-expand-icon eap-icon-ea-expand-plus\"><\/i> Bu\u00dfgeldkatalog\t\t<\/a> <!-- Close anchor tag for header. -->\n\t<\/h3>\t<!-- Close header tag. -->\n\t<!-- Start collapsible content div. -->\n\t<div class=\"sp-collapse spcollapse spcollapse\" id=\"collapse1915\"  role=\"region\" aria-labelledby=\"ea-header-1915\">  <!-- Content div. -->\n\t\t<div class=\"ea-body\">\n\t\t<div class=\"table\"><a href=\"#b1\">Dienstleistungen<\/a><br \/>\n<a href=\"#b2\">Gewerbe<\/a><br \/>\n<a href=\"#b3\">Stra\u00dfenverkehr<\/a><\/div>\n<h3 id=\"b1\">Dienstleistungen<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>Allgemein<\/strong>\n<ol>\n<li>Pro aufgesetztes Schriftst\u00fcck: 1.500$<\/li>\n<li>Bearbeitungsgeb\u00fchr: 1.000$<\/li>\n<li>F\u00fchrungszeugnis: 3.000$<\/li>\n<li>Namens\u00e4nderung: 5.000$<\/li>\n<li>Sondernutzungsrechte: 3.000$<\/li>\n<li>JVA-Besuchsrecht: 1.500$<\/li>\n<li>Veranstaltungsgenehmigung: 1.500$<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><strong>Hochzeit<\/strong>\n<ol>\n<li>Standesamtliche Hochzeit: 6.000$<\/li>\n<li>Adoptionsurkunde: 3.500$<\/li>\n<li>Namens\u00e4nderung (Hochzeit) pro Person: 3.000$<\/li>\n<li>Scheidung: 6.000$<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><strong>Anwalt<\/strong>\n<ol>\n<li>Anwaltspr\u00fcfung: 4.500$<\/li>\n<li>Anwaltslizenz: 2.500$<\/li>\n<li>Ausbildungslizenz: 10.000$<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"b2\">Gewerbe<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>Geb\u00fchren:<\/strong>\n<ol>\n<li>Eintragung ins Handelsregister: 7.500$<\/li>\n<li>Verl\u00e4ngerung Handelsregister: 7.500$ - 25.000$<\/li>\n<li>Umbenennung eines Gewerbes: 5.000$<\/li>\n<li>\u00dcbertragung eines Gewerbes: 10.000$<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><strong>Bu\u00dfgelder:<\/strong>\n<ol>\n<li>Gewerbetreiben ohne Gewerbelizenz: 20.000$<\/li>\n<li>Nichtbefolgung von Anweisungen des DoJ: 5.000$<\/li>\n<li>\u00dcbertragung eines Gewerbes ohne Anmeldung: 15.000$<\/li>\n<li>Nicht ordnungsgem\u00e4\u00dfe Buchf\u00fchrung: 10.000$<\/li>\n<li>Versp\u00e4tete Steuerzahlung: Umsatzangepasstes Bu\u00dfgeld<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"b3\">Stra\u00dfenverkehr<\/h3>\n<ul>\n<li>Grundstrafe bei \u00dcberschreitung der zul\u00e4ssigen H\u00f6chstgeschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaften: 500,00$<\/li>\n<li>Grundstrafe bei \u00dcberschreitung der zul\u00e4ssigen H\u00f6chstgeschwindigkeit au\u00dferhalb geschlossener Ortschaften: 800,00$<\/li>\n<li>10-20 km\/h \u00fcber der H\u00f6chstgeschwindigkeit: 250,00$<\/li>\n<li>21-50 km\/h \u00fcber der H\u00f6chstgeschwindigkeit: 500,00$<\/li>\n<li>51-69 km\/h \u00fcber der H\u00f6chstgeschwindigkeit: 750,00$<\/li>\n<li>70+ km\/h \u00fcber der H\u00f6chstgeschwindigkeit: 1.000,00$<\/li>\n<li>Rechts \u00fcberholen: 250,00$<\/li>\n<li>Vorfahrt missachtet: 250,00$<\/li>\n<li>Falsch parken: 350,00$<\/li>\n<li>Stoppschild\/-markierung missachtet: 250,00$<\/li>\n<li>Gewerblicher Transport von Menschen ohne Personenbef\u00f6rderungsschein: 1.000,00$<\/li>\n<\/ul>\n\t\t<\/div> <!-- Close content div. -->\n\t<\/div> <!-- Close collapse div. -->\n<\/div> <!-- Close card div. -->\n<!-- Start accordion card div. -->\n<div class=\"ea-card  sp-ea-single\">\n\t<!-- Start accordion header. -->\n\t<h3 class=\"ea-header\">\n\t\t<!-- Add anchor tag for header. -->\n\t\t<a class=\"collapsed\" id=\"ea-header-1916\" role=\"button\" data-sptoggle=\"spcollapse\" data-sptarget=\"#collapse1916\" aria-controls=\"collapse1916\" href=\"#\"  aria-expanded=\"false\" tabindex=\"0\">\n\t\t<i aria-hidden=\"true\" role=\"presentation\" class=\"ea-expand-icon eap-icon-ea-expand-plus\"><\/i> San Andreas Hunting Order\t\t<\/a> <!-- Close anchor tag for header. -->\n\t<\/h3>\t<!-- Close header tag. -->\n\t<!-- Start collapsible content div. -->\n\t<div class=\"sp-collapse spcollapse spcollapse\" id=\"collapse1916\"  role=\"region\" aria-labelledby=\"ea-header-1916\">  <!-- Content div. -->\n\t\t<div class=\"ea-body\">\n\t\t<div class=\"table\"><a href=\"#sapr1\">\u00a71 San Andreas Park Ranger<\/a><br \/>\n<a href=\"#sapr2\">\u00a72 Aufgaben der San Andreas Park Ranger<\/a><br \/>\n<a href=\"#sapr3\">\u00a73 Jagdschein<\/a><br \/>\n<a href=\"#sapr4\">\u00a74 Angelgenehmigung<\/a><br \/>\n<a href=\"#sapr5\">\u00a75 Sonstige Bestimmungen<\/a><br \/>\n<a href=\"#sapr6\">\u00a76 Jagdgebiete und Fischereizonen<\/a><br \/>\n<a href=\"#sapr7\">\u00a77 Gesch\u00fctzte Arten<\/a><\/div>\n<h3 id=\"sapr1\">\u00a71 San Andreas Park Ranger<\/h3>\n<ul>\n<li>Die San Andreas Park Ranger (SAPR) sind eine staatliche Beh\u00f6rde, die dem Schutz der Natur, Tierwelt sowie der Einhaltung von Jagd- und Fischereigesetzen dient.<\/li>\n<li>Private Wildh\u00fcter- oder Naturschutzdienste mit hoheitlichen Befugnissen sind nicht gestattet.<\/li>\n<li>Die San Andreas Park Ranger gelten als Staatsbeamte und unterliegen dem Antikorruptionsgesetz.<\/li>\n<li>Bei Verst\u00f6\u00dfen oder unbefugter Aus\u00fcbung ranger\u00e4hnlicher T\u00e4tigkeiten: Geldstrafe bis zu $5.000.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"sapr2\">\u00a72 Aufgaben der San Andreas Park Ranger<\/h3>\n<ul>\n<li>(1) Durchsetzung staatlicher Umwelt-, Natur-, Jagd- und Fischereigesetze.<\/li>\n<li>(2) Aufgaben:\n<ul>\n<li>Kontrolle von Jagd- und Fischereilizenzen<\/li>\n<li>\u00dcberwachung von Jagdgebieten und Fischereizonen<\/li>\n<li>Erteilung &amp; Verwaltung von Jagd- und Angelscheinen<\/li>\n<li>Durchf\u00fchrung von Schulungen &amp; Kursen<\/li>\n<li>Schutz gef\u00e4hrdeter Tierarten<\/li>\n<li>Unterst\u00fctzung anderer Beh\u00f6rden bei Umweltvergehen und medizinischer Erstversorgung<\/li>\n<li>Dokumentation von Verst\u00f6\u00dfen gegen Natur- und Artenschutz<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>(3) Befugnis zum Verweis oder vorl\u00e4ufiger Festnahme bei Verst\u00f6\u00dfen.<\/li>\n<li>(4) Verpflichtung zur ordnungsgem\u00e4\u00dfen Dokumentation.<\/li>\n<li>(5) Dienstuniform ist Pflicht, Maskierung verboten.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"sapr3\">\u00a73 Jagdschein<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>(1) Jagdwaffen<\/strong>\n<ul>\n<li>Erlaubt sind:\n<ul>\n<li>Muskete<\/li>\n<li>Jagdgewehr<\/li>\n<li>Messer (Knife, Dagger)<\/li>\n<li>Bogen<\/li>\n<li>Battle Axt (nur zum Zerlegen)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>(2) Ausstellung und G\u00fcltigkeit<\/strong>\n<ul>\n<li>Nur durch SAPR<\/li>\n<li>Lebenslang g\u00fcltig, bis Entzug<\/li>\n<li>Zus\u00e4tzliche Jagdgenehmigung \u2013 4 Wochen g\u00fcltig<\/li>\n<li>Jagd ohne g\u00fcltige Genehmigung ist unzul\u00e4ssig<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>(3) Voraussetzungen f\u00fcr Jagdschein<\/strong>\n<ul>\n<li>G\u00fcltiger Waffenschein<\/li>\n<li>F\u00fchrungszeugnis<\/li>\n<li>Keine Wilderei- oder Tiermisshandlungs-Vorstrafe<\/li>\n<li>Absolvierter SAPR-Jagdkurs<\/li>\n<li>Geb\u00fchr: $15.000<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>(4) Voraussetzungen f\u00fcr Jagdgenehmigung<\/strong>\n<ul>\n<li>Jagdausbildung (bei Ersterteilung)<\/li>\n<li>Waffenschein<\/li>\n<li>Jagdschein<\/li>\n<li>Geb\u00fchr: $15.000<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>(5) Rechte und Pflichten<\/strong>\n<ul>\n<li>Jagd nur in ausgewiesenen Gebieten<\/li>\n<li>Keine Jagd auf gesch\u00fctzte Arten (\u00a77)<\/li>\n<li>Vorgeschriebene Jagdbekleidung ist Pflicht<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>(6) Strafen<\/strong>\n<ul>\n<li>Jagd ohne Schein\/mit verbotener Waffe: bis $15.000 oder Haft<\/li>\n<li>Regelverst\u00f6\u00dfe: bis $20.000 oder Entzug<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"sapr4\">\u00a74 Angelgenehmigung<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>(1) Ausstellung und G\u00fcltigkeit<\/strong>\n<ul>\n<li>Nur durch SAPR<\/li>\n<li>G\u00fcltigkeit: 4 Wochen<\/li>\n<li>Angeln ohne Genehmigung ist nicht erlaubt<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>(2) Voraussetzungen<\/strong>\n<ul>\n<li>Keine Umwelt-Vorstrafe<\/li>\n<li>Absolvierter SAPR-Angelkurs<\/li>\n<li>Geb\u00fchr: $5.000<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>(3) Rechte und Pflichten<\/strong>\n<ul>\n<li>Angeln nur in ausgewiesenen Gew\u00e4ssern<\/li>\n<li>Gesch\u00fctzte Fischarten melden an SAPR, LSPD oder SD<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>(4) Strafen<\/strong>\n<ul>\n<li>Ohne Schein: bis $5.000 oder Haft<\/li>\n<li>Regelverst\u00f6\u00dfe: bis $1.500 + Entzug<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"sapr5\">\u00a75 Sonstige Bestimmungen<\/h3>\n<ul>\n<li>SAPR kontrolliert Einhaltung von Jagd- und Fischereigesetzen<\/li>\n<li>Kontrollen durch SAPR, LSPD oder SD jederzeit m\u00f6glich<\/li>\n<li>Verst\u00f6\u00dfe k\u00f6nnen zu dauerhaften Lizenzverlusten f\u00fchren<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"sapr6\">\u00a76 Jagdgebiete und Fischereizonen<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>(1) Jagdgebiet<\/strong>\n<ul>\n<li>Chiliad Mountain State Wilderness (1083, 1084, 1085, 1086, 1095, 1097, 1103)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>(2) Fischereizonen<\/strong>\n<ul>\n<li>Alamo Sea \u2013 nur am Steg oder vom Boot aus<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"sapr7\">\u00a77 Gesch\u00fctzte Arten<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>(1) Verboten zu angeln<\/strong>\n<ul>\n<li>Babydelfin<\/li>\n<li>Babyhai<\/li>\n<li>Babywal<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>(2) Verboten zu jagen\/schie\u00dfen<\/strong>\n<ul>\n<li>Hunde<\/li>\n<li>Katzen<\/li>\n<li>Pferde<\/li>\n<li>Ratten, M\u00e4use<\/li>\n<li>K\u00fche<\/li>\n<li>Hausschweine<\/li>\n<li>H\u00fchner<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n\t\t<\/div> <!-- Close content div. -->\n\t<\/div> <!-- Close collapse div. -->\n<\/div> <!-- Close card div. -->\n<!-- Start accordion card div. -->\n<div class=\"ea-card  sp-ea-single\">\n\t<!-- Start accordion header. -->\n\t<h3 class=\"ea-header\">\n\t\t<!-- Add anchor tag for header. -->\n\t\t<a class=\"collapsed\" id=\"ea-header-1917\" role=\"button\" data-sptoggle=\"spcollapse\" data-sptarget=\"#collapse1917\" aria-controls=\"collapse1917\" href=\"#\"  aria-expanded=\"false\" tabindex=\"0\">\n\t\t<i aria-hidden=\"true\" role=\"presentation\" class=\"ea-expand-icon eap-icon-ea-expand-plus\"><\/i> Patriot Act\t\t<\/a> <!-- Close anchor tag for header. -->\n\t<\/h3>\t<!-- Close header tag. -->\n\t<!-- Start collapsible content div. -->\n\t<div class=\"sp-collapse spcollapse spcollapse\" id=\"collapse1917\"  role=\"region\" aria-labelledby=\"ea-header-1917\">  <!-- Content div. -->\n\t\t<div class=\"ea-body\">\n\t\t<h3 id=\"patriotact\">Patriot Act<\/h3>\n<ul>\n<li>Der Patriot Act dient der Wahrung der nationalen Sicherheit und der Bek\u00e4mpfung von Terrorismus, organisierter Kriminalit\u00e4t und staatsgef\u00e4hrdenden Aktivit\u00e4ten.<\/li>\n<li>Das Federal Investigation Bureau [FIB] besitzt erweiterte Befugnisse zur Gefahrenabwehr und kann in begr\u00fcndeten F\u00e4llen Ma\u00dfnahmen zur Terrorismusbek\u00e4mpfung ergreifen.<\/li>\n<li>Das FIB ist befugt, Personen, Organisationen oder Gruppierungen als nationale Bedrohung einzustufen, wenn erhebliche Hinweise auf folgende Gef\u00e4hrdungen vorliegen:\n<ul>\n<li>Terroristische Aktivit\u00e4ten<\/li>\n<li>Organisierte Kriminalit\u00e4t<\/li>\n<li>Staatsgef\u00e4hrdende Handlungen<\/li>\n<li>Schwerwiegende Angriffe auf die \u00f6ffentliche Ordnung<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Zur Gefahrenabwehr kann das FIB folgende Ma\u00dfnahmen ohne richterlichen Beschluss ergreifen:\n<ul>\n<li>Observation und gezielte \u00dcberwachung von verd\u00e4chtigen Personen, Organisationen oder Gruppierungen<\/li>\n<li>Telefon- und Kommunikations\u00fcberwachung, sofern ein begr\u00fcndeter Verdacht auf staatsgef\u00e4hrdende Aktivit\u00e4ten vorliegt<\/li>\n<li>Pr\u00e4ventive Festnahmen von Personen, die als Bedrohung f\u00fcr die nationale Sicherheit eingestuft werden<\/li>\n<li>Durchsuchungen von Wohnr\u00e4umen, Fahrzeugen und privaten sowie gesch\u00e4ftlichen Einrichtungen, wenn akute Gefahr im Verzug besteht<\/li>\n<li>Beschlagnahmung und Sicherstellung von Beweismitteln bei dringendem Verdacht<\/li>\n<li>Zusammenarbeit mit anderen staatlichen Beh\u00f6rden, insbesondere mit dem Los Santos Police Department [LSPD], dem Los Santos Sheriff's Department [SD] und dem Department of Justice [DoJ]<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Personen, die unter den Patriot Act fallen, k\u00f6nnen zeitweise in Schutzgewahrsam genommen werden, ohne dass ein direkter Haftbefehl erforderlich ist.<\/li>\n<li>In F\u00e4llen akuter Gefahr f\u00fcr die nationale Sicherheit ist das FIB befugt, unverz\u00fcglich Notfallma\u00dfnahmen zu ergreifen. Diese Ma\u00dfnahmen m\u00fcssen im Nachgang dem Department of Justice [DoJ] gemeldet und rechtlich \u00fcberpr\u00fcft werden.<\/li>\n<li>Der Gouverneur von San Andreas hat die alleinige Befugnis, den Patriot Act zu aktivieren und wieder aufzuheben.<\/li>\n<li>Die Exekutive ist verpflichtet, nach Beendigung der Ma\u00dfnahmen eine vollst\u00e4ndige Dokumentation anzufertigen und diese auf Anfrage dem Department of Justice vorzulegen.<\/li>\n<li>Der Gouverneur von San Andreas kann die Weitergabe sensibler Informationen an das Department of Justice verweigern, wenn er dies zur Wahrung der Staatssicherheit f\u00fcr notwendig erachtet.<\/li>\n<li>Der Missbrauch der durch den Patriot Act gew\u00e4hrten Befugnisse ist strafbar und wird mit disziplinarischen sowie strafrechtlichen Ma\u00dfnahmen geahndet.<\/li>\n<\/ul>\n\t\t<\/div> <!-- Close content div. -->\n\t<\/div> <!-- Close collapse div. -->\n<\/div> <!-- Close card div. -->\n<\/div>\n<\/div>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-26","page","type-page","status-publish","hentry","post"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/savrp.de\/doj\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/26","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/savrp.de\/doj\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/savrp.de\/doj\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/savrp.de\/doj\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/savrp.de\/doj\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=26"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/savrp.de\/doj\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/26\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":34,"href":"https:\/\/savrp.de\/doj\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/26\/revisions\/34"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/savrp.de\/doj\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=26"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}